Forum ::: Mammutbaum- Community
Mammutbäume (öffentlicher Bereich) => Mammutbäume melden => Eigene Anzucht => Thema gestartet von: Mick Rodella am 08-Mai-2008, 22:10
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Hallo Mitzüchter,
nach dem Umtopfen vor einer Woche präsentieren sich die KM-Stecklinge in guter Form. Die Pflanzen auf den Bildern sind 12-20 Monate alt und gut durchwurzelt.
Der Höhenzuwachs war bisher ziemlich gering, weil die KMs wohl vorrangig mit der Wurzelbildung beschäftigt waren. Jetzt wendet sich das Blatt, die Bäumchen bilden z.T. kräftige Wipfeltriebe aus.
Bei der Auswahl der Wurzelbrut habe ich darauf geachtet, dass es sich um Spenderbäume ohne Frostschäden handelt. Die Ausfallquote war maximal 20% (vermutlich durch Austrocknung nach dem Transport und/oder zu geringe Beschneidung bei zu üppiger Benadelung).
Die Auswahl von dicht benadelten, nicht zurückgeschnittenen Zweigstecklingen sieht zwar ebenfalls gesund aus, die Nadelblätter drehen sich jedoch nicht und der waagerechte Austrieb hält sich in Grenzen. Zwei sind extrem hellgrün/gelblich und oxidieren seit fast zwei Jahren vor sich hin. Die Wurzelbildung ist geringer als bei den Bodentrieben.
Die Erdmischung war Bonsaierde/Anzuchterde (ca. 2:10). Jetzt habe ich zum Auffüllen normale Billig-Blumenerde benutzt. Alle Stecklinge sind direkt nach dem Anschnitt ca. 5 cm tief eingepflanzt worden.
Der größere KM unten ist jetzt ca. 4-5 Jahre alt, 1,20 m hoch und max 20 mm stark. Vermutlich brauchen die Stecklinge etwas länger, um diese Größe zu erreichen.
Eines der bereits gut verholzten Exemplare trägt einige kleine Zapfen.
Insgesamt recht zufriedenstellend, das ganze!
Gruß aus Hürth,
Micha
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Hi Micha,
Bäumchen sehen gut aus.
Ist ja witzig,
dass die jetzt schon Zapfen bilden.
Kann mir das bei Sämlingen nicht vorstellen.
Viele Grüße
Walter
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...Micha...langsam wirds eng, dort! :o
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Frühe Zapfenbildung ist bei BM nicht gut.
Zeichen von Stress.
Vielleicht ja auch bei KM?
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...Micha...langsam wirds eng, dort!
Da haste recht, mein lieber. Die Bäumchen werden ja nicht ewig auf dem Balkon bleiben. Ich möchte sie gerne nächstes Frühjahr an einen interessierten Fachmann (natürlich vorzugsweise aus unserem Kreise) verschenken, um einen kleinen Hain zu bilden. Alle ohne Schutz durch den Winter gekommen.
Frühe Zapfenbildung ist bei BM nicht gut.
Zeichen von Stress.
Vielleicht ja auch bei KM?
Einfach nett zum Anschauen. Jede Wette, der geht nicht ein. KMs können halt kapriziös sein ;)...
Kann mir das bei Sämlingen nicht vorstellen.
wird sich zeigen, hier wird ja gesät bis zum Abwinken. Schau mer mal!
Gruß Micha
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Hallo Micha
Mensch, da hast du dir aber echt Mühe gegeben, sieht klasse aus dein Balkon.
Du machst auch 'in Bonsai'?
Schick dir nacher mal ne PN.
LG Jürgen
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Kann mir das bei Sämlingen nicht vorstellen....
wird sich zeigen, hier wird ja gesät bis zum Abwinken. Schau mer mal!
Gruß Micha
Hi Micha,
ich meine das so:
Ein Steckling ist ja ein Teil eines älteren Baumes, der dann wie der ältere Baum im entsprechenden Alter Zapfen bildet.
Bei der Walnuss beispielsweise nutzt man das aus:
Man pfropft ein Edelreis eines Baumes, der schon Nüsse trägt, auf ein junges Bäumchen und - schwuppdiwupp - nach zwei, drei Jährchen (oder früher) trägt das junge Walnussbäumchen auch.
Ein nichtgepfropftes Bäumchen aus einem Sämling braucht deutlich länger, bis es zum ersten Mal trägt.
(Allerdings sollen die gepfropften Bäume nicht das Lebensalter der Sämlingsbäume erreichen (nach Bärtels, "Gehölzvermehrung").
Bis ein S. sempervirens normalerweise Zapfen hat, dürfte auch etwas dauern.
Viele Grüße
Walter
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Du machst auch 'in Bonsai'?
ja Jürgen, wenn ich Zeit habe (zum "Perfektfrickeln" reichts im Moment leider nicht). Platz wird knapp in meinem Schatzkästchen hier oben. Bis sich der Vermieter beschwert. Die Dielen waren aber vorher schon verrottet (grins)...
Lieber Walter, sehe ich alles genauso wie Du.
LG Micha
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Hallo Micha
bin grad erst rein von der Arbeit, war dann noch bei Vroni's Bauernhof, ein paar Bäume gepflanzt
Unkraut gezogen usw.... habs deshalb noch nicht mit der PN geschafft.
Dafür 31 neue Mammuts gefunden (5 BM, der Rest UM), hoffe wieder auf dein wachsames Auge....
LG Jürgen
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Ich hatte mir Juli 2007 vom riesen KM in Weinheim einen Zweig einfach mal so mitgenommen.
Paar Tage später wurde mir geraten davon doch Steckling zu machen, also hab ich ein paar zugeschnitten und ins Wasser gestellt.
Nach 4-6 Monaten kamen Wurzeln und ich hab die Stecklinge in die Erde gepflanzt.
Mittlerweile treiben die richtig schön. Die zwei aus Wuppertal sind mir einfach verreckt, obwohl ich das Wasser immer schön gewechselt habe.
Es sind vielleicht nicht die besten Zweige, die ich da hab, aber ich lass die einfach mal wachsen und schaue was passiert.
Der eine Steckling bekam zusätzlich noch zwei Triebe am Ansatz - ob ich das so lassen kann weiss ich nicht.
Werde das mal beobachten.
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Hallo Peter,
der linke ist super und wird ein Bäumchen, lass die Wurzelbrut, wie sie ist. Das ist die nächste Generation.
Der mittlere - ;). Der rechte hält sich wohl noch für einen Zweig, aber der packts schon...
Gruß und viel Erfolg!
Micha
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Der Stumpen und der rechte treiben auch aus, aber nicht so dolle.
Die sollen sich ruhig mal austoben...
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Ich hatte mir Juli 2007 vom riesen KM in Weinheim einen Zweig einfach mal so mitgenommen.
Paar Tage später wurde mir geraten davon doch Steckling zu machen, also hab ich ein paar zugeschnitten und ins Wasser gestellt.
Nach 4-6 Monaten kamen Wurzeln und ich hab die Stecklinge in die Erde gepflanzt.
Mittlerweile treiben die richtig schön. Die zwei aus Wuppertal sind mir einfach verreckt, obwohl ich das Wasser immer schön gewechselt habe.
Es sind vielleicht nicht die besten Zweige, die ich da hab, aber ich lass die einfach mal wachsen und schaue was passiert.
Der eine Steckling bekam zusätzlich noch zwei Triebe am Ansatz - ob ich das so lassen kann weiss ich nicht.
Werde das mal beobachten.
Seit den letzten Fotos hat sich bei uns viel in Sachen KM-Stecklingen getan.
Seltsam dass es so wenig KM in D und CH gibt - die sind doch wirklich problemlos...(http://www.geoclub.de/images/smilies/icon_confused.gif)
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Nasowas!
Ich dachte eben beim betrachten meiner KM-Stecklinge - das sind aber seltsame Nadeln...
Da treibt doch tatsächlich der Stock aus, den Kinder vor Wochen als Schwert oder Angel benutzt hatten und ich als Halterung kleingeschnitten hatte.
Schadet das den KM hinsichtlich irgendwelcher Stoffe die dadurch in die Erde gelangen?
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Hallo in die Runde,
die wachsen... erstaunt konnte ich feststellen, dass der "Zapfensteckling" jetzt genau einen Meter hoch ist. Es war ursprünglich ein Zwiesel, ich habe einen Stammteil entfernt.
Zuwachs seit Mai 2008: etwa 60 cm, er wächst noch weiter.
Eigentlich gehören Mammuts ja nicht in Töpfe...
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... also ein Exemplar im Mai vor dem Elternhaus ausgepflanzt, es wollte im Topf etwa ein Jahr lang keinen Leittrieb ausbilden. Eine Woche nach der Pflanzung kam dieser dann durch und war Ende August bereits über 80 cm lang. Auch der hat sein Wachstum noch nicht eingestellt...
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Die sehen ja echt toll aus Micha !!
respektvollegrüsse Achim :)
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... einen gut verholzten 14-Monats-KM habe ich Anfang August an einem optimalen Standort als "Selbstversorger" ausgesetzt. Wurzelbrut-Stecklinge sind nach gut einem Jahr viel stärker als gekeimte Pflänzchen. Mal sehen, wie der Winter wird...
Ich dachte eben beim betrachten meiner KM-Stecklinge - das sind aber seltsame Nadeln...
Da treibt doch tatsächlich der Stock aus, den Kinder vor Wochen als Schwert oder Angel benutzt hatten und ich als Halterung kleingeschnitten hatte.
Schadet das den KM hinsichtlich irgendwelcher Stoffe die dadurch in die Erde gelangen?
Peter, wenn Dein "Zauberstöckchen" wurzelt, ist das natürlich nicht so günstig für die Sequoia...
Grüße aus der milden Kölner Bucht,
Micha
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Lieber Micha,
Gratulation zu Deinem grünen Daumen !
Das sind ja ebenfalls Hammerteile mit diesem Wachstum.
Hammerharte Grüße nach Hürth :)
Jochen
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Congratulations! :D ;) 8)
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Moin Micha,
den Standort für den Selbstversorger hast du sehr gut gewählt, sieht schön aus. Ansonsten auch von mir einen Glückwunsch, das hast du gut hinbekommen.
Ich hatte mir im Frühjahr auch einen Steckling von dem großen Weinheimer mitgenommen, aber das hatte nicht geklappt... :-\
Aber jetzt hab' ich ja einen von dir, dem geht es sehr gut, ich werde ihn im nächsten Frühjahr "freilassen"... ;)
grünendaumenbewundernder Gruß
aus'm
Taunus
vom
Ralf
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Peter, wenn Dein "Zauberstöckchen" wurzelt, ist das natürlich nicht so günstig für die Sequoia...
