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Autor Thema: Costa, Lenin und Mao  (Gelesen 206361 mal)

Tuff

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #780 am: 12-April-2022, 23:44 »

Klasse Fund, Ralf !

Ich finde diese 'Kopffüssler' sehen aus Tintenfische :D dann könnte man sie also vielleicht 'Squid' nennen oder 'Nautilus' ... ?
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Tom E

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #781 am: 28-Mai-2022, 00:50 »

Guten Tach,

einen solchen UM gibt es hier in der Ortschaft auch, er hat die ID15092 und wächst selbst angebunden nicht gewöhnlich in die Höhe. Im verlinkten Post sieht man ihn zusammen mit einem normal wachsenden UM im Hintergrund. Ich könnte ein aktuelles Bild hochladen, es hat sich aber wenig verändert. Mao ist eher ein Bonsai, speziell auf seine Weise. In diesem Jahr hat er ein paar Totäste, ansonsten alles wie gewohnt.

Richtig früh sind die Mammutbäumchen in diesem Jahr wieder nicht, die BM haben inzwischen allerdings ihre ersten Zentimeter in die Höhe geschafft, bei Costa startet eine Knospe knapp unterhalb der Terminale durch, während sich diese noch weiter aufbläht. Vermutlich führt das wieder zu mehreren Trieben. Lieber wäre mir, würde dieser frühere Trieb zu einem eindeutigen Leittrieb und die eigentliche Spitzenknospe nur zu Ästen. Die beiden aufstrebenden Triebe vom letzten Jahr sind inzwischen wohl definitiv zu Ästen geworden, gut so.  ;)

Gruß
Tom
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Tuff

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #782 am: 28-Mai-2022, 03:09 »

Die langen dünnen KM Zentraltriebe sind ja nun mal an vielen Standorten sehr dem Wind ausgesetzt. Bei rapidem Wuchs verbiegt er sich deswegen auch schnell.

So ein 'Auffang-Netz' aus sekundären Trieben rundherum ist dann gar nicht so schlecht. Mechanisch gesehen, kann der ZT dem Wind nachgeben, wird aber abgebremst wenn er zu weit geht. Die Kraft wird dabei durch die aufwärtsstrebenden Seitentriebe an einen Punkt weiter unten abgeleitet. Das ist mechanisch gesehen sehr sinnvoll. Und wer weiss, vielleicht hält sie sogar Vögel davon ab sich am ZT festzukrallen ?

Daher, Tom, würde ich diese Wuchsform - wodurch auch immer bedingt - einfach mal akzeptieren als 'sinnvoll', jedenfalls für einen Solitär, und bisher offenbar als eine erfolgreiche Strategie. Denn Costa kommt doch gut voran !

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Tom E

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #783 am: 31-Mai-2022, 20:41 »

Hallo Micha,

das mit dem Wind sehe ich nicht so problematisch, eher kommt es dadurch vermutlich zu Peitschschäden als zu einer abstützenden Wirkung. Die Triebe sind doch ziemlich widerstandsfähig gegen allerlei Einwirkungen, auch Wind wird relativ gut ertragen. Ab wann solch ein Trieb überhaupt bricht? Die gebliebene Deformierung 2020 finde ich noch immer ziemlich enorm. Auf dem Bild im oberen Post sieht man diesen Teil übrigens, es sind noch leichte Biegungen erkennbar. Wer es nicht weiß, erkennt es aber gewiss nicht mehr.

Eher könnte ich mir wirklich vorstellen, dass es bei diesen gefiederten Tieren hilft, welche sich womöglich lieber auf den leicht schräg stehenden Trieb sitzen - so zumindest das Wunschdenken.

Inzwischen kämpft sich auch der eigentliche Terminaltrieb brav aus seiner Knospe, von daher bin ich zuversichtlich, dass es womöglich doch eine recht klare Geschichte werden könnte. Schön auch, dass das bereits jetzt Ende Mai begonnen hat und dadurch der Juni zu einem brauchbaren Wachstumsmonat werden könnte. Wachstum im Mai, das gab es an der Spitze seit Jahren nicht mehr. Das lässt einen mal wieder von der 2m Marke träumen.  ::) 8) Die Frage wird sein, wann das gute Jugendwachstum durch vielleicht ungünstige Umweltbedingungen eingebremst wird, womöglich ist das ungenutzte 2m Potential auch schon wieder Vergangenheit.

Gruß
Tom
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Tuff

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #784 am: 31-Mai-2022, 22:43 »

Ich sags mal mit Uli Stein .... "Wir werden sehen!"


