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Costa, Lenin und Mao

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Tom E:
Zukünftig wird es sicherlich mehr Untersuchungen hinsichtlich der Bestandesentwicklung geben und schon jetzt zeigt sich recht deutlich, dass die Fremdländer die Nase deutlich vorne haben, sofern die Bedingungen einigermaßen passen.  ::) Aber gut, darum soll es hier eigentlich nicht primär gehen, mal davon abgesehen, dass mir die Mammutbäume in unserem Lande noch immer zu schnell "altern". Die letztes Messung unseres Mammut-Champs ist leider schon wieder drei Jahre her, da würde ein Update lohnen.

Heute erster Schneefall, wie in weiten Teilen Deutschlands. Leider wohl nur ein kurzes Intermezzo, bevor es wieder deutlich wärmer und vielleicht auch feuchter wird.

Gruß
Tom

Joachim Maier:
Bild 1 von #588 wäre auch ein Kalenderaspirant!  ;)

Tuff:
Joachim, wir könnten ja irgendwann auch mal einen 'Lego-Kalender' zu machen ... mit Fotos wie zB. das 'Knubbelbild', aber mit kleinen Plastikfigürchen drumherum die Besucher in  'unserem Nationalpark im Jahr 2450' sein sollen. Der Baum würde dann gefühlte 30m breit sein ... Oder irgendwie anders skurile Kompositionen welche die Größe maßlos über- oder untertreiben. Vlt Mr. Sherman als Photoshop-Bonsai im Topf ?

Tuff:
Tom, die Spannrückigkeit liget wahrscheinlich an den untersten Ästen welche den Saftstrom beeinflussen. Dasselbe kann man ja auch beim UM sehen, obwohl hier anscheinend auch eine genetische Komponente vorliegt.  Beim UM fällt es nur viel eher auf, als beim BM mit seiner dicken Borke.
In Kalifornien scheinen BM am Stammfuß auch häufiger von großen Holzameisen bewohnt zu werden, die dann auch Teile des Holzes durchlöchern. Bei uns wäre das auch denkbar, wobei sich Ameisen in den Taschen aus eingewachsener Borke dann besonders leicht ansiedeln können. Bei mir im Grove wird jedenfalls morsches Holz (auch von Pfählen in der Erde) unweigerlich von kleinen Ameisen mir unbekannter Art zersiebt. (Vieleicht die 'furchtsame Wegameise' ? Die heißt wirklich so ::) )

Die einwachsende Rinde vermindert langfristig eventuell die Sturmfestigkeit, obwohl der BM das mit Massenwuchs wieder wettmacht (Schwerpunkt) und bisher kein Fall bekannt ist, bei dem ein BM unten zerbrochen wäre. Dennoch würde ich rein instinktiv sagen, es ist gut für die Zukunft des Baumes wenn man die untersten Äste relativ frühzeitig entfernt (also schon mit 10-15 Jahren, jedenfalls nicht erst mit 25).

Oder im Gegenteil gezielt einen Krakenbaum födern. Aber für sowas hat von uns wohl keiner den Platz.

Tom E:
Schönen Abend,

etwas in der Art habe ich früher schon gemacht, leider habe ich keine Ahnung, wo sich Holzfäller Mike aktuell befindet... vermutlich macht er Urlaub bei wirklich großen Bäumen.  ;)

Kalender, Lego_Mammuts... wird es wohl eher nicht geben.  ;D Trotzdem schön, wenn das Costa Stämmchen gefällt, ich hoffe es wächst in nächster Zeit (z.B. 2019) mal wieder deutlicher in der Dicke zu.

An gefällten BM sieht man die Spannrückigkeit eigentlich fast immer und die Äste spielen dabei sicherlich eine große Rolle. Allgemein das übertriebene Dickenwachstum dieser Bäume in unserem Bereich wird wohl seinen Beitrag leisten. Allerdings allein aufgrund der Masseverteilung wird der Umstand keine statischen Probleme mit sich bringen, glaube ich zumindest. Wenn ich Ameisen an einem der Mammutbäume feststellen sollte, werde ich mich melden.  :) Unter der Fichte sind sie meine ich fleissig, da ihnen Fichtennadeln doch sehr gefallen.

Gruß
Tom

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