Peter is wieda in the house.
Die Stöckchen hab ich vor einiger Zeit ausgepflanzt - die wachsen jetzt woanders weiter...
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Hallo,Mammutbaum-Züchter !
Ättänschen plies ! Einer meiner 3 Küstis hat so gewaltig zugelegt,daß ich gezwungen bin,Anfang Oktober (beste Steckzeit) einige Äste und einen Trieb (Zwieselbildung) zu entfernen.Das gibt so viel Steckmaterial,daß ich gerne an Interessierte Zweige verschenke.Von der Sorte her ist es dem Anschein nach die gleiche wie von Mick.Auf jeden Fall ist es ein Martin-Nachfahre.
Viele rotborkige Grüße ! Michael D.,Rhina
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Moin Micha,
der KM im Vorgarten (oder?) deines Elternhauses am Maschendrahtzaun... ist der nicht viiiieeeellll zu nah an der Grundstücksgrenze und am Nachbarhaus? Ist da nicht in ein paar Jahren Stress inkl. Baumfällung vorprogrammiert oder wohnst Du praktischerweise im Nachbarhaus ;)
Besonders der ansonsten lustige Rheinländer nimmt es bzgl. des Nachbarschaftsrecht doch eher pingeliger, oder?
LG Fritz
P.S. tolle Pflanzen hast Du da hochgezogen!
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Hallo,Mick !
Habe eben Dein Foto von dem KM am Teich gesehen,das dürfte ein optimaler Standort sein bezüglich des erheblichen Wasserbedarfs der Küstis.Wenn der erstmal "gegriffen" hat, geht er ab wie Schmidt´s Katze ! Habe hier 3 KM´s sit 2004 nahe der Haune stehen,der Große hat jetzt etwa 5 m erreicht. :D
Viele rotborkige Grüße ! Michael D.,Rhina
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Nabend!
viiiieeeellll zu nah
... naja, Fritz. Ein sogenannter Optimalkompromiss. 1.5 m vom Zaun und ca. 15 m vom Haus weg. Glaube nicht, dass er sooo riesig wird. Ist ja kein "martin". Zur Not wird der Baum eben zurückgeschnitten.
@Michael D. : 5 Meter = lässig! Gratuliere!
LG Micha
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Hallo Micha D.
Ich wäre auf jeden Fall an Stecklingen der vermeintlichen Martin-Selektion interessiert und würde mich echt freuen, wenn ich davon welche bekommen könnte.
Habe zwar selbst auch KM-Sämlinge, über deren Frostbeständigkeit werde ich aber wohl erst in ein paar Jahren Bescheid wissen.
Gruß Steffen
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Hallo,Steffen!
Kein Problem ! Wir wohnen in Haunetal-Rhina,und wenn Du Steckmaterial haben möchtest,kannst Du Dich Ende Sept. mal melden,wann Du /Ihr kommt.Gerne würde ich auch 1 oder 2 Sämlinge im Tausch nehmen.
Viele rotborkige Grüße ! Michael D.,Rhina
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Hallo,Steffen !
Wollte mal hören,ob Du noch Interesse an dem KM-Steckmaterial hast ?
Ebenso hatte jemand aus Münster ( Name entfallen,sorry!) Interesse an dem KM-Thema,bitte mal melden ! Übrigens können auch noch weitere Interessenten kostenlos Steckmaterial bekommen,es müßte dann bis Ende Okt. geschehen. Es fällt einiges an Schnitt an,da mein KüMa in der Nähe einer Scheune steht und einige Äste gekürzt werden müssen (geht aus Platzgründen nicht anders).
Viele rotborkige Grüße ! Michael D.,Rhina 8)
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An den KM Stecklingen habe ich nachwievor sehr große Interesse.
Leider im Moment auch wenig Zeit.
Wir wohl wenig Sinn machen die Stecklinge mit aufs Treffen zu nehmen... Vielleicht kann man die Stecklinge ja auch per Post verschicken. Gruß Steffen
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Hi Michael,
auch ich würde mich sehr über ein paar Stecklinge freuen - sind die von dem großen Baum, der in den letzten Jahren so kräftig gewachsen ist ?
Am besten wäre wohl ein Versand per Post in einer gepolsterten Versandtasche. Ich könnte ihn dir ja schon frankiert und rückadressiert zuschicken, dann müsstest du nur ein paar Zweige in etwas Feuchtes einwickeln und reinstecken...
Wann beschneidest du denn den Baum ?
Du hast doch schon Erfahrung damit - welche Zweiglänge und welches Substrat hat sich für die Stecklinge bewährt (du hast mal von einem Torf-Sand-Gemisch gesprochen, ein anderer user hat einfach einen Zweig ins Wasser gestellt und so bewurzelt...) ?
Ich bin zwar noch nicht so lange im Forum aber schon seit einer Ewigkeit süchtig...
Die Sequoien sollen übrigens in meinen Wald zu ein paar anderen KMs - sieben stehen bereits dort, sieben weitere warten noch in Töpfen bei mir am Haus...
Beste Grüße,
Remigius
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sieben stehen bereits dort, sieben weitere warten noch in Töpfen bei mir am Haus...
Beste Grüße,
Remigius
Hallo Remigius!
Tolle Sache! Wie alt/groß sind denn Deine KMs ??
Hast Du auch ein paar Fotos?
Viele Grüße
Bernhard
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Hallo Bernhard,
alle 14 habe ich mir seit Ende August / Anfang September per Internet bestellt - aufgrund der Infos von Wayne und dieser Homepage !!!
Ich habe neun 'Martins' (die sieben gepflanzten vom Enneking, gut 1 m groß, und zwei vom Esveld, etwas kleiner), einen 'Esveld', ca. 80 cm, zwei 'Kalte Sophies', ca. 40 cm sowie zwei Bäume aus Marktheidenfeld, Gärtnerei Simon, vielleicht knapp 60 cm.
Also alles gekauft - nicht ganz billig, aber angeblich relativ frostsicher...
Sie stehen bzw. kommen noch auf eine Fichten-Kahlschlagfläche unter den Schutz einiger älterer Bäume - ich denke, ein optimaler Standort.
Fotos habe ich natürlich gemacht - ich bin im Moment allerdings nicht zuhause, kann sie aber nachliefern !
Weidmanns Heil !
Remigius
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Das hört sich ja gut an, Remigius !
Unter Fichten ist es schön sauer, aber auch oft sehr trocken !
Denke schon, daß der Standort gut gewählt ist.
Freue mich auf die Fotos....
Weidmannsheil ;)
Bernhard
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Hallo,Steffen;hallo,Remigius !
Natürlich schicke ich Euch gerne nach Erhalt der frankierten Versandtaschen KM-Stecklinge zu,nur traue ich der Post nicht,was ihr Tempo angeht ! Ich kann keine Gewähr übernehmen,das die Stecklinge in frischem Zustand ankommen.Ansonsten ist alles klar.Remigius,die Stecklinge sind von dem stark gewachsenen Exemplar.Und dabei denke ich,
daß diese Sorte,trotz des enormen Zuwachses,nicht mal die am kräftigsten wachsende Sorte ist.Es soll angeblich Sorten geben,die bis zu 2 m im Jahr bei guten Bedingungen wachsen.
Viele aufwärtsstrebende Grüße ! Michael D. 8)
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Grüß dich Bernhard,
Ich war heute mal wieder im Wald und habe den Zaum weitergebaut. Da habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar aktuelle Photos geschossen - einige kann ich ja mal präsentieren:
Auf dem ersten Bild sind die Mammuts auf der Warteliste zuhause zu sehen - voraussichtliches Pflanzdatum ist der folgende Samstag. Die Spitzen einiger Bäumchen haben etwas gelitten; vielleicht hätte ich sie schattiger stellen sollen (ich hatte sie Mitte September in größere Töpfe gesetzt und an einen geschützten aber sonnigen Platz gestellt).
Die weiteren Photos präsentieren ein paar der sieben bereits ausgesetzten KMs - bisher entwickeln sie sich wirklich prima, auch hat noch kein Reh sie bis jetzt als Delikatesse entdeckt (übermorgen ist der Zaun wahrscheinlich fertig)...
Bin mal gespannt, ob ich die Photos richtig eingefügt habe (mit dem Icon 'Bild einfügen' hat's nicht geklappt) - ich übe noch...
Jetzt musste ich nach einer Fehlermeldung auch noch die Bild-Dateigröße reduzieren, dann wurde mir angezeigt, ich hätte den Beitrag schon gesendet, dann hieß es, der Gesamtanhang dürfe nur 1024 Bytes betragen...
Ich habe den Beitrag neu verfasst (den alten Text reinkopiert) und zwei Bilder gestrichen, mal sehen...
So long,
Remigius
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Moin Remigius,
hat schon insgesamt gut geklappt mit deinem Beitrag inklusive Bilders, dabei nur noch eine Sache: Die Bilders sind so zu groß, besser ist es sie auf eine Größe etwa 800x600 oder 1024x768 zu bringen, dann kann man sie nach dem Anklicken je nach Bildschirmauflösung besser sehen.
minimierender Gruß
aus'm
Taunus
vom
Ralf
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Hallo,Remigius !
Das sieht ja schon echt gut aus ! Ich würde aber die Plastik-Bänder regelmäßig im Auge behalten,da die Stammentwicklung recht rasant vonstatten geht,sobald die Bäumchen "gegriffen" haben.Selbst bin ich auf Hanfstrick umgestiegen,dieser engt die Pflanze nicht so ein,falls man es mal versäumt hat,nach der Stärkenentwicklung zu sehen und er verwittert notfalls.Hat sich gut bewährt.
Viele wachstumsfördernde Grüße ! Michael D. 8)
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Lieber Michael,
die Zusendung der KM-Risslinge hat bestens funktioniert !!! Vielen Dank !!!
Die Zweige sind total frisch bei mir angekommen. Ich habe sie sofort in ein Torf-/Sandgemisch (2:1) gepflanzt, fotografiert! und erst einmal geschützt und schattig an die Hauswand gestellt.
Ich bin sehr gespannt, wieviele der etwa 30 Kandidaten überleben werden !
Ein entstehender Mammutbaumwald wartet auf seine neuen Bewohner...
