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UM-Reihe auf der Sequoiafarm

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Tuff:
Mir gefällt Micks Vorschlag. Man könnte in einer Lichtung um den Teich niedrig bleibende oder langsam wachsende aber attraktive Bäumchen zu pflanzen, vielleicht in der Art von Taiwania oder Cephalotaxus / Torreya. Irgendjemand hatte dazu mal das Wort 'Gondwana-Wald' erfunden, so ein BEreich wäre doch für eine Sequoiafarm durchaus passend.

Da es sich bei der Lichtung auch um viele schattige Bereiche handelt, kämen auch die eher trivialen, aber äußerst dekorativen Azaleen (vielleicht besonders schöne Varietäten) in Frage. Einheimische Farne wie Königsfarn oder Trichterfarn, evntuell experimentell auch noch ein Baumfarn ? In einem Park mit Gunnera und Ginkgo wäre das jedenfalls auch nicht abwegig.

Hier ein paar Bilder mit Azaleen bzw. Rhododendron ...  als 'Teaser' :)

cbk:

--- Zitat von: Tuff am 11-November-2013, 00:02 ---In einem Forst, oder in einem Park, wünscht sich der Mensch hingegen nur geplante Veränderungen und oftmals lieber gar keine.

In einem größeren Waldgebiet mit Pilzen wie HBA oder Hallimasch, oder Stürmen, oder Waldbränden, muß man sich von solchen Zielen leider verabschieden.
--- Ende Zitat ---

Moin,
wäre es evtl. sinnvoll auch mal in Forst- und Gartenbauforen zu fragen, wie die so etwas handhaben?

Ich hatte bei solchen Fragen jedenfalls bisher hier (--> http://forum.motorsaegen-portal.de/index.php ) immer gute Auskünfte bekommen. Guckt da mal ins Unterforum zur Forstwirtschaft. Das Forum ist recht groß, so daß man innerhalb weniger Tage einige Antworten bekommen sollte.

Gruß
Chris Benjamin

Tuff:
Motorsägen-Portal ????????? das geht ja gar nicht. *lol*

Im Ernst: Man sollte einen Förster nicht fragen wie man einen Park betreiben soll. Die haben einfach verschiedene Kriterien. - Da fragt man ganz einfach andere Parks. Im Arboretum Härle bei Bonn haben sie zB. mit Hallimasch zu kämpfen (gehabt?). Den Chef, Michael Deisvogt, kennen einige von euch (Mick?) ja bereits.





sequoiaundco:
Zu den bisher genannten Schadensursachen (Boden, Licht, Nährstoff-/Wasserversorgung, Anbaumethode u.a.) möchte ich noch einen Faktor hinzufügen, gerade weil wir bzgl. Metasequoia darüber intensiv diskutiert haben (s. Selbstbestäubungsproblematik/Genetik bei Mammutbäumen). Zumindest die Alleebäume sind alle Stecklinge von einer Mutterpflanze. So kann im multikausalen Geschehen auch die typische Problematik des genetischen Flaschenhalses eine Rolle spielen: Schädlinge, hier besonders Pilze, die sich auf den einen Genotyp einstellen konnten. Mit zunehmender Häufigkeit gleicher Genotypen steigt immer das Schadensrisiko bis hin zum großflächigen Totalausfall, insbesondere dort wo die Genotypen nicht optimal angepasst sind und deshalb gestresst sind. Als Gegenmaßnahmen kommen natürlich im Wesentlichen eine Erweiterung des Genpools in Betracht und waldbaulich größere Abstände und Mischung mit anderen Baumarten.

chris (sequoiaundco)

Bernhard:
Sehr interessanter Aspekt !  :


--- Zitat von: sequoiaundco am 11-November-2013, 14:56 ---Zumindest die Alleebäume sind alle Stecklinge von einer Mutterpflanze. So kann im multikausalen Geschehen auch die typische Problematik des genetischen Flaschenhalses eine Rolle spielen: Schädlinge hier besonders Pilze, die sich auf den einen Genotyp einstellen konnten. Mit zunehmender Häufigkeit gleicher Genotypen steigt immer das Schadensrisiko bis hin zum großflächigen Totalausfall, insbesondere dort wo die Genotypen nicht optimal angepasst sind und deshalb gestresst sind.

--- Ende Zitat ---

Vielleicht sollten wir über dieses Thema mal wieder nachdenken:

http://mbreg.de/forum/index.php?topic=2438.0

Wie war das noch ? Inzuchtdepression !

Auffrischende Grüße,

Berni

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