Mammutbäume (öffentlicher Bereich) > Kinderstube
Costa, Lenin und Mao
Tom E:
Hallo Micha,
zurück zum Dialog. :)
Gießen? Macht man sowieso nicht. ::) Es wird in vielen deutschen Gegenden gegen Sommerende trockener sein als im Frühling. Will man seinen KM trocken stehen haben? Eigentlich ja nicht, das Ziel ist ja ein wüchsiger und widerstandsfähiger Baum. Der Baum muss von sich aus entscheiden, ob es ihm die dicke Wachsschicht wert ist. Womöglich braucht es sie auch gar nicht, siehe Spitze, welche nicht in Wachs gebadet hat und trotzdem recht gut aussieht?
Ansonsten ja, natürlich hilft Schutz vor böser Mittagssonne. In einem Wald bei nicht zu großer Fläche sollte man fast immer gute Standorte finden, wodurch es den Bäumchen deutlich besser gehen sollte. Im Gartenbereich kann man in jungen Jahren künstlich nachhelfen, danach muss er es einfach selbst können.
Ich lasse mich jetzte einfach mal von den nächsten Monaten/Jahren überraschen, ich glaube nach wie vor, dass ein sonniger Platz dem hinter einem Haus vorzuziehen ist. Man wird es sehen, besonders falls mal wieder normales Wachstum einsetzt. Heute habe ich erst wieder ein Spindelsträuchlein mitgenommen, es ist einfach umgekippt, weil ein wichtiger Teil gefehlt hat. Komisch. :-\
Hier mal die Spitze in höherer Auflösung in schönem Sonnenlicht, kann sich jeder genau ansehen, zumindest wer will.
Gruß
Tom
Tom E:
Schönen Abend,
ich möchte hier nur auch kurz zwei 2016er Triebe dokumentieren. Die kleinen Kerle hatten sich im letzten September entschieden zu wachsen und haben den Januar nach dem aktuellen Stand wohl ziemlich schadlos überstanden. Allgemein sehen die spät gewachsenen Triebe recht gut aus, aus welchem Grund auch immer. Es schürt auf jeden Fall die Lust auf einen mindestens so schönen Wintermonat 2017/18 nach einem hoffentlich normalen 2017er Sommer. ;)
Zusätzlich noch ein aktuelles Leiterbild der Spitze und eines von den Stecklingen, die ich zuletzt hier gezeigt hatte. Die Stecklinge hatte ich im Januar einfach in den Keller gestellt, genauso den leider wurzelgeschädigten Kronberger-KM von MichaelD. Der Martin-Steckling sieht inzwischen wieder Sonne, sieht aber außer der Nadelschäden weiterhin gut aus.
In einem weiteren Monat sieht man wohl schon wieder das erste Grün aus den Knospen spitzen, wenn sich an der Wetterlage nicht groß etwas ändert.
Gruß
Tom
Michael D.:
--- Zitat von: Tom E am 06-März-2017, 19:11 ---Schönen Abend,
Die Stecklinge hatte ich im Januar einfach in den Keller gestellt, genauso den leider wurzelgeschädigten Kronberger-KM von MichaelD. Der Martin-Steckling sieht inzwischen wieder Sonne, sieht aber außer der Nadelschäden weiterhin gut aus.
Gruß Tom
--- Ende Zitat ---
Moin,Tom !
Ich hatte letztens schonmal von dem Malheur mitbekommen,schau´mal,ob er wieder wird.Ansonsten kannst du später gerne nochmal eine Pflanze bekommen.
Grüße in den Süden ! Michael
Tom E:
Hallo Michael,
keine Sorge, zumindest dem Hauptteil geht es gut und aus dem Rest werden womöglich noch ein paar Stecklinge. Das Bild ist vom 11. Februar, ist aber praktisch noch aktuell, bis auf den Schnee. ;)
Leider habe ich nach wie vor so meine Probleme mit den lieben Mäusen, die meine Fallen nicht so gern mögen. Nur Nachbarskatze bringt ihnen