Haben vielleicht noch weitere Mammutbaumfreunde ein/zwei Zweige von frostresistenten! und kräftig gewachsenen KM-Exemplaren übrig - die neuen Bäume kämen allesamt in einen wunderschönen fränkischen Wald ??!!
Ein ausgewachsener Mammut stiftet sicher gerne ein wenig seiner Erbmasse, wenn er dadurch vervielfältigt und in gewisser Weise unsterblich werden kann :D :D :D...
Dem Michael habe ich einen rückadressierten und -frankierten, gepolsterten Briefumschlag zugesendet. Er hat mir einfach ein paar passende, angefeuchtete Ästchen reingelegt und dann das Ganze retour geschickt...
Dem edlen Spender entstehen also keinerlei Kosten !
(Über meine Waldaktivitäten werde ich bei Gelegenheit mal mehr berichten :-)
Anbei im Bild der Zustand der Risslinge bei der Ankunft und nach dem Eintopfen.
Vermehrende Grüße,
Remigius
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hallo remigius,
ich habe zum treffen vom micha auch zweige bekommen und diese zu hause gleich mal beschnippelt.
wenn aus den vilen was wird kannst du gerne ein paar nachkömmlinge haben.
die gehen halt dan von franken nach franken ;D
stecklingeeinsteckende grüße
aus OFR
nobby
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Hallo remigius, wenn ich bei dir vorbeischaue, bring ich auch was mit.....
Gruß Wayne
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Ich kann dir leider nichts schicken, da ich noch nicht lange aktiver Mammutfreund bin und somit keine geeigneten Exemplare habe (von meinen Sämlingen schneide ich ungern was ab :D). Aber ich find dein Vorhaben toll und drücke den Stecklingen allesamt die Daumen!
Viel Erfolg!
Jörg
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So ein Genpool aus verschiedenen Herkünften ist eine gute Sache.
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Hi Micha,
du kennst dich doch bestens aus !
Könntest du für uns alle nicht mal ein bißchen Klarheit in das Thema KM-Stecklingsvermehrung bringen ?
Mich plagen folgende Fragen:
1. Wann ist der beste Zeitpunkt, um Stecklinge zu gewinnen ?
Ich plane Anfang Januar einen Besuch im Arboretum Burgholz - geht da noch was ?
Kann man ggf. sogar ganzjährig erfolgreich züchten ?
2. Welche Zweiglänge ist am geeignetsten ?
3. Stecklinge oder Risslinge ?
4. Zweige oder Wurzeltriebe ?
5. Bewurzelung im Wasser oder in der Erde ?
(falls Erde - welches Substrat ?)
6. Überwinterung der eingetopften Pflanzen ?
Ich habe vor, meine in einem 'unbewohnten', ungeheizten Pferdestall eingebettet in Rindenmulch
unterzubringen.
Wie sind deine persönlichen Erfahrungen/Empfehlungen ???
Auf der Suche nach dem heiligen Gral,
Remi
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Moin Remi,
OK, ich schreib mal schnell was. Den Gral hab ich noch nicht gefunden, aber ca. 80% Erfolgsquote. :)
Alles weiß ich nicht, im Winter hab ich bisher noch keine Stecklinge rangezogen. Probiers ruhig mal aus, wenn Du sowieso nach Burgholz willst.
Grundsätzliches für alle Interessierten:
Geeigneten KM suchen (kräftiger, durchgehender Stamm mit üppiger Benadelung, ohne die üblichen Auflösungserscheinungen im oberen Bereich).
Martin-Selektion in Wuppertal-Burgholz, Weinheim (die zwei 35-Meter-Bäume, nicht der alte gegenüber), Mainau (Rosenpromenade), bot. Garten Mönchengladbach. Diese Bäume sind leicht zu finden, frei zugänglich und ein Besuch der Anlagen lohnt sich sowieso.
Wurzelaustrieb scheint bei den "martins" nicht so häufig vorzukommen, ich kenne nur wenige Exemplare. Bestes Stecklingsmaterial. Stammaustrieb am besten im April sammeln, damit die Triebe bis zum Winter aushärten können. Zweigenden normalerweise bis Oktober verwendbar. Zum Transport Gefrierbeutel und nasse Küchentücher benutzen.
Wurzel- und Zweigstecklinge auf ca. 20 cm kürzen. Auf jeden Fall nach dem Transport neu abschneiden. Es reicht, die obersten Triebe am Steckling zu belassen. Restliche Triebe nicht abreißen, sondern abschneiden, um Schädigungen am Hauptast zu vermeiden. Wichtig: nicht die oberen Triebspitzen abschneiden. Anfeuchten, Schnittstelle in Stecklingspulver (z.B. Chrysal) tauchen, ca. 5 cm tief in Anzuchterde stecken. Nicht düngen. Als Töpfe kann man zum Beobachten der Wurzelentwicklung transparente (billige!) Einwegbecher (0,3 l) verwenden. Unten anbohren. Bei Präparierung im Herbst größere Töpfe (ca. 2 Liter) einsetzen, falls die Pflanzen draußen überwintern sollen.
Geht auch ohne Stecklingspulver, dauert länger. Man kann die Stecklinge auch im Wasser ziehen, logischer und schonender ist es wohl, wenn die Wurzeln sich direkt in der Erde ausbreiten.
Standort: anfangs schattig, nach Bewurzelung halbschattig. Volle Sonne und starker Wind im Winter sind zu vermeiden. Zur Überwinterung an eine schattige Hauswand/Balkontür o. ä. stellen. Nach unten hin isolieren (Styropor oder Vlies). Topf mit Vlies/PE-Folie umwickeln, Erde am besten mit abgestorbenen KM-Nadeln nach oben hin schützen, feines Laub, Torf, Mulch oder andere Koniferennadeln tuns auch. Wer die Möglichkeit hat, kann die Stecklinge auch kühl und hell im Haus überwintern. In jedem Fall feucht halten.
Ansonsten: probieren geht über studieren. Manche schwören auf Risslinge, bei mir hats in der Regel mit einem sauberen Schnitt funktioniert.
Warum Martin-KM?
Antwort unten ;D
LG Micha
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Hallo,Remigius !
Die Ausführungen von Mick sind so gut;daß dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist.Lediglich,daß ich "Wurzelfix" verwende und lieber Rißlinge als geschnittene Stecklinge,weil die Fläche für die Kallus-Bildung größer ist. Wenn Du vorhast,nach Burgholz zu fahren,würde ich mich eventuell anschließen,falls das paßt !
Viele stecklingsbewurzelnde Grüße ! Michael D.
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Hallo Michael,
ich habe vor, Silvester mit meiner Frau und den zwei kids bei Freunden im Raum Würzburg zu verbringen und anschließend für ein paar Tage zu meinen Eltern nach Bergisch Gladbach zu fahren. Von dort dürften es bis zum Arboretum geschätzte 40 km sein - ein Tagesausflug also.
Wenn du dich anschließen möchtest, freue ich mich sehr. Es ist für mich aber kein Trip Burgsalach-Wuppertal und zurück, auf dem ich dich ja hätte mitnehmen können !
Wir können uns auch nochmal kuzschließen, wenn es soweit ist !
In jedem Fall werde ich versuchen, Stecklingsmaterial zu gewinnen (und ggf. natürlich auch an Interessierte zu versenden...) !
Planende Grüße,
Remi
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Hallo,Remigius !
Wäre sehr interessant,es kommt nur darauf an, wie sich das bei mir mit meiner neuen Arbeit entwickelt (Zeitarbeit,man weiß nie,was wird).
Auch dürfte es eine Frage der Unterbringung sein,wie diese zu lösen ist.Schlafsack im Januar wäre doch ein WENIG frisch.... ;) :D ;D
Wunderschöne Gegend !
Viele bergische Grüße ! Michael D.
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Hallo,Mick !
Wie geht es denn eigentlich Deinem KMchen,daß Du an dem Teich so einen schönen Platz spendiert hast? Bei so kleinen Bäumen beschleicht mich immer ein gewisses Unwohlsein (siehe UM von Ingolf !)!Meine Kleinen sind in ähnlicher Situation,bis jetzt ist aber Alles easy !
Viele aufwärtsstrebende Grüße ! Michael D.
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Hallo,
ich wollte mal nachhören wie es euren Stecklingen bzw. Risslingen von Michael geht? Wann kann man feststellen ob sie nicht verdorrt sind? Bei mir sind leider einige, besonders die großen, vertrocknet obwohl sie genügend feuchte Erde hatten. Ich nehme an, die kann ich entsorgen, der Ast bricht ja scho n trocken ab, da wird auch wohl unter der Erde nicht mehr neu austreiben denke ich? Vielleicht hätte ich sie auch nach draußen stellen sollen anstatt es im (kalten) Treppenhaus zu versuchen?
Ansonsten habe ich den dicken Ast von dem ich die Risslinge abgerissen habe damals in Wasser gestellt und einige sehr kleine grüne "Ästchen" in diesem Ast sind immer noch grün, Scheinbar lebt dieser Riesenast im Wasser noch, während die kleineren Risslinge kaputt sind. Da stell sich mir die Frage ob es generell nicht besser wäre statt Erde nur Wasser zu verwenden bis Wurzeln vorhanden sind? Hat jemand schon mal beide Möglichkeiten probiert und festgestellt welche Methode besser ist?
Gruß, Herbert
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Hi Herbert,
zunächst einmal - meine ca. 30 Risslinge vom Michael leben alle noch !! :D
(alle bis auf einen, den mir ein Nachbarsjunge aus dem Topf gezogen und weggeschmissen hat >:()
Ich habe mir die Zweige vor etwa 2 Monaten feucht zuschicken lassen, Risslinge gemacht, diese dann in ein Torf-/Sandgemisch (2:1) gepflanzt (siehe auch Beitrag #38 in diesem Thread !) und schattig an eine Nordwand gestellt.
Als es frostig wurde, habe ich die Töpfe quasi in Rindenmulch versenkt (vielleicht stelle ich mal Bilder ein). Seither stehen sie nun so rum und sehen gesund-grün aus !! 8)
Ein einzelner Zweig (der von den zwei herausgerissenen, den ich - in einer Eibe hängend - wiedergefunden habe) steht seit der überlebten Bubenattacke als Schnittling im Wasser direkt an einem kalten Fensterplatz. Auch er lebt !
