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Wilhelma-Quartett bei Vellberg
xandru:
Liebe Freunde des rätselhaften Mammuts,
Oberhalb von Vellberg steht im Waldgebiet Binselberg einer der letzten Wilhelma-Standorte, die im Register bislang ohne Koordinaten erfasst waren. Insofern war es für uns am Samstag eine etwas längere Wanderung. Doch am Ende wurden wir für die Mühe reichlich entschädigt.
Vier Standorte sind es; so viel ist klar. Aber keiner ist wie der andere. Von Nord nach Süd sind es:
* ID 10619: Einzelbaum, BHD 1,06 Meter;
* ID 774: Doppelbaum, verwachsen bis in 2 m Höhe; BHD zusammen 2,28 Meter;
* ID 10620: ehemaliger Doppelbaum, verwachsen bis 1,30 m Höhe; abgestorbener Stamm mit 0,80 Metern Durchmesser und vitaler Stamm mit 1,39 Metern;
* ID 10621: Doppelbaum, getrennte Stämme, BHD 1,27 und 1,52 Meter.
Die ersten drei Standorte bilden ziemlich genau einer Linie; der vierte steht etwa im dreifachen Abstand der anderen und ein Stück nach Osten versetzt. Das Bild zeigt die Gruppe von Süden her.
…
xandru:
…
Der nördliche Baum, die ID 10619, ist also mit 1,06 Metern Brusthöhendurchmesser für einen Wilhelma-Baum ungewöhnlich schlank. Aber das oben angehängte Bild zeigt auch, dass er offenbar beschädigt ist.
Die Höhe lässt sich wegen des Laubs schlecht schätzen; ich kann nicht beurteilen, ob es nur 35 Meter sind oder mehr als 40 Meter. Wir haben auf der Heimfahrt geschaut, ob die Gruppe von Kleinaltdorf aus zu sehen ist. Sie waren für mich nicht klar auszumachen, aber ich meine, ich hätte zwei „Tüten“ über dem Wald gesehen. Freilich scheint das ganze Gelände Försters Spielplatz zu sein, denn es stehen dort im Waldgebiet auch immense Lärchen und riesige Douglasien. Auf keinen Fall war klar, welche BMs das wohl sein konnten.
Hier also noch eine Montage mit Überhöhe.
…
xandru:
…
Der zweite Standort von Norden her hat, wenn man davor steht, eine ungeheure Präsenz. Zwei Stämme sind mannshoch verwachsen und bilden eine richtige BM-Mauer.
Für heute sollen aber erst einmal zwei globale Ansichten des Stammes genügen. Auch diese Bilder sind montiert, weil der Baum zur Zeit laubbedingt aus größerer Entfernung schlechter zu sehen ist.
Dennoch möchte ich hier die Frage zur Diskussion stellen, ob das eher ein Baum ist, der sich geteilt hat, oder zwei Bäume, die an der Basis miteinander verschmolzen sind.
Nächtigende Grüße,
Wolfgang
TaunusBonsai:
Moin Wolfgang,
--- Zitat ---... ich meine, ich hätte zwei „Tüten“ über dem Wald gesehen
--- Ende Zitat ---
Mensch, du wolltest doch aufhören mit dem Zeugs... ;) :D ;D
Schurz beiseite: An der Stelle will ich mal erwähnen, dass ihr zwei im Süden einen tollen Job macht, indem ihr nicht nur 'ne Menge Funde macht sondern auch noch unvollständige Registereinträge aufsucht und vervollständigt.
Dieser Beitrag hier ist ein Paradebeispiel dafür. Das sind ja echt interessante Bäume mit einer auffälligen Häufung von Doppelstämmigkeit.
Mein unbotanischer Tipp: Das sind Einzelbäume mit Stammteilungen, keine zusammengewachsenen.
unbotanischer Gruß aus'm Taunus vom Ralf
JNieder:
--- Zitat von: TaunusBonsai am 15-Juni-2010, 07:09 ---......., dass ihr zwei im Süden einen tollen Job macht, indem ihr nicht nur 'ne Menge Funde macht sondern auch noch unvollständige Registereinträge aufsucht und vervollständigt.
--- Ende Zitat ---
Da muß ich mich doch glatt der Kante uneingeschränkt anschließen !!! *)
Mitlobender Gruss
Jochen
*)=
was mir manchmal vor Lachen nicht möglich ist.
z.B. bei:
--- Zitat von: TaunusBonsai am 15-Juni-2010, 07:09 ---
--- Zitat ---... ich meine, ich hätte zwei Tüten über dem Wald gesehen
--- Ende Zitat ---
Mensch, du wolltest doch aufhören mit dem Zeugs...
--- Ende Zitat ---
:D
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