... Da schiebt sich aber ein Seitenknöspchen vorlaut an der eigentlichen Terminalknospe vorbei ?

Oder war die erfroren ?
 
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Tom E

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #785 am: 31-Mai-2022, 23:08 »

... Da schiebt sich aber ein Seitenknöspchen vorlaut an der eigentlichen Terminalknospe vorbei ?

Oder war die erfroren ?
 

Nur wie gewohnt später an der Reihe als die Seitentriebe, aber bei bester Gesundheit. Was für ein Ungetüm in diesem Jahr daraus entspringt? Auch das werden wir sehen, sehr bald die nächsten Wochen. Im Anhang 25.5 bis heute. Lenin ist übrigens noch schneller unterwegs, Anfang Juni und bisher genau 0mm Höhenwachstum.  :P

Übrigens, hatte ich das mit dem Trieb nicht geschrieben? Eigentlich schon, daher sollte es nicht verwunderlich sein.  ::)
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Tuff

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #786 am: 31-Mai-2022, 23:27 »

Es heisst ja "ein Bild sagt mehr als tausend Worte" :D


Und "zuviele Kommas verderben den Wortbrei" ... oder wars die Buchstabensuppe ...? Jedenfalls habe ich das Detail irgendwie übersehen, sorry  :(
« Letzte Änderung: 31-Mai-2022, 23:53 von Tuff »
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Tuff

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #787 am: 31-Mai-2022, 23:49 »

Übrigens mein langer Frieder hat sich vom Sonnenschutz (nötig nach Umpflanzen im März) abgewandt bzw. verlor etwas an Haltung. Sein ZT (oder eher seine Zwiesel) ist seither verbogen. Würdest du da was unternehmen, z.B. stäben ?
Seiner Schwester, der pummeligen Frieda, gehts nach wie vor gut.
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Tom E

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #788 am: 07-Juni-2022, 22:39 »

Hallo Micha,

vom Stäben halte ich noch immer nicht viel, das Bäumchen wird es schon richten. Frieder macht das.  8)

Vorgestern Abend zog mal wieder ein kleines Gewitter durch. Costa´s Höhe hat sich dabei teilweise gewiss um 1,5-2m "reduziert", so stark biegt sich das Bäumchen durch kräftige Böen. Das Ästchen nahe der Spitze wächst noch immer wie ein solches, mehr zur Seite als nach oben.

Bei Lenin bin ich mir nicht mehr sicher, ob die Spitze überhaupt noch etwas wird, die Knospen scheinen nicht austreiben zu wollen.

Gruß
Tom
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Tuff

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #789 am: 07-Juni-2022, 23:22 »

Ich glaube Lenin hat ein Hasel-Trauma !

Nun gut, dann geben wir Frieder mal eine Chance. Immerhin muss der erstmal noch richtig Wurzeln machen, da kommen die Regentage gerade recht, und dann braucht der gebürtige Kalifornier wahrscheinlich auch mal fett Sonne.
Danach wird hoffentlich alles besser !
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Tom E

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #790 am: 01-November-2022, 17:14 »

Schönen Abend,

inzwischen weiß ich, die Lenin-Spitze wird nicht mehr. Die alte Spitze gibt es zwar noch immer, realistisch gesehen wurde das kleine Bäumchen in diesem Jahr jedoch kleiner. Es scheint so, als würde ein Ast in der Zukunft eine neue Spitze bilden, aber richtig deutlich ist das zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Es sehen auch nach wie vor viele Zweigenden auf der Ostseite nicht gesund aus.
Für die BM war das allgemein kein gutes Jahr. Lenin bildet mit seinem Negativwachstum natürlich das Schlusslicht im Garten, dann kommt die Heidi mit immerhin 40cm Zuwachs und der Ahornzwerg/Nr. 1 ist mit zumindest 70cm am besten in die Höhe gewachsen. Nächstes Jahr wird Lenin das Schlusslicht bilden.

Nov. 22:
Lenin - 5,1m
Heidi - 5,1m
Nr. 1 - 6,1m

Mao hat mal wieder einen großen Sprung gemacht, nicht. Aktuell sticht das kleine Bonsai-Bäumchen farblich schön heraus.

Für Costa war das Jahr auch irgendwie enttäuschend, zuerst sind die beiden Triebe ziemlich gleichauf gewachsen. Relativ spät hat sich die eigentliche Terminale etwas durchgesetzt um bald darauf das Wachstum auch einzustellen. Ab August sind nur noch die Äste etwas gewachsen und der BHD hat um einen weiteren Zentimeter zugenommen. Die Hornissen haben den Sommer über ganze Arbeit geleistet, aber es ist noch immer einiges an Borke übrig geblieben.