Mittlerweile habe ich mir über einen Österreicher Anbieter das Bewurzelungsmittel 'Clonex' besorgt, das zukünfig geplante Aktionen solcher Art noch aussichtsreicher machen soll... ;)
:) :) To be or not to be, that's the question !!! :) :)
Remi
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Allen meinen Stecklingen, die ich auch von Michal D. habe (tausend Dank noch mal dafür) geht es auch gut.
denen im Gewächshaus sowieso, aber auch meine Außenversuche machen sich bis jetzt ganz gut.
ein paar Zweige habe ich in die Erde eines Beetes gesteckt, direkt an eine Garagenwand. Zwei andere Zweige habe einfach außen in einem Eimer mit Weidenwasser stehen lassen.
Mal gucken was aus diesem EXperiment wird.
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Hi Remi,
ich habs eigentlich auch so gemacht wie du. Gleiches Gemisch, aber eben nur im Flur (fehlender Wind?) mit 10-15° im Winter doch noch zu warm vielleicht. Besonders die großen hat es erwischt. Leider war die erste Stelle die verholzt war ziemlich tief unten, insofern die Stecklinge teils groß, möglicherweise ein zu große Verdunstungsfläche.
Viele sehen noch frisch aus, aber es geht eben jeder leid ab, wenn man bedenkt es könnte ein großer Baum daraus werden. Vielleicht schaffe ich es zwischen den Feiertagen mal nach Wuppertal für neue Stecklinge :) Aber ist wohl auch nicht die geeignete Jahreszeit, wie ich gelesen habe wäre der April besser.
Gruß, Herbert
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Ich versuch' gerade Berni's Methode mit den Wasserflaschen! Werde im Frühjahr mal berichten.
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Hallo,Herbert !
Du kannst auch gerne nächsten Herbst nochmal Stecklinge bekommen ! No problem ! Mein "Mega-Steckling ",der herausgeschnittene Zwiesel (1,60 m),den ich direkt in den Uferboden gesteckt habe,sieht (bis jetzt) gut aus.
Abwartende Grüße ! Michael
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Hallo Freunde !!!
Wer kann mir einen Rat geben ? ???
Meine Anfang Januar erworbenen ;) KM-Stecklinge wurden noch am 'Burgholz-Tag' in Form geschnitten und am nächsten Tag im nassen Eimer nach Burgsalach verschleppt !
Da stehen sie nun im kühlen, hellen Esszimmer verteilt auf drei Eimer im Wasser und warten auf milderes Wetter. 8)
Meine Fragen:
Ist es möglich (und sinnvoll) auch nach längerer Zeit im Wasser befindliche Stecklinge einzutopfen ?
(Ich gedächte sie aus dem Wasser zu nehmen und kurz abzutupfen, um sie dann in das Bewurzelungsmittel 'Clonex' zu tauchen und in in das 2:1 Torf-/Sandgemisch zu pflanzen...)
Oder lieber im Wasser belassen ?
Massenhaltung im Eimer oder in kleineren Gruppen in Gläsern o.Ä. ?
Es geht hier nicht um ein einzelnes Individuum, es geht um ein ganzes Volk !!! ::)
Hilfe !
Remi
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Hallo,Remi !
Zur Völkerrettung : Wenn Deine Stecklinge keine Fäuleanzeichen aufweisen,dürfte es absolut kein Problem sein,diese jetzt zu stecken.Ganz im Gegentum;das Holz ist eingeweicht und aufnahmefähig.Ich denke,das wird ein Erfolg !
Viele Grüße ! Michael :)
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Hallo Micha !
Der KM-Steckling von Dir, Du erinnerst Dich ? -der im grünen Topf, wird langsam spröde und dürre, obwohl die Erde immer feucht war und er im hellen kühlen Raum stand/steht.
Was könnte schief gegangen sein ? Du sagtest mir ja seinerzeit, er wäre schon bewurzelt !
Gruß
Berni
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Hallo Remi,
ich würd die Stecklinge noch im Wasser lassen, bis abzusehen ist, dass die Temperatur sich für ein, zwei Wochen mal über Null hält. Dann eintopfen und raus damit, zur Not abdecken. Bisschen Frost macht nix. Am schlimmsten ist sicher der ständige Standortwechsel. Zur Gegenprobe ruhig ein paar drinnen im Wasser und im Topf lassen.
Bei Extremfrost gehts natürlich nicht anders, aber ein KM im Haus kann eigentlich nicht der richtige Weg sein (?). Drinnen geht kein Wind, es gibt zuwenig UV-Strahlung zur Abhärtung, in der Regel kein Tageslicht direkt von oben wie im Gewächshaus... wahrscheinliches Ergebnis: schlappe Pflanzen, die draußen Panik schieben.
Lieber Berni, kannst Du mal ein Foto von dem Pflänzchen machen? Wie gehts den adpressas? Die scheinen gut frosthart zu sein, kommen die auch im Haus klar?
Die letzten Jahre hatte ich alle KM-Stecklinge (90% "frostempfindliche" Wurzelbrut) immer draußen, ob bewurzelt oder nicht. Die Töpfe sind sicher öfter komplett durchgefroren (halbschattig, max. -10 Grad). Nur Windschutz. Totalausfälle gabs eigentlich nicht, und ich hab keine Ahnung mehr, welche davon "martin" sind.
Ergo: raus damit, wenn wir selektieren wollen. Natürlich nicht bei -20 Grad. Frost- und Bruchschäden sind aber auf Dauer sowieso nicht zu vermeiden.
optimistische Grüße,
Micha
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Hallo Remi,
ich würd die Stecklinge noch im Wasser lassen, bis abzusehen ist, dass die Temperatur sich für ein, zwei Wochen mal über Null hält. Dann eintopfen und raus damit, zur Not abdecken (...)
optimistische Grüße,
Micha
Meint ihr nicht, dass im Winter ein "Anzuchtbeet" (schön luftig gemulcht) besser ist als ein Topf der schon bei rel. geringen Minusgraden durchfriert?
Ich habe 0,0 Erfahrung mit KM - aber ein durchgefrorener Pott ist sicher das aus für einen KM-Steckling ...
LG Fritz, der echt gespannt ist wie eure KM´s diesen Winter wegstecken ...
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Hallo,Berni !
Das ist ärgerlich ! Ich würde ihn weiter beobachten,ich denke,er wird das machen,was öfters bei KM zu beobachten ist : Er schiebt später Bodenschosse nach.Diese fallen oft kräftiger aus,als der Stecktrieb,was sogar eine Verbesserung wäre. Falls er nichts mehr machen sollte,bekommst Du einen Neuen,logo !
Viele sempervirige Grüße ! Michael
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Fritz, bei Töpfen kann man verhindern daß sie bei -20° durchfrieren, bei einem Anzuchtbeet nicht.
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Grundsätzlich ja, Tuff. Es hängt natürlich auch immer von den örtlichen Gegebenheiten ab (was geht und was nicht) aber unter gleichen Bedingungen friert der Wurzelraum in einem Pott eher durch als in einem Beet.
Zum anderen - bei der semiprofessionellen Art der Anzuchtkonstruktionen der meisten Züchter hier wohl kein Problem - ließe sich ein Beet bspw. mit einer Terrariumheizschlange & Zeitschaltuhr ( z.B.: http://www.shop.tropenhaus-hamburg.de/index1.html ) frostfrei halten ... tief genug eingegraben bekommen unsere Jungs nie wieder kalte Füße! ;D
na ich hab gut schnacken :-X
LG Fritz
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Falls er nichts mehr machen sollte,bekommst Du einen Neuen,logo !
Danke ! :-*
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Hallo Leude,
heute nachmittag standen +14 Grad auf dem Thermometer. Also mal raus in die Balkonwildnis. Erstaunliche Sachen machen die Redwoodchen wieder mal.
Manche haben innerhalb kürzester Zeit wilde Wurzelbrut bis 10 cm Höhe ausgebildet. Eine Panikreaktion ist es nicht, weil bei denen keine Frostschäden zu sehen sind.
In einigen Fällen entstand noch im Vorjahr aus kompakten "Mainau-" oder "Les Barres"-Trieben wieder die reguläre Form, bei anderen ist es genau umgekehrt ...
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... die Versuchsreihe mit Mini-Stecklingen vom Mönchengladbacher Baum zeigt: es macht keinen nennenswerten Unterschied, ob die Pflänzchen während des starken Frostes kurzfristig in der Wohnung verwöhnt wurden oder draußen wochenlang ohne Schutz im kleinen Becher durchgefroren sind. Auch bei größeren Stecklingen gleicher Herkunft gab es nur minimale Frostschäden. In dem MG-Baum scheint also das erhoffte Potenzial zu stecken.
Der geöffnete Zapfen am mittlerweile 1-Meter-Steckling hängt noch dran. Wenn der sich über Samen vermehrt... naja ich glaub nicht dran.
Zum Schluss einer, der es besonders bunt treibt (ist sicher nur eine kurzfristige Erscheinung). Hat jemand so eine untypische Farbe schon mal beim KM gesehen?
Irgendwie riechts nach Frühling :) :)
LG Micha
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Hi Micha,
die halten was aus!
Der Fliederbaum ist ein Schöner. - Riecht er auch?
Viele Grüße
Walter
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Hallo Walter,
der riecht leider nicht nach Frühling, eher pilzig-zitronig wie die übliche Wurzelbrutbagage :-\
Lieben Gruß,
Micha
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Hallo,Mick !
...der es besonders bunt treibt...
Vielleicht hättest Du ihn nicht in den Wodka-Becher setzen sollen.... ;) :D ;D ;D . Sieht schon recht merkwürdig aus ! Ich habe momentan keine Idee,welche Ursache das haben kann. ???
Viele rätselnde Grüße ! Michael
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Hallo Micha,
beim letzten KM sieht das sehr stark nach verpilzt aus.
Viele Grüße
Wolfgang
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Hallo Michael und Wolfgang,
vielleicht habt ihr ja recht und es sind Drogen im Spiel. Werde den mal in Quarantäne nehmen.
fancy greetings,
Micha
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Wenn Mammuts blau sind... hilft nur noch Ausnüchterung ;D
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Update:
Zwischen den beiden Aufnahmen liegt ein (hartes!) Jahr.
Das Bäumchen ist jetzt etwa 3x so hoch/breit. Trotz heftiger Frostschäden (alle Nadelblätter erfroren, Zweige intakt) gibt die Sequoia jetzt soviel Gas, dass ich ihr einen großzügigeren, endgültigen Standort im zentralen Gartenbereich gegönnt habe.
Nach Nordosten gut geschützt könnte bald ein richtiger Baum draus werden...
LG Micha
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Hi Micha!
Das ist ja noch mal gut gegangen. Dafür sieht der neue Austrieb um so frischer aus! Ich drück deinem KM weiterhin die Daumen!
