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UM-Reihe auf der Sequoiafarm
cbk:
--- Zitat von: Tuff am 11-November-2013, 14:33 ---Motorsägen-Portal ????????? das geht ja gar nicht. *lol*
Im Ernst: Man sollte einen Förster nicht fragen wie man einen Park betreiben soll.
--- Ende Zitat ---
Ich dachte da auch eher an die Gartenbauer, die dort unterwegs sind. Bei denen geht es ja auch darum einzelne Bäume zu erhalten.
denniz:
Hallo Bernhard,
Ich fürchte da hast du was verwechselt. Mit Inzuchtdepression ist eine durch Inzucht erzeugter
Schaden bei generativer Vermehrung gemeint, hier aber wird die Anfälligkeit einer Pflanze
deren Klone in einer Reihe stehen gegenüber eines Schädlings vermutet, also vegetative Vermehrung.
Die These dass es bei mehreren Individuen weniger Ausfälle hätte geben können, finde ich plausibel.
Ohnehin ist die Überschwemmung der Sequoiafarm mit Sämlingen aus chinesischen Originalbeständen in Planung.... ;)
Inzucht auch Langweilig findend
Denniz
Bernhard:
--- Zitat von: denniz am 11-November-2013, 18:46 ---
Ich fürchte da hast du was verwechselt. Mit Inzuchtdepression ist eine durch Inzucht erzeugter
Schaden bei generativer Vermehrung gemeint, hier aber wird die Anfälligkeit einer Pflanze
deren Klone in einer Reihe stehen gegenüber eines Schädlings vermutet, also vegetative Vermehrung.
--- Ende Zitat ---
Hast Recht, Denniz, auch wenn ich das anders meinte: Durch Inzucht ist nach m. W. die Widerstandskraft erheblich geschwächt, soll heißen: Anfälliger gegenüber Krankenheiten usw. !
Frag mal den Remi, der kennt sich da besser aus.
Gruß
Berni
Waldläufer:
Nun gut,
so richtig toll ist das alles nicht. Die Sequoiafarm steht leider standortmäßig nicht auf dem Boden der für die Mammutbaumarten
optmal ist. Gleichzeitig werden Schadbilder durch Pilzinfektionen bei Metasequoia und evtl. amerikanschen Tannen bemerkt.
Darf hinzu fügen, daß auch Gm in der Heimat von diesem Wurzelschwamm befallen wird. Daß Gm zusätzlich für Hallimasch anfällig ist
ist bekannt, das Mammutbaumtriebsterben kommt dazu. Einzig Redwood scheint etwas resistenter. Daß Metasequoia in identischen
Klonen gepflanzt wurde halte ich in der Farm für nebensächlich. Sie ist nun mal anfällig und daher braucht sich in dem kleinen Bereich
der Farm auch kein Pilz zu spezialisieren. Sicherlich wäre es aber sinnvoll bei Neupflanzung frisches Material zu verwenden.
Ich habe mal einen Bericht wohl in der DDG gelesen, daß zumindest die Mammutbäume von Fr. Dr. Martin fast schon überdüngt wurden. Irgendeine Fakultät hatte mal die Leitung hier. Den Jetztzustand müßte man eben überprüfen.
Wäre der Park nur für den Eigenbedarf könnte man frohgemut durchholzen, da man aber auf Besucher abziehlt kann man sich nicht
die Substanz restlos wegsägen. Natürlich kann man auch nicht alles rumliegen lassen wegen der Besucher. Organisches Material einzubringen ist grundsätzlich nicht schlecht. So wie ich das sehe ist in der Farm der Besucher König. Also muß die Anlage einigermaßen attraktiv aussehen auch von den Pflanzenarten her. Sicherlich wollen die Besucher auch blühende Aspekte. So einen Gondwana Teil fände ich auch gut, sofern der Standort das hergibt. Ich würde grundsätzlich dazu tendieren um die drei Redwoodarten
annähernd heimatliche Aspekte aufzubauen.
Also einer der Söhne von Dr. Martin war doch Gartenarchitekt. Wenn das Erik ist sollte er sich zusammen mit den Leuten vor Ort
langsam Gedanken machen wie man den Park optimieren könnte. Ich weiß nicht ob es möglich ist für das Forum Pläne und aussagefähige Fotos reinzustellen da nicht alle zugange sind.
Viele Grüße Bernt
Mick Rodella:
Hallo zusammen,
UM nicht zu sehr vom eigentlichen Thema abzuweichen, sei kurz erwähnt, dass auf der SF dutzende Varianten von Rhododendren, Azaleen, Magnolien, Farnen (auch Königsfarn) existieren und speziell von April bis Juni ein tolles Bild bieten.
Erik ist kein Landschaftsarchitekt, aber Ado Lappen, der viel getan hat und weiterhin als Ratgeber aktiv ist. Von "langsam Gedanken machen" kann keine Rede sein, der Prozess läuft. Reizvoll ist die Kombination von Park- und Waldbereichen, die eine differenzierte Herangehensweise erfordern. Denke, unsere Truppe ist da gar nicht so schlecht aufgestellt.
Zurück zum Thema: stimme mit Jürgen überein, die vordere Hälfte der Reihe zu entfernen. Wir können noch nicht alle umsägen.
Mittelfristig würde ich dort aber wieder eine kleine Gruppe (4-5 Stück mit großzügigeren Abständen, evtl. auch Sumpfzypresse) sehen. Zehn Jahre abwarten, wenn sie wieder kränkeln, hats keinen Sinn. Bis dahin gibts unendlich viele Möglichkeiten, den Bereich attraktiver zu gestalten, als er jetzt ist...
LG Micha
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