Immerhin die 10m-Marke wurde geknackt, aus 9,4m vom Vorjahr wurden 10,3m - immerhin 90cm. Der Durchmesser in Brusthöhe beträgt nun 20,1cm, +4,1cm zum Vorjahr.

Mal sehen, ob es mal wieder Winter wird, oder wieder nur ein langer Herbst.  ::)

Gruß
Tom
« Letzte Änderung: 01-November-2022, 17:18 von Tom E »
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Hauke

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #791 am: 01-November-2022, 20:01 »

Sieht das nur auf dem Bild so aus oder hat Mao auch schon einen recht kräftigen Stamm?
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Tuff

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #792 am: 02-November-2022, 00:29 »

Lenin macht sich jetzt mal an die lange fällige Arbeit, mit dem Hasel aufzuräumen ... d.h. ihn zu überwachsen. Keine leichte Arbeit, mit einem Hasel muss man kämpfen. Der Bulldog unter den Gebüschen, sozusagen.

 - Im Vordergrund, isft das der Patagonische Riesnspinat ? ?! ?

Daß die Hornissen die Mammutrinde mögen, freut mich ! Wire haben jetzt auch welche hier im Tal, mal sehen wann sie meine Mammutbäume entdecken !

Mao wird bedreohlich von riesigen Koniferen umzingelt ....den muss man mal anfeuern .... Maooo go ! Gogogo !!

Aber im Ernst, der ist komplett hoffnungsfrei. Ein idealer Bonsai. Tom, hast du nicht eine bedrohlicheriesenkoniferenfre ie Ecke wo der in einer Steinmauer oder so sein Bonsaidasein fristen kann ?
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Tom E

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #793 am: 02-November-2022, 20:43 »

Guten Abend,

Mao hat vor allem einen recht schönen Stamm, etwas verdreht mit toller Borke. Recht dick ist das Stämmchen aber nicht, die Jahresringe bewegen sich wohl im mm-Bereich. Theoretisch hätte ich einen Platz, etwa 40m westlich könnte er sein Leben lang klein bleiben, vermutlich würde er dann anfangen zu wachsen.  8)

Uff Tuff... mir fällt gerade der Name nicht ein, schlimm mit mir. Aber Spinat ist das keiner, soviel weiß ich noch.  ;D

Wie soll Lenin die Hasel überwachsen, indem er nicht wächst? Ich war dieses Jahr erstmals so frei und habe einen Ast der Hasel entfernt, weil er mir zu nah am kleinen Mammutbaum war. Eigentlich hätte ich nicht damit gerechnet, dass es soweit kommt. Der kleine Kerl sollte mal keine 10m hinter sich blicken, dort würde er sehen wie man das macht mit dem Überwachsen. Noch eine Detailansicht der alten Spitze und den höchsten Ästen. Warum sie wohl nicht mehr ausgetrieben hat?  ???

Gruß
Tom
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Tom E

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Re: Costa, Lenin und Mao
« Antwort #794 am: 04-März-2023, 11:16 »

Schönen Samstag,

mal ein kurzes Update zum nahenden Frühlingsbeginn, wobei sich das bei den Mammutbäumchen schon noch etwas ziehen wird.

Der Winter war zumindest etwas mehr als ein langer Herbst, allerdings alles andere als besonders. Die Tiefsttemperaturen haben die -15°C mal wieder nicht unterschritten, hin und wieder lag etwas Schnee, die meiste Zeit aber nicht. Die Monate waren im Schnitt mit -0,5 bis 2,0°C ziemlich warm, mit viel auf und ab. Besonders im Dezember war die erste Hälfte recht kalt, die zweite dafür umso wärmer.

Durch den Bruch eines Kiefernastes hat sich eine schöne freie Sicht rüber zum Costachen ergeben, welche ich heute mal für ein paar Bilder genutzt habe. Die Nadelfarben im exponierten Teil des Baumes unterscheiden sich schon enorm von dem was man im geschützten unteren Teil findet. Von hellgrünen bis zu eher graublauen Nadeln findet man alles am Baum. An den inneren älteren Nadeln im oberen Kronenbereich finden sich auch einige Nadelschäden, welche von unten nicht auffallen. Die neuen Jahrgänge trotzen den Umweltbedingungen deutlich besser und der Baum blüht sehr reichlich. Bei dem einen bisher gebildeten Zapfen wird es nicht bleiben. Mal abwarten was das Wachstum dieses Jahr bringt und wie sich die Spitze entscheiden wird.

Viele GrüßeTom
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