Viele Grüße
Jörg
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Hallo,Micha !
Sieht doch super aus,das KMchen ! Die Frostschäden in Nord/Osthessen sind deutlich drastischer ausgefallen;aber die 3 größeren KM´s sind aber am kämpfen.Sieht recht originell aus,rostbraune Bäume mit lauter zartgrünen Spitzen.
Viele kämpferische Grüße ! Michael 8)
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Ich hatte meine Stecklinge im Frühjahr an die frische Luft getan, dabei aber vermutlich zu heiß gestellt. Habe sie jetzt unter dem Rhododendron in die Erde gesteckt. Werden aber wohl nichts mehr werden.
Einen hatte ich aber auf dem Kellerfenster übersehen, der ist noch "saftig grün" und steht jetzt schon ein halbes Jahr in der Flasche. Werde demnächst mal schauen, ob man ihn vielleicht schon "erden" kann.
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Hallo Joachim,
das ist schade. Ich lasse die Stecklinge auch im Winter immer draußen (schattig bis halbschattig), ausnahmsweise waren sie in der Januar-Horrorwoche mal zum größten Teil im Haus. Der plötzliche Sonnenlicht/-UV-Schock ist schlimmer als ein paar Minusgrade.
Hallo Michael!
zum Trost für alle sonnengebräunten Sequoias unten mal das volle Pfund Grün vom Balkon ;)
Darunter: Wurzelbrut von Sequoia sempervirens "prostrata" – extrem hell.
Die Stecklinge aus Mönchengladbach treiben aus, teilweise hat sich ein Kallus gebildet, Bewurzelung lässt noch auf sich warten.
Der einzige Mönchengladbacher Keimling sieht gut aus, hoffentlich wird er von den Vögeln verschont...
LG Micha
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Hallo Micha!
Bist du dir sicher dass das auf dem 2. Foto von oben wirklich ein Küstenmammut ist? Ich kenn mich mit Sorten ja nicht aus, aber die abgebildete Pflanze hat in meinen Augen so wenig Ähnlichkeit mit Sequoia sempervirens dass ich kaum glauben kann dass es sich um eine Sorte dieser Art handelt :o. Lasse mich aber gern belehren... ;)
Ungläubige Grüße, Clemens
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Hallo Clemens,
wie gesagt, das ist cv. "prostrata", der sieht immer so aus, normalerweise aber nie so hell. Im Prinzip ein Bodendecker (also vielleicht das blödeste, was man sich für die höchste Baumart vorstellen kann), ganz selten ist die aufrechte Form. Von jener stammt auch diese Pflanze. Stecklinge funktionieren extrem schlecht. Kannst ja mal googeln oder hier nachlesen:
http://www.mbreg.de/forum/index.php?topic=596.0
LG Micha
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Ok Micha,
hast mich überzeugt- echt krass! Dachte schon du hast vielleicht ein Bild verwechselt. Was es nicht alles gibt... ? :o
Einsichtige Grüße, Clemens
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Alles klar! ;)
Der KM-Züchtungen gibts so einige, "adpressa" sieht auch völlig anders aus. Die sogenannte "sun foliage", also die höchsten Triebe der 100-m-Bäume, sehen sogar aus wie beim BM! Das kann man auf vielen Bildern aus den Kronen der Riesen erkennen.
http://users.telenet.be/sequoiadendron/en/sequoiasempervirens.html (unteres Drittel, Triebe und Foto aus der Krone)
fachidiotischen Gruß,
Micha
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Hallo Sequoiafreunde!
Hier drei Fotos von meinem Küstenmammutbaum-Steckling aus meiner Ersten Zucht. Ich traute gestern meinen Augen kaum, als ich das sah, was auf dem zweiten Foto zu erkennen ist.
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Hallo Joachim,
ein wunderschön gewachsener Steckling, klasse! Sicher ein Schössling, oder?
Die Sache mit dem Zapfen kommt mir bekannt vor, ist interessant zu verfolgen. Er wird sich voraussichtlich nächstes Jahr ganz normal öffnen. Vielleicht wird ja sogar was aus den Samen?
Viel Spaß weiterhin!
Micha
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ein wunderschön gewachsener Steckling, klasse!
Danke! :)
Sicher ein Schössling, oder?
Stimmt!
Die Sache mit dem Zapfen kommt mir bekannt vor, ist interessant zu verfolgen. Er wird sich voraussichtlich nächstes Jahr ganz normal öffnen. Vielleicht wird ja sogar was aus den Samen?
Wenn ich dran denke werde ich berichten!
Viel Spaß weiterhin!
Micha
Werde ich haben! :)
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Hallo mal wieder zum Thema...
Irgendwie war das für die kleinen diesen Winter zu krass (bzw. ich war zu krass zu den Pflanzen).
Durch Frostschäden vom Vorjahr oder Nährstoffmangel lernt wohl so manche Pflanze dazu, das zeigt sich häufig durch sehr kompakten Austrieb.
Beispiel 1: dieser Steckling hat seit 3 Jahren nicht gewurzelt. Normalerweise Ausschuss, es war eigentlich immer ein etwas zu dicker, in die Erde gesteckter Ast mit zuviel Restbenadelung. Ganz normaler KM. Im Winter habe ich alles, was grün war, entfernt und zu meiner Überraschung 4 extrem dichte, kompakte Triebe entdeckt. Sieht aus wie beim BM.
Beispiel 2: extrem winzige Blättchen (bisher noch nie beim KM gesehen). Aus einem scheinbar erfrorenen Trieb entstanden. Auch durchgefroren und ohne Schäden überlebt.
Beispiel 3: einer von drei erfolgreich durchgebrachten Stecklingen vom Mönchengladbacher Baum. Wunderschönes kleines Ding, es scheint sich sogar ein Leittrieb zu bilden. Auch wochenlang tiefgefroren. Im Hintergrund die üblichen Schäden.
Nur die Harten... ;)
Besten Gruß, Micha
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Moin Peter,
wie haben sich deine Stecklinge entwickelt ?
Neugierige grüße
Achim
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Hallo in die Runde,
schön zu sehen, dass der KM-Steckling im Garten des Elternhauses nach derben Frostschäden 2009 im letzten (genauso harten) Winter keine Probleme hatte und jetzt 2,30 m erreicht hat. Wächst nach sparsamem Frühlings-Austrieb jetzt mit Nachdruck, wird nicht gedüngt und so gut wie nicht gewässert. Der wird was!
LG Micha
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Wie gehts den ganzen KM stecklingen denn heute ?
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... die Versuchsreihe mit Mini-Stecklingen vom Mönchengladbacher Baum zeigt: es macht keinen nennenswerten Unterschied, ob die Pflänzchen während des starken Frostes kurzfristig in der Wohnung verwöhnt wurden oder draußen wochenlang ohne Schutz im kleinen Becher durchgefroren sind. Auch bei größeren Stecklingen gleicher Herkunft gab es nur minimale Frostschäden. In dem MG-Baum scheint also das erhoffte Potenzial zu stecken.
Lieber Micha,
wie haben sich denn deine MG-Stecklinge entwickelt ? ? ?
Leben die überhaupt noch ?
Wenn ja, könnte man diese nicht weitervermehren - die jüngeren Triebe sind doch bestimmt bewurzelungsfreudiger als das schwierige Stecklingsmaterial des Altbaumes... ?
Angesichts der enormen Winterhärte ist dieser prächtige KM doch sicher was für kältere Regionen (z.B. Thüringen) !!!
Noch eine Frage an den Crack:
Wie sehen in deinen Augen meine noch verbliebenen Stecklinge vom April 2010 aus (s.u.) ?
Wie stehen die Chancen, dass aus denen noch was wird ? ? ?
Einige Ästchen waren damals bald abgestorben. Andere hatten z.T. noch in 2010 Neuaustriebe gebildet, von denen jedoch zumeist die Spitzen mittlerweile wieder vertrocknet sind. Insgesamt sehen die Nadeln zwar immer noch grün und einigermaßen vital aus, aber was Knospenbildung betrifft - Fehlanzeige... ???
Dieses Thema wieder aufwärmend,
Remi
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Hallo,Remi !
Angesichts der enormen Winterhärte ist dieser prächtige KM doch sicher was für kältere Regionen (z.B. Thüringen) !!!
Wie sehen in deinen Augen meine noch verbliebenen Stecklinge vom April 2010 aus (s.u.) ?
Wie stehen die Chancen, dass aus denen noch was wird ? ? ?
Einige Ästchen waren damals bald abgestorben. Andere hatten z.T. noch in 2010 Neuaustriebe gebildet, von denen jedoch zumeist die Spitzen mittlerweile wieder vertrocknet sind. Insgesamt sehen die Nadeln zwar immer noch grün und einigermaßen vital aus, aber was Knospenbildung betrifft - Fehlanzeige... ???
Dieses Thema wieder aufwärmend ,Remi
Gut Idee,das Thema wieder hervorzuholen ! Was deine Stecklinge betrifft,das sehe ich optimistisch.Die noch grün sind,werden auch anfangen,zu wachsen.Da ist halt bei der Stecklingsvermehrung etwas Geduld erforderlich.Ich würde nur das Moos entfernen,damit der Boden besser durchlüftet wird.
Ich hatte von Micha in Witten eine KM - Jungpflanze bekommen,von der ich sehr begeistert bin,was die Winterhärte betrifft :) ! Während ich z.B.bei Oregon-Pflanzen nicht so gute Erfahrungen gemacht habe,scheint sich diese Herkunft gut zu halten.Als es letztens erst so warm war,und anschließend der Kälteeinbruch kam,hatte ich die schlimmsten Befürchtungen.Es zeigt sich,daß die letztjährigen Blätter von der Oberseite zwar beigebraun sind und übel aussehen,aber auf der Unterseite sind sie grün und einwandfrei (der KM hat übrigens keinerlei Schutz).
Bevor ich diesen Baum später nach Schotten weitergebe,werde ich auf jeden Fall noch Stecklinge davon ziehen.
Sempervirige Grüße ! Michael
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Sorry Achim,
Du hattest ja 2010 nachgefragt! Die Pflanzen sind kreuz und quer in der Republik verteilt und viele sind schon ordentlich gewachsen, wie ich hörte. Ein KM wächst bei Steffen in Thüringen und soll schon um die 3 m hoch sein. Wäre sehr bemerkenswert, wenn dieser Jungbaum den harten Winter überstanden hätte.
Vielleicht kann man ja hier aktuelle Bilder dieser Bäumchen sammeln?
