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Wilhelma-Quartett bei Vellberg

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xandru:
Hallo,

Hier kommt nun der versprochene Blick nach oben. Der tote Stamm zeigt etwa nach Norden. Er ist oben deutlich sichtbar abgebrochen.

Die Farben sind gegen sieben Uhr abends nicht mehr ganz aussagekräftig. Aber ganz offensichtlich ist der Stamm hier im Inneren des Waldes nur wenig ausgebleicht, viel weniger jedenfalls als beim dem Ex-BM auf dem Wildbader Kopf, der bekanntlich seit Anfang 2007 nicht mehr unter uns weilt.

Auch wenn nicht klar ist, wann der kleinere von uns gegangen ist, ist bei diesem Standort auf jeden Fall die Anzahl „1“ unbestritten.

Geteilte Grüße,
Wolfgang

xandru:
Hallo,

Hier kommt nun schließlich der vierte Standort oberhalb von Vellberg, die ID 10621.

Dies sind zwei vitale Stämme; offenbar zwei recht eng gepflanzte Bäume. In 1,30 Höhe lassen sie sich problemlos messen, aber da der Pflanzpunkt um Einiges tiefer liegt, bekommen wir wieder eine wenig aussagekräftige Pflanzpunkt-Messung.


* DBH nördlicher Baum: 1,13 (WaMeL)
* DBH südlicher Baum: 1,52 (WaMeL)
* Pflanzpunkt gemeinsam: 2,46
Für Wilhelma-Bäume haben alle sechs Bergmammuts (für so viele halte ich sie) völlig unspektakuläre Seitenäste ausgebildet. Auch der verhältnismäßig geringe Durchmesser scheint mit der Enge im Wald zusammenzuhängen.

In Auenwald haben wir mit ID 493 und ID 492 haben mit 1,40 vergleichbare Durchmesser.

Aber auch der ominöse 18**er bei Ravensburg (ID 945) könnte – falls er identisch ist mit diesem hier ::) – inzwischen 1,40 haben.

xandru:


Hier noch drei höchst unterschiedliche Fotos:

* der Blick in die Kronen,
* eine Montage, die die ganze Höhe zeigt,
* ein Detail der Rinde.
Was uns gewundert hat, ist die Struktur der Borke, die stark an Wellpappe erinnert.

Abschließende Grüße,
Wolfgang

xandru:
Hallo,

Hier kommen noch abschließende Fotos, die etwas mehr Übersicht über das Ensemble bieten; die Blickrichtung geht ungefähr nach Norden.

Auf dem ersten Bild ist rechts ID 10620 zu sehen; der abgestorbene Stamm ist verdeckt. Hinten steht ID 774; der weit aufgeworfene Wulst zwischen den beiden Stämme ist hier ganz gut zu sehen.

Das andere Bild zeigt nochmals alle sechs Bäume auf einmal. Hier ist der Schaden am nördlichsten Baum, ID 10619, ganz gut zu sehen.

Panoramische Grüße,
Wolfgang

TaunusBonsai:
Hallo ihr Zweifler,

um meine These von der Teilung eines Einzelbaumes zu untermauern, habe ich mal ebend eine kleine Zeitreise in Jahr 1865, kurz nach der Pflanzung der Bäume, gemacht und ein paar Foddos von einem der Bäume  geschossen.

Das ist doch wohl eindeutig ein Beweis, oder?   ...  :P

Mal im Ernst: Wenn der Pursche mal groß und stark ist, dürfte er doch auch so aussehen wie die Vellberger. Was meinen die Potaniker Botaniker dazu?


geteilter Gruß aus'm Taunus vom Ralf

Pee Ess: und die Foddos sind ganz ohne Tricks, wie Wellpappe oder so, entstanden... ;) :D ;D

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