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Morscher BM mit BHD 1,50m in Offenburg gefällt / Bürgerpark

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lodda 41:
haben  wir kein mitgkied in der nähe von offenburg der mal den sägestumpf nachsehen konnte.kommt mir sehe komisch vor ,wenn ich das bild von ein paar jahre  vorher sehe. ich kann es nicht glauben. mfg. lothar

Mick Rodella:
Tja, wie immer: Spezial-Baum braucht Spezialisten zur Beurteilung.

"Total morsch" ? Bestimmt nicht, es gab ja anscheinend noch genug grüne Zweige. Vom Foto her: vielleicht Wurzelansätze beschädigt, teilweise Splintholz freigelegt?

Wäre schon gut, wenn da mal jemand nachsehen könnte (falls der Stumpf noch nicht aus gutem Grund weggefräst wurde).

Beim BM würde ich bei Stammfäule-Verdacht einige Proben mit dem Zuwachsbohrer ziehen lassen, bevor ich die teure und aufwendige Schallmessung (Arbotom) veranlasse.

Die Sensoren können Probleme bei der Messung bekommen (dicke Borke), das Schadbild schaut am Monitor verheerend aus, obwohl der Stamm noch völlig okay ist (Beispiel Hülsenbusch!). Möchte wetten, dass es hier ähnlich war.

Schade um den Baum, vielleicht war er aber wirklich nicht ganz okay und die Pflegemaßnahmen finanziell nicht drin.

LG Micha

Manfred:
Hallo Micha,
also allzu viel Gutes kann ich über diesen Zuwachsbohrer nicht lesen. Siehe zum Beispiel Wikipedia.

Die Schallmessung habe ich einmal gehört kommt auf ca. 300.- Euro. Das ist natürlich nicht "günstig", aber für einen etwas älteren/dickeren Baum, der einen "theoretischen Wert" von vielen tausenden Euro hat, sollte das doch eine gute Investition sein, bevor man ihn mit einem sehr tiefen 10mm Loch eine nicht unbedeutende Wunde zufügt. Oder ihn gleich ummäht, wie bei uns vor kurzem passiert!  >:(

lg
Manfred

Klaus:
Hallo Micha,

zu deinem Hinweis „die Pflegemaßnahmen sind vielleicht nicht drin“.
Die Stadt Offenburg feierte im Mai 2014 ihre Schuldenfreiheit ganz groß.
http://www.badische-zeitung.de/offenburg/die-stadt-offenburg-feiert-die-schuldenfreiheit--85019818.html
Am Geld fehlt es der Stadt im Moment nicht.

VG
Klaus

Tuff:
Mit dem Arbotom (Schallmessung) bekommt man jeden Bergmammutbaum weg. Sie zeigt tiefe Rindeneinwüchse, welche beim BM generell normal sind, und die von den 'Experten' dann (sicherheitshalber) als Fäule interpretiert werden. Es gibt derzeit bei dieser Technologie keine Möglichkeit der Unterscheidung (es wäre aber theoretisch denkbar, mit anderen Sensoren den Wassergehalt zu messen).

Auch die Fällarbeiter haben kein Interesse daran, die Gesundheit an der Stammscheibe aufzuzeigen. damit wäre ihr Job ja sinnlos gewesen und zukünftige Aufträge wären in Frage gestellt. Also wird schnell abgeräumt und die Stammscheibe weggefräst.

Das einzige was man tun kann, ist die Stammscheibe direkt nach der Fällung zu fotografieren, und das Ergebnis veröffentlichen.

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