Lieber Remi,
naja, viel ist nicht übrig geblieben von den Gladbachern, phlegmatisches Pack. Was nach 2 Jahren keinen Leittrieb hatte (fast alles), hab ich in die Tonne gehauen. 2 sind ausgepflanzt, einer gibt mächtig Gas. Frosttechnisch sind das (noch) keine Wunderbäume, obenrum gottseidank alles heil geblieben, allerdings auch ohne Schutzmaßnahmen. Bild 1 zeigt das obere Drittel des größten, schon über 2 m, aktuell von heute.
Ein MG-Bäumchen (1 Meter) hab ich noch im Topf. Gebe ihn gerne an Liebhaber zur weiteren Vermehrung ab (Bild 2 links, auch von heute). Adpressa daneben übrigens trotz Dauerfrost ohne Probleme. Sieht aus wie Les Barres.
Was die "enorme" Winterhärte des Baums im Botanischen Garten angeht: Niederrhein ist nicht Thüringen oder Sachsen, und in Dresden wachsen mindestens 3 veritable Exemplare (2 größere im BoGa, ein kleinerer an der Uni). Die sollte man sich mal ansehen. Noch nicht im Register, weil noch keiner vorschriftsmäßig vor Ort war ...
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Zu Deinen Stecklingen: Michael hat recht, bisschen viel Begleitgrün in den Töpfen, könnte problematisch sein. Vielleicht solltest Du die halbwegs grünen 3-5 Pflänzchen (Kreise) nochmal neu in frische Anzuchterde setzen, beim Rest lohnt die Mühe wohl nicht mehr. Die 3 grünen im mittleren Topf musst Du sowieso separieren. Horizontal orientierte Kurztriebe sollte man stäben, damit sie nach der Wurzelbildung (wann auch immer) vertikal austreiben. Bei Kurztrieb-Stecklingen oft Kallusbildung, in dem Fall neu schneiden oder mal bei einem probieren, obs auch geht, wenn man das Knöllchen nur aufschneidet. Langtriebe bzw. Schösslinge wurzeln leider besser und wachsen viel schneller.
Drücke die Daumen für Deine ausgepflanzten, wäre schon ein großer Erfolg, wenn da einige den Februar überstanden hätten!
Hi Michael,
freut mich, dass das Bäumchen lebt. Hast Du Bilder?
Besten Gruß,
Micha
P.S.: Nach diesem Winter wird es sicher einige Frostschäden geben. Entscheidend ist ja nicht, dass die Jungpflanze Schaden nimmt, sondern wie sie damit umgeht. Meist treibt der KM danach vorsichtiger aus und bildet kleinere, härtere Kurztriebe. Wichtig ist beim Jung-KM sowieso nur der Leittrieb, der sich zwischen vertrockneten Knospen verstecken kann, aber gerade noch ausreichend durch die Saftbahnen versorgt wird. Wer sicher gehen will: nach dem Frost abschatten, ab und zu einsprühen oder Plastiktüte drüber, sonst trocknet er bei Sonne und Wind weiter aus.
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Hi Michas,
danke für eure Antworten !
Hier gleich die nächste Frage: :)
Im März 2009 schickte mir Herr Dreisvogt, der Leiter des 'Arboretum Bonn Härle' einige KM-Zweige zu, die fraglich von einem KM 'Les Barres' abstammen sollen.
Ich vermute aber eher den 'Mönchengladbacher KM' als Mutterbaum.
Was meint Ihr ?
Kennt jemand den KM in Bonn Härle - er soll 2009 etwa 4-5 m hoch gewesen sein... ?
Von diesen Stecklingen werde ich vermutlich so 3-5 Pflanzen durchbringen !!!
Stecklings-LGs
vom Remi
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Hallo Remi,
kein Wunder, dass du da Ähnlichkeiten entdeckst! Ist es nicht so, dass die sogenannten "Les Barres" - KMs der Versuch französischer KollegInnen ist, mit Abkömmlingen des Mönchengladbacher Mutterbaums und damit einer Martinschen Selektion viel Geld zu verdienen ?
chris (sequoiaundco)
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Ein MG-Bäumchen (1 Meter) hab ich noch im Topf. Gebe ihn gerne an Liebhaber zur weiteren Vermehrung ab
Hallo Micha, da bin ich schwerstens dran interessiert, ich habe bisher die gängigen KMs aus Baumschulen
getestet und vermehrt(Stecklinge), was allerdings einiges an Frust mitgebracht hat.
Ich bin hier in Zone 7b-Flachland, sandiger Lehm, 100m über N.N.
Ich habe kürzlich 3 `Kalte Sophies`bestellt und bin bereit, "würdiges" Material zu vermehren und zu hegen.
so sieht das grade bei mir aus:
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...die KM Stecklinge links im untersten Bild sind vom KM1,
der bisher härteste hier, bezogen von Eggert, nach Auskunft aus Frankreich.
2009 gepflanzt -25° mit Verlust des Leittriebs
2010 -20° mit Plane schattiert im Februar und März ohne Schaden
2011 -18° ohne Schutz jetzt 2m gross Durchmesser an der Basis 7cm.
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..hier meine Vermehrungskisten zur Stecklingsvermehrung.
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Kein ausgepflanzter KM bei meinen Eltern scheint hinnüber zu sein. MAl sehn ob der nochmal austreibt, ich denke aber eher nicht.
LG
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Hallo Remi,
Du selber bist ja wohl der einzige hier, der 'Les Barres' besitzt. Wenn die Bezeichnung stimmt (Nelis Kools sollte es wissen), sehen die ja anders aus als die flachen, bläulichen Triebe vom MG-Baum, nämlich wie Adpressa ohne weiße Spitzen. Wenn 'LB' also vom MG-KM abstammt, dann eher von Langtrieben. Günther Diamant sagte mir, dass er damals Lang- und Kurztriebe nach Frankreich geschickt hat und daraus 'LB' entstanden sein muss. Aber Du kennst ja die Story.
Deine sehen in der Tat eher nach MG aus, aber so besonders charakteristisch finde ich dessen Benadelung gar nicht. Der 'LB' im Arboretum Härle ist uns damals nicht besonders aufgefallen, dafür ein ca. 7-8 m hoher namenloser Bläuling, der ahnlich 'Filoli' erschien.
Spielt letztendlich alles keine Rolle, man muss eh selber selektieren und den zahlreichen Schrott entsorgen. Was bei Dir durchkommt, ist definitiv spitze.
Hallo Denniz,
die Anzuchtstation sieht gut aus, die mögens ja so feucht im Gegensatz zum BM.
Deine großen Sequoias überleben sicher problemlos, hätten aber etwas deutlichere Adaption zeigen können nach den drei Frösten, schon heftig verfärbt. Leittrieb vital = alles okay fürs erste. Büsche wollen wir ja nicht...
Ich häng unten mal zwei aktuelle Beispielbilder an (sehr harte, kompaktere Nadeln = frosthärter), auch drei Winter ohne Schutz, jetzt über 3 m hoch, keine Frostschäden. In Köln aber auch 3 Grad wärmer als bei Dir. Ursprünglich hatte diese Pflanze weiche, fedrige Benadelung (die beim ersten Frost fast komplett weggefroren ist). Standort halbschattig bis sonnig.
Den MG-KM kannst Du gerne haben (PM).
Hallo Achim, schade. Ich erinnere mich, Du hattest ja mal Bilder geschickt. Kriegst sicher noch was gezüchtet...
LG Micha
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Bestimmt Micha, aber hier wird es schwierig...
LG
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Wieso? Wind? Salzluft?
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Ja beides würd ich sagen. Einen hab ich noch stehen. Mit dem könnte ich noch einen Versuch starten. Oder was meinst du?
LG
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Alles ne Sache Deines Ehrgeizes ;)
Einer von 10 wird sicher gehen. In Kiel und Hamburg hats auch funktioniert. Muss halt geschützt stehen und darf nicht zu jung ausgepflanzt werden. Wirst Dich vielleicht später ärgern, wenn Du es nicht ernsthaft versucht hast. ;D
LG
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Da kannst du recht haben :)
Werde weiter berichten... ;) ;D
LG
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Du selber bist ja wohl der einzige hier, der 'Les Barres' besitzt. Wenn die Bezeichnung stimmt (Nelis Kools sollte es wissen), sehen die ja anders aus als die flachen, bläulichen Triebe vom MG-Baum, nämlich wie Adpressa ohne weiße Spitzen. Wenn 'LB' also vom MG-KM abstammt, dann eher von Langtrieben. Günther Diamant sagte mir, dass er damals Lang- und Kurztriebe nach Frankreich geschickt hat und daraus 'LB' entstanden sein muss. Aber Du kennst ja die Story.Deine sehen in der Tat eher nach MG aus, aber so besonders charakteristisch finde ich dessen Benadelung gar nicht. Der 'LB' im Arboretum Härle ist uns damals nicht besonders aufgefallen, dafür ein ca. 7-8 m hoher namenloser Bläuling, der ahnlich 'Filoli' erschien.
Hallo Micha,
dies ist nun wirklich mein Problem:
Soweit ich das verstehe, ist 'Les Barres' eine Weiterzüchtung vom 'Mönchengladbacher' Baum - also aus einem Sämling desselben hervorgegangen !
Aus einer einfachen Stecklingsvermehrung entsteht doch immer nur ein Klon mit identischen Erbanlagen, egal ob aus Lang- oder Kurztrieben...
(Die Bäume sehen sich zwar ähnlich, sind aber nach meiner Auffassung nicht identisch !)
Oder ich liege irgendwo falsch - auch deine zwei 'MGs' (der ausgepflanzte und der im Topf) zeigen gewisse Unterschiede, die ich aber auf Freiland- bzw. Topfhaltung zurückführe !?!
Mir persönlich gefällt der 'MG' besser als der 'Les Barres'...
Er hat besonders dünkelgrüne und sehr kräftige, feste Nadeln, die sich übrigens auch nach Jahren fast nicht nach der Sonne ausrichten; ich finde ihn deshalb sehr markant.
(Und diese Nadeln fehlen beim 'Les Barres'. Die kurznadligeren, bläulicheren Triebe und die Spitzentriebe hingegen könnten auch vom 'Les Barres' stammen...)
Unten zum Vergleich nochmal eine Kopie deines Fotos von dem ausgepflanzten 'MG' und darunter ein (etwas grelles) Foto eines meiner 'Les Barres' !
