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1500 Mammutbäume in Schönbrunn (Baden)

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Klaus:
Hallo Wolfgang ,

ich bin sehr zufrieden mit allen Mammutbaumfreunden mit denen ich bisher Kontakte hatte.
Alles Bestens.

Ich hatte die Ortschaft Schönau/Schwarzwald mitgebracht.Nach Anfrage im Kreisforstamt
Lörrach kam Schönau/Heidelberg und Schwarzach ins Gespräch. Nach den Funden in Neunkirchen
und Zwingenberg dachte ich das Thema ist erledigt und habe in der Gegend Eberbach nicht weitergesucht.
Ich habe wahrscheinlich irgendwa Schönau statt Schönbrunn aufgeschnappt.

VG
Klaus

Bakersfield:
Hallo zusammen,

beeindruckende Zahlen... :)

Hoffentlich wird die Chance dafür genutzt, einen kleinen Anteil BMs alt werden zu lassen.

Viele Grüße,
Frank

Klaus:
Hallo Frank,

die Gefahr ist natürlich da dass der Waldbesitzer die Flächen wieder komplett
räumen lässt.Besonders wenn es nicht gelingt einen entsprechenden Holzmarkt
aufzubauen.Oder die Bäume erweisen sich nicht als resistent gegen bekannte oder noch
unbekannte Einflüsse.

VG
Klaus

xandru:
Hallo,

Ich wiederhole die bekannten Probleme:
--- Zitat ---die starke Anfälligkeit der Bäume gegen Trockenheit, hoher Anteil absterbender Bäume auch in mittelalten Beständen, viele wipfeltrockene Individuen im Bestand. Seitendruck vertragen sie überhaupt nicht
--- Ende Zitat ---

Also mal in meinen Worten ausgedrückt:
* Wenn sie zu eng stehen, vertrocknen sie.
* Im Laufe der Jahre brauchen sie mehr Wasser – und zwar konstant.Umso wichtiger scheint mir:
* eine lockere Pflanzung, also wie in Rudersberg,
* ein günstiger Standort mit konstantem Wasserzuzug, am besten in der Nähe am Quellhorizont.Bei den meisten Anpflanzungen erreichen die Bäume ihre 25 Meter und fangen dann an zu mickern. Ob sie in diesem Augenblick forstlich noch nutzbar sind, weiß ich nicht. Aber der wirtschaftlich ausgerichtete Forst wird wahrscheinlich sowieso an konstantem Umtrieb interessiert sein und nicht an einer langen Standzeit. Interessant wäre zu wissen, ob es auch andere ökonomische Ansätze gibt als die Monokultur. Die Mischung mit Fichten und mit Laubbäumen habe ich bei Lorch-Rattenharz gesehen – falls dies überhaupt noch Wirtschaftswald ist.

Anders vielleicht ein Forst, der sich vorrangig dem Landschaftsschutz verschrieben hat. An manchen Hängen könnte vielleicht ein langfristiger Schutz vor Erosion wichtig sein; zum Beispiel gerade an den Steilhängen des unteren Neckartals. Oder eine Region versucht sich an der Umgestaltung der Natur in einen großen Park. Mir fallen die alten Hutewälder ein, die einigen Teilen des Schönbuch ein ganz eigentümliches Gepräge geben. Ein derartig architektonisch aufgebauter Wald mit mehreren Etagen dürfte in einigen Jahrzehnten sehr reizvoll aussehen, mit seinem Raumeindruck wie in einer Kathedrale.

Wahrscheinlich reden wir zu wenig über Ziel-Definitionen.

Undefinierte Grüße,
Wolfgang

xandru:
Hallo zusammen,

Fünf Gruppen von Bergmammutbäumen wurden uns vom Forstrevier mitgeteilt, zusammen mit dem Alter und der ungefähren Anzahl. Alle sind auf den Luftbildern zu sehen und die Koordinaten sind auch vom Forstrevier bestätigt.

Daher habe ich diese Meldungen endlich eingegeben und auch ohne Fotos freigegeben; damit erscheinen die Anpflanzungen auch auf unserer Karte:
* ca. 500 Sequoiadendron, etwa 1967. ID 18176;
* etwa 20 Sequoiadendron, etwa 1959. ID 18177;
* ca. 400 Sequoiadendron, etwa 1967. ID 18178;
* ca. 600 Sequoiadendron, etwa 1993. ID 18179 sowie
* etwa 50 Sequoiadendron, etwa 1956. ID 18180.Kartografische Grüße,
Wolfgang

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