Mammutbäume (öffentlicher Bereich) > Mammutbäume melden
Vielen Dank!
Bernhard:
--- Zitat von: Bakersfield am 04-November-2011, 22:07 ---
ich gehöre zu denen, die sich mit dem Meldevorgang auch etwas schwer tun.
Jeder hier bringt sein Herzblut nach seinen eigenen Stärken ein. Gleichzeitig baut er auch darauf, dass andere seine Schwächen mit ihren Stärken ausgleichen.
Jeder der hier bspw. ein Projekt aufbaut, tut dies in seiner Freizeit und lässt die Community daran teilhaben. Seine Stärke ist ist dann eher Bäume zu pflanzen, zu pflegen, neue Pflanzungen zu planen/vorzubereiten und anderen bei ihren Garten- und MB-Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Er erfüllt also meiner Meinung nach eine sehr wichtige Funktion hier!
Ich für meinen Teil schätze den Wert eines Forumsbeitrages zu einem neuen Baumfund viel höher ein, als die bloße Meldung. Hier kommt etwas rüber. Emotionen. Und es entsteht ein Dialog, ein Miteinander.
Da werden wir wohl damit leben müssen, dass jeder selbst entscheidet, in welcher Form er sich einbringt.
--- Ende Zitat ---
Hallo Frank,
die o. zitierten 5 Sätze treffen den Nagel auf den Kopf. Ich finde mich da auch wieder.
Wenn jemand auf einem Gebiet besser ist, dann soll er das tun. Früher wurden Mammuts gemeldet und von Lutz seinerzeit ins Register aufgenommen.
Sehr aufwendig für ihn (?) aber er hat es gekonnt; andere haben einen grünen Daumen, den der Lutz (vielleicht) nicht hatte, und haben ihre Erfahrungen mitgeteilt.
Ich habs mit der Technik auch nicht so, weil ich wohl nicht so viel Zeit habe am PC zu verbringen wie mancher von Berufswegen.
Beim Melden eines Mammutbaums, jetzt noch die Admin-Tätigkeiten zu übernehmen, schreckt mich zugebenen, ab.
Es wäre schön, wenn sich jeder auf dem Gebiet einbringt, wo er fit ist. Dann haben wir alle was davon.
Schöne Grüße
Berni
Rainer:
Hallo Karola,
--- Zitat von: Kawi am 04-November-2011, 22:38 ---Bisher kannte ich nur Blockschrift als Schreien. Fette Schrift ist für mich ein stilistisches Hilfsmittel, eine Betonung oder allgemeine Hervorhebung, wie es auch in Büchern gehandhabt wird.
--- Ende Zitat ---
wie gesagt, in Wikipedia ist das anders. Wenn man dort etwas besonders betonen möchte, schreibt man Kursiv. Und da ich eben in Wikipedia oft unterwegs bin, habe ich das so bei mir intus, dass mit der Fettschrift. Aber auch in der Literatur wird überwiegend Kursiv, statt Fettschrift verwendet. Zumindest in der, die ich so verwende.
Viele Grüße,
Rainer
xandru:
Hallo Rainer,
Ich kenne es so, dass Versalien als Schreien gelten. In meiner bescheidenen typographischen Erfahrung habe ich es mir angewöhnt, ab und zu den zentralen Begriff eines Absatzes hervorzuheben. Auf diese Weise lässt sich die Gliederung eines Textes besser nachvollziehen. Die Entscheidung für Fettschrift hat mit meiner Erfahrung zu tun, dass vielen Lesern die Kursive allein nicht auffällt.
Frank sagte eben sinngemäß: Er meldet nicht so viel, weil ihm andere Dinge wichtig sind. Bei dir klingt das eher so: Du meldest nicht so viel, weil unser Verfahren so umständlich ist. Das ist der Unterschied.
Unterscheidende Grüße,
Wolfgang
Kawi:
Hallo Rainer,
--- Zitat von: Rainer am 04-November-2011, 22:47 ---Aber auch in der Literatur wird überwiegend Kursiv, statt Fettschrift verwendet. Zumindest in der, die ich so verwende.
--- Ende Zitat ---
Ich habe mir jetzt mal kurz den Kosmos-Libellenführer geschnappt: fett natürlich bei den Überschriften bzw. Zwischenüberschriften, dann aber auch bei besonderen Begriffen, nach denen man möglicherweise gezielt sucht. Auf den Artseiten "Larve" und/oder der Name einer ähnlichen Art. Der wissenschaftlich Name der beschriebenen Art selbst wird natürlich kursiv geschrieben, wie üblich. Aber kursiv fällt wenig auf, wie Wolfgang auch schon anmerkte.
Viele Grüße
Karola
xandru:
Hallo Frank,
Der Preis bei monumentaltrees.com sind dann aber auch nichts sagende Einträge wie dieser hier:
--- Zitat ---Riesenmammutbaum neben der Tannwaldweg in Welzheim
Es gibt einen Riesenmammutbaum neben der Tannwaldweg in Welzheim (Rems-Murr).
Der Umfang dieses Baumes ist nicht bekannt. Dieser Baum wurde in im Jahr 1864 gepflanzt, wodurch es genau 147 Jahre alt ist (liluz, 1 Okt 2011).
--- Ende Zitat ---
QuelleDiese Site hat mir beim Zusammenstellen der dicksten BMs in Frankreich nun wirklich nicht viel geholfen.
Mit deiner und Bernhards Aussage kann ich gut leben: „Jeder soll das tun, was er am besten kann.“ Wer nur wenig melden will, soll das tun – zumal der millionste Vorgartenmammut im Westen Deutschlands nun wirklich nur noch einen sehr begrenzten Erkenntniswert hat. Wer den nicht melden will, wird von niemandem schief angesehen. Irgendwer wird später wieder vorbeikommen und den Baum melden – wenn er nicht schon wieder gefällt wurde.
Aber es gibt noch unentdeckte Veteranen und da wird die Sache tatsächlich spannend. Bei diesen Bäumen wäre es tatsächlich schade, wenn sie nicht gemeldet würden. Dann gibt es vielleicht Leute, die gerne Kontakte knüpfen und die Geschichte des einen oder anderen alten Baumes versuchen herauszufinden; dies ist in der Regel nicht mein Ding. Obwohl ich aus Bad Wildbad erfahren habe, dass die Wilhelma-Bäume anscheinend immer zu dreien verteilt wurden und die königliche Sommerfrische ausnahmsweise sogar zwei three packs bekommen hat.
Ich denke, ich bin einfach gegen zwei Dinge empfindlich:
* Wenn Gründe gesucht werden statt Wegen (danke, Bernhard, für das Zitat) und damit andere verantwortlich gemacht werden statt (legitimer!) eigener Prioritäten, sowie
* wenn mangelnde Sorgfalt dazu führt, dass andere mit vielfachem Zeitaufwand nacharbeiten müssen, soll denn die Qualität des Registers nicht leiden.Für das Mammutbaum-Register und seine begrenzte man power, denke ich, sind wenige, aber zuverlässige Einträge ein größerer Gewinn als viele, aber korrektur-intensive Meldungen. Nicht die Quantität zählt in meinen Augen, sondern die Qualität. Entweder sorgfältig melden oder gar nicht.
Das sind so die Dinge, die mir durch den Kopf gehen,
Wolfgang
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