Immer noch unsicher,
der Remi
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Lieber Remi,
das 2-m-Exemplar stammt von einem Langtrieb (vom Boden aufgelesen und optisch 'Les Barres'- ähnlich), der kleinere von einem Kurztrieb. Beide gleich alt, ersterer im gleich großen Topf ca. doppelt so wüchsig, weil schneller bewurzelt. Einen Sämling des Baums habe ich auch ausgepflanzt, keiner von denen ähnelt 'LB' bzw. beim großen Baum hat sich das rausgewachsen.
Die Gene bei Lang-/Kurztrieben sind vielleicht gleich, aber die Zellfunktion ist eine andere. Kann schon dazu führen, dass Jungpflanzen deswegen unterschiedlich austreiben. Das mag sich später wieder angleichen, keine Frage. Die Genetik des KM ist ein weites Feld und nimmt unter den Koniferen eine Sonderstellung ein, diploid, tetraploid, hexaploid, autoallopolyploid, alles klar. Warum das einmalige Regenerationsvermögen aus Wurzelstock und Burls, warum Albinos? Es gibt Küstenmammuts, die am gleichen Zweig 2-3 verschiedene Nadelformen und -farben ausbilden (z. B. der große 'Martin' im BoGa Bonn). Will sagen, die Pflanzen reagieren unvorhersehbar, das macht die Art ja so interessant.
Keine Ahnung, was die in Frankreich mit den Stecklingen veranstaltet haben, es ist offensichtlich eine Mutation aufgetreten, deren Eigenschaften kultiviert wurden. Auch möglich, dass einer der Stecklinge Zapfen gebildet hat und ein Sämling aus der Reihe getanzt ist oder manipuliert wurde.
Wenn Deine Franzosen länger durchhalten, würde ich nicht ausschließen, dass da auch hin und wieder "normale" KM-Triebe auftauchen. Bei 'Adpressa' schon gesehen, ebenso bei den Mainau-Exemplaren (wohl auch Mönchengladbach-Stecklinge?) zwischen den Rosenbeeten.
Wie auch immer, viel Glück weiterhin!
LG Micha
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Hallo Remi, hallo Micha
Micha:Günther Diamant sagte mir, dass er damals Lang- und Kurztriebe nach Frankreich geschickt hat und daraus 'LB' entstanden sein muss. Aber Du kennst ja die Story
Remi:Soweit ich das verstehe, ist 'Les Barres' eine Weiterzüchtung vom 'Mönchengladbacher' Baum - also aus einem Sämling desselben hervorgegangen !
Anscheinend habe ich da was missverstanden bzgl. der Entstehung von "Les Barres". Könnt ihr mir " die Story" noch mal erzählen oder mich auf eine Quelle verweisen.
mit Dank & Gruß chris (sequoiaundco)
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Hi Chris,
die einzige zuverlässige Quelle ist wohl Herr Günter Diamant aus Duisburg (http://www.gesellschaftdeutschesarboretum.de/5403879b100c1f402/5403879b31081040a/5403879b6c0e2ae01/5403879b6d08ec206.html) (stimmt der Link - ist das der richtige Herr Diamant ?), der seinerzeit mit KMs experimentiert hat...
Näheres ist mir aber nicht bekannt.
Vielleicht kann dir Micha genaueres sagen...
LG,
Remi
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Hallo,Micha !
...freut mich, dass das Bäumchen lebt. Hast Du Bilder?
Besten Gruß, Micha
Bisher noch nicht.Der KM wird in Kürze in einen größeren Kübel umgesetzt,damit er richtig loslegen kann.Bei dem letzten Treffen in Schotten hatten wir den Treffenbaum auf eine Wegedreiung gesetzt.Herr Frischmuth (Förster) hatte dann die Idee,auf 2 weiteren Kreuzungen KM und UM zu setzen.Falls er das genehmigt bekommt,werden der KM von dir und ein 2010er UM dort gepflanzt,wenn sie ausreichend groß sind.Bei der Gelegenheit werde ich auch ein paar Foddos machen.Eventuell vorher bei der Umpflanzaktion :).
Sempervirige Grüße ! Michael
Pee Ess : Falls du von "Les Barres" oder einer ähnlich frostharten Herkunft noch kleine Jungpflanzen hast,wäre ich sehr daran interessiert.Können dann tauschen,habe einige interessante Tauschobjekte :).
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Hallo Chris,
ja, Remis Link stimmt, Günter Diamant ohne "h", sorry.
Diamant war ein guter Freund der Martins. Der Baum in Mönchengladbach galt in Fachkreisen als Sensation (Genetik, Naturverjüngung). Viel PR, die Sämlinge konnten bekanntermaßen die Erwartungen nicht erfüllen.
Illa Martin ging es darum, den MG-Baum aufgrund der Frosthärte zu klonen, deshalb schickte Herr Diamant Stecklingsmaterial von dem Baum ins französische Nationalarboretum des Barres in Loiret. Daraus muss cv. 'Les Barres' entstanden sein, exakt dokumentiert wurde das wohl nicht. Ich habe ihn Ende 2009 in Duisburg besucht, das Thema haben wir aber nur kurz angerissen.
Stattdessen hat er mir seine Sequoien im Staudengarten/Arboretum (auch Sämling/Steckling vom MG-Baum) sowie weitere Exemplare in D.-Rumeln-Kaldenhausen gezeigt. Er hat auch viele Infos zur Sequoiafarm aus erster Hand.
Besuch ihn doch mal, er freut sich sicher.
Hallo Michael, ich züchte nicht mehr, und 'Les Barres' hat nur Remi. Da geht sicher was...
LG Micha
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Danke für die Infos, Micha und Remi!
Remi: Daraus muss cv. 'Les Barres' entstanden sein
. Micha:die Pflanzen reagieren unvorhersehbar, das macht die Art ja so interessant
.
Wäre natürlich schon praktisch, wenn man diese Unvorhersehbarkeit reduzieren oder zumindest verstehen könnte. Denn die Annahme, dass bei vegetativer Vermehrung die Genetik 1 : 1 weitergegeben wird, ist schließlich die Grundlage vieler Versuche z.B. frostharte KMs zu erzielen.
Über das Wie? der "Les Barres"-Entstehung können wir, wie ich das sehe, ohne Zusatzinformationen nur weiter spekulieren. Stecklingspflanzen fruktifizieren sicherlich früher als Sämlingspflanzen, trotzdem erscheint mir aufgrund des jugendlichen Alters ein Züchtungserfolg durch generative Vermehrung unwahrscheinlich, aber nur so ist aus meiner Sicht ein "cv. 'Les Barres'" möglich.
Oder können bei hexaploidem Chromosomensatz tatsächlich auch bei der Stecklingsvermehrung Mutationen und Varianten entstehen, wie es dein Beitrag, Micha andeutet ?
Ich werde bei Herrn Diamant demnächst mal vorbeifahren; er ist ein guter Bekannter.
Mit Dank & Gruß chris (sequoiaundco)
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Hallo Chris,
sehe ich auch so, schlüssig belegt ist die Herkunft von 'Les Barres' nicht. Mal ein Versuch:
Auch bei der Herkunft der Mainau-Sequoias (Rosenpromenade) kann ich nicht belegen, dass die vom KM in Mönchengladbach stammen. Die Info kam von Wayne, vielleicht kann er Dir die Quelle nennen.
Lassen wir mal die Möglichkeit beiseite, dass polyploide Chromosomensätze anfälliger für Mutationen sein könnten oder Heterophyllie immer eine offensichtliche Funktion erfüllen muss.
Wenn die o. g. Mainau-Exemplare (1967) tatsächlich vom MG-Baum stammen (es können dann nur Stecklinge gewesen sein!), weichen sie heute allesamt in identischer Form vom Original ab. Die Ausbildung kompakter, fester Triebe als Reaktion auf Frostschäden, Wassermangel etc. bei exponierter Lage könnte man als Adaption bezeichnen, die im Erbgut des Mutterbaums "schlummert" und sich je nach Ursprungspflanze unterschiedlich darstellt.
Das Erscheinungsbild dieser Mainau-Bäume ist für mich einzigartig und zeigt 3 Austriebsformen (alles in Sichthöhe, keine Wipfeltriebe!).
1. Vereinzelt Nadeln in Standardform (nur heller) sowie
2. kompaktere bläuliche Triebe (vorherrschend) auf Bild A.
3. die extrem kompakten Triebe auf Bild 2, die sehr stark an die Zuchtform 'Les Barres' erinnern. So kompakt erscheint die Benadelung normalerweise nur in der Wipfelregion, diese Triebe befanden sich wie gesagt in Kopfhöhe.
Lässt sich nachweisen, dass diese Küstenmammuts Stecklinge vom MG-Baum sind, erscheint mir eine Generierung der Sorte 'Les Barres' aus ebensolchen Stecklingen keinesfalls utopisch. Zumal mir diese Transformation bei Sämlingen des Baums bisher nicht aufgefallen ist. Kannst ja in der Versuchsfläche nochmal nachsehen.
Geht mir nicht um Bestätigung, eher um Darstellung und Beobachtung. Interessant genug, wie ich finde. :)
LG Micha
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Die Herkunft der KM inder Rosenpromenade können wir evtl am 5.Mai bei unserer Spezialführung klären.....
btw. Chris und Micha...wie schauts bei euch aus? Kommt ihr zum Treffen?
Gruß Wayne
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Wer Herkunft und Entstehung z.B. der "Les Barres" sicher klären möchte, wird wohl für genanalytische Untersuchungen investieren müssen (ca. 25 € pro Analyse).
Die klassische Ahnenforschung reicht da nach meinen Erfahrungen nicht aus. Dafür ist das Gedächtnis vieler GärtnerInnen (im Gegensatz zu dem der Bäume) zu kurzlebig oder zu kreativ, Archive /Dokumente sind oft über die Mitarbeitergenerationen hinweg nicht mehr auffindbar oder sogar als unhandlicher Papierkram vernichtet worden. So erging es z.B. den Standortkartierungen der Sequoia-Mutterbäume auf der Sequoiafarm, obwohl sie von Frau Dr. Martin bei drei zentralen Institutionen hinterlegt wurden. In vielen Parks, Arboreten und dendrologischen Sammlungen wird stolz auf die seltene Pflanzenvielfalt verwiesen, fragt man aber nach den Herkünften, weiß keiner nichts Genaues und entsprechende Dokumentationen werden erst seit einigen Jahren geführt.
