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UM-Reihe auf der Sequoiafarm
steffen129:
Hallo
wollt auch mal was zu eueren Thema was alle hir so umtreibt sagen.
bin zwar noch nicht auf der Farm gewesen aber dennoch einige anregungen. versuche ich aber einmal noch nachzuholen.
ein baum der ein wurzelproblem hat únd daraus resultierend ein verankerungsproblem zeigt dies schon jahre vorher an seiner belaubung oder benadelung.
woran kann mann das sehen.
es zeigen sich gelbe altnadeln, austrieb ganz normel. erstes hinweiszeichen sehr wichtig dies immer zu beobachten.
teile der äste verkahlen, im sommer wirft er früher als andere seiner gattung teile der belaubung ab.
befall wird schlimmer, baum wehrt sich in stammansatz nähe gegen den pilz. erste schad oder harzflußstellen sind im direkten bodenkontakt zu sehen. dies kann mehrere jahre andauern. Krone wird immer lichter, da das verbleibende wurzelvolumen schwindet.
Baum ist nun windgefährdet und sollte gefällt werden, heilung ausgeschlossen. beim fällen findet mann unter der rinde dann den übeltäter.
zwischen stadium 1 und 3 können schon bis zu 10 jahre liegen, da ist der baum aber immer noch nicht tot!
LG ich hoffe einen anstoß gegeben zu haben.
heiquo:
Besser wäre zwar ein "mobiles CT" für Bäume auf der SF, aber einige interessante Infos zum Computertomographen und das Innenleben von Bäumen gibts hier:
http://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/holz/verarbeitung/fva_computer_tomograph/index_DE
Risse, Faulstellen oder Insektenfraßgänge sind dort u.A. ganz genau zu sehen.
Bischi:
Hallo UM-Freunde
Es gibt Neuigkeiten von der UM-Reihe.
Das Problem beschäftigt mich jetzt schon eine ganze Weile, hab mir die vielen Anregungen und Tipps hier im Thread durchgelesen, danke für die vielen Hilfestellungen zu den Problemen.
Einerseits häng ich stark an der Baumreihe, gehört sie doch zur Historie der Farm, andererseits fände ich es unverantwortlich, standgerfährdete Bäume in einem öffentlichen Bereich stehen zu lassen.
So machten Jochen, Micha und meiner einer letztes We einige Tests um endlich genauere Sicherheit zu bekommen.
Der neudeutsch genannte 'Stresstest' verlief eher entspannt.
Am augenscheinlich schwächsten UM der Reihe befestigten wir in gut 10 mtr Höhe wir ein starkes Seil, das wir am Fuß einer Tanne mittels Kettenzug (Zugkraft 1 Tonne) befestigten. Mit einigem Nachspannen brachten wir so ca. geschätzt
500 - 60 KG Zug auf den Stamm.
Nach Begutachten des bei dem Sturm umgestürzten vermorschten Stamm hatte ich eigentlich fest damit gerechnet, diesen Baum umzustürzen,- aaaaber nix passierte, die Krone wich legiglich 50-60 cm aus der normalen Senkrechten ab.
Hier ein paar Bilders dazu
Bischi:
Diese Tatsache verwunderte mich sehr.
Wir kontrollierten danach die Stämme der Bäume, viele hatten aufsitzende Fruchtkörper, besonders die vom umgefallenen Richtung Bungalow.
Einige der Fruchtkörper entfernten wir vorsichtig, direkt dahinter sollte sich lt. Beschreibung morsches und von Weissfäule zersetzes Holz befinden,- aaaber nichts dergleichen. Die Fruchtkörper sitzen lediglich auf der Rinde auf, kein sichtbares Mycel das ins Holz wächst. Neue Saugwurzeln der Bäume wuchsen sogar direkt vom stamm duch die Fruchtkörper.
Hier Bilder davon
Bischi:
Erstaunlich fanden wir auch, das sich direkt unter der Grasnarbe im direkten Umfeld der Bäume auffällig viele Saugwurzeln der UM befinden, und direkt aus den Stämmen neue Wurzeln wachsen.
Bilder
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