Danke für die Einladung, Wayne. Nach meinem Osterurlaub werde ich anfang Mai pflanzenmäßig sicher vieles nachholen müssen. Ein Mainauwochenende ist da leider nicht drin.
chris (sequoiaundco)
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Hallo Micha,
gerade fand ich eine schöne Sequoia-Fotostrecke von Steve Sillett, die im 34. & 35. Foto auch anschauliche Beispiele für die unterschiedlichen Redwood - Nadelformen zeigt mit Erklärungsversuch. Lassen sich daraus vielleicht genetische Variationspotentiale ableiten ?
http://www.humboldt.edu/redwoods/photos/redwood.php
Gruß chris(sequoiaundco)
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Hallo Chris,
danke für den Link, immer wieder beeindruckend! Die Bilder zeigen die normale Transformation der Nadeln im Wipfelbereich (schuppig wie BM). Genau diese Nadelform findet man aber auch hier schon bei 20m-Bäumen. Ab und zu bricht mal sowas aus der Krone, und man fragt sich spontan, wer denn den BM-Zweig neben den KM-Stamm gelegt hat.
Ein paar Stecklinge davon habe ich versucht. Leider wurzeln diese Triebe nicht besonders gut und die "BM"-Nadelform wuchs sich raus. Sind aber nur 2 was geworden, möglich, dass einer von 100 kompakt bleibt (?).
LG Micha
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wow, sehr schöne Fotostrecke die du da gefunden hast ,chris!
Wenn man diese Spitzen sieht, kann man schon verstehen warum diese beiden
Bäume in dieselbe Gattung "Sequoia" geworfen wurden.
Sequoia sempervirens holt im oberen Teil des Baumes Wasser aus der Luft,
wenn es sich also um Anpassung handelt, müssten kleine Sequoiapflanzen mit weniger Wasser an den
Wurzel und mehr Wasser in der Luft sich ähnlich entwickeln.
Von der Blattform auf die Frostfestigkeit zu schliessen, ist ja dann eine ähnliche Geschichte.
Habe ich das richtig verstanden? .. genetisch identisch aber verschieden im Verhalten?
Sehr sympathisch in jedem Fall, so völlig aus der Reihe zu tanzen, und uns ander Nase herumzuführen ;)
und.. gibt es denn da aktuelle Forschungen hierzulande?... oder gehts hier bei uns mal wieder nur ums Holz... 8)
völlig unwissenschaftlichen gruß
Denniz
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Liebe Les Barres- Fans,
Ich werde bei Herrn Diamant demnächst mal vorbeifahren; er ist ein guter Bekannter.
Dieses Versprechen habe ich gestern eingehalten:
Herr Diamant hat damals, wie Micha schon geschildert hat, Pflanzenmaterial getauscht mit den Franzosen (französische Nationalarboretum des Barres in Loiret) gegen entsprechendes Material von Thuja koraiensis.
D.h. konkret er hat Triebe geschnitten vom Mönchengladbacher Baum, der einer der selektierten Martin-Sämlinge ist. Seiner Meinung nach sind "Les Barres" einfache Stecklinge, nicht weiter selektiert oder genetisch/züchterisch verändert. Also keine
Mutation.. oder ein Sämling, der aus der Reihe getanzt ist oder manipuliert wurde.
mit aufgeklärtem Gruß chris (sequoiaundco)
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Hallo Chris,
schön zu hören. Hoffe, ihm gehts gut. Was macht seine Taiwania?
LG Micha
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Hallo Micha,
Herrn Diamant geht es sehr gut, wie mir scheint körperlich und psychisch.
Seine meterhohe Taiwania und direkt daneben die Sassafras szumu sind mir natürlich sofort aufgefallen, da ich sie im Moment auch im Saatbeet habe. Beide hatten in Rumeln keinerlei Winterschäden und sehen frischgrün und voll im Wachstum aus. Bes. schön die Taiwania mit einem leichten Blaustich.
mit Gruß chris (sequoiaundco)
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Und wie steht es nun, Remi, Mick....habt ihr nach 4 Jahren (oder so) der Frage, wie man von KM am besten Stecklinge macht, über das Gesagte hinaus noch etwas hinzuzufügen ? Sozusagen, in a nutshell ?
(Also, knapp daher nur wie am besten, nicht wie es sonst auch noch funktioniert)
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Hallo Tuff, ein paar leichte Abweichungen von der älteren Empfehlung hätte ich noch.
Alles zusammen:
Bestes Stecklingsmaterial sind Langtriebe oder Schösslinge (vertikale Ausrichtung).
Frischen Austrieb verwenden (ca. Mai bis Juli, damit ausreichende Länge vorliegt (20 cm).
Wenn vorhanden, kurzes verholztes Stück (1cm) an der Schnittstelle belassen (muss nicht), bewurzelt etwas schneller.
Zweigenden ganzjährig verwendbar, bewurzeln schlechter, müssen gestäbt werden, weil "fehlorientiert". Zum Transport Gefrierbeutel und nasse Küchentücher benutzen.
Nach dem Transport neu abschneiden oder bei ausreichend Substanz schräg reißen. Es reicht, die obersten Triebe am Steckling zu belassen. Restliche Triebe nicht abreißen, sondern abschneiden, um Schädigungen am Hauptast zu vermeiden.
Stecklinge können im Wasser wurzeln (Wasser wöchentlich wechseln) oder direkt in der Erde (5 cm tief).
Substrat: reine Anzuchterde, Anzuchterde/Sand-Gemisch oder Torf/Sandgemisch (beides 1:1).
Bewurzelungspulver bringt nicht viel (besser für schneller wurzelnde Pflanzen geeignet).
Nicht düngen. Täglich einsprühen, schattig bis halbschattig stellen. Erde darf feucht bis nass sein. Nach der Bewurzelung Staunässe vermeiden.
Volle Sonne und starker Wind im Winter sind zu vermeiden. Zur Überwinterung an eine schattige Hauswand/Balkontür o. ä. stellen. Nach unten hin isolieren (Styropor oder Vlies). Topf mit Vlies/PE-Folie umwickeln, Erde am besten mit abgestorbenen KM-Nadeln nach oben hin schützen, feines Laub, Torf, Mulch oder andere Koniferennadeln tuns auch. Wer die Möglichkeit hat, kann die Stecklinge auch kühl und hell im Haus überwintern. In jedem Fall feucht halten.
Wurzelbildung dauert recht lange, nach einem Jahr sollte es der Fall sein. Ein langer frisch gebildeter Leittrieb und üppiger Austrieb sind gute Indikatoren für erfolgreiche Bewurzelung. Nicht zu früh umtopfen, sonst reißen die frischgebildeten Wurzeln ab. Topf umdrehen und vorsichtig herausklopfen. Bei etwa 20% der Stecklinge Kallus- statt Wurzelbildung, muss neu geschnitten werden. Gute Stecklinge am besten beim Umtopfen in einen großen Kübel, damit beim Auspflanzen (idealerweise erst 2 Jahre später) ein großer Wurzelballen vorhanden ist, besser für Standfestigkeit. KM sollte beim Auspflanzen genügend Substanz haben (ab 2 cm Durchmesser), sonst friert er bei Bodenfrost schnell durch.
Viel Erfolg!
Micha
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Klasse Zusammenstellung, Mick !
Was hältst Du davon, Wassergläser / Töpfe mit Stecklingen (in Ermangelung eines Gewächshauses) in einer Plastiktüte einzufassen, um die Luftfeuchte zu halten ? Mit ein paar kleinen Belüftungs-Löchern und natürlich Aufheizen in direkter Sonne vermeiden. Dann bräuchte man also idealerweise nicht mehr sprühen....
Ich habe das noch nie probiert und ich vermute Du auch nicht. Aber was würdest Du intuitiv sagen ?
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Holla"!
Also ich habe bisher mit gespannter Luft gearbeitet, und Bewurzelungszeiten im Schnitt von 6-12 Monaten je nach
Stecklingsqualität gehabt. Es gibt aber auch Aussagen, es würde ohne gespannte Luft funktionieren, ein
Versuch dazu habe ich angefangen. Den Steckling in eine Wasserflasche gestellt dauert länger, funktioniert aber auch.
Ich denke es ist ein Frage der Quote die man erreichen will, und der Zeit die man bereit ist zu investieren.
Ein Steckling vom untersten Seitenast eines KM den ich im September 2010 geschnitten hatte, und der dann 4 Monate im Wasserglas
einen fetten Kallus gebildet hatte, hat nun endlich einen Spitzentrieb gebildet und ist ca. 1m groß.
Nach 4,5 Jahren ist das dann eher ein schlechtes Ergebniss.
Ein Wurzelschößling des Zwiesel-KM/SF ist nach 4 Monaten durchgewurzelt (Dez2012-April2013)
und ist nun ebenfalls 1m groß.
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Was hältst Du davon, Wassergläser / Töpfe mit Stecklingen (in Ermangelung eines Gewächshauses) in einer Plastiktüte einzufassen, um die Luftfeuchte zu halten ? Mit ein paar kleinen Belüftungs-Löchern und natürlich Aufheizen in direkter Sonne vermeiden. Dann bräuchte man also idealerweise nicht mehr sprühen....
Hallo Tuff,
KM ist ja kaum anfällig für Schimmel, ich probiere beizeiten mal aus, wie lange ein frischer Steckling ohne Sprühnebel unter Luftabschluss Feuchtigkeit halten kann. Also keine Belüftungs-Löcher! Das Substrat muss natürlich feucht gehalten werden, sonst trocknet die Schnittstelle aus. Also nix für ganz faule Züchter ;-)
Zwischenzeitlich hat Dennis seine Stecklingsanzucht professionalisiert und hat auch bei anderen Arten tolle Erfolge. KM ist easy, gespannte Luft ist meiner Erfahrung nach bei dem nicht unbedingt nötig. Besser ist das schon, man muss sich dafür halt eine große Anzuchtbox konstruieren.
Bei den 2013er-Stecklingen habe ich leider verstärkt Kallus-Bildung, laut Dennis dürften zu hohe Temperaturen im Topf das Problem sein. Davon ausgehend sollte man also idealerweise im Oktober stecken und hoffen, dass bis zum Frühling Bewurzelung eintritt...
LG Micha
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Hi Jungs,
ich probier's auch aus:
3 Stecklinge Anfang April (waren gerade so am Austreiben) abgeschnitten (15 cm lang), in Töpfen mit Ackererde gesteckt.
Die stehen seitdem auf meinem Balkon. Ich halte sie nur feucht. Zwei sind bisher etwa einen Zentimeter gewachsen und wirken noch frisch. Einer scheint einzugehen.
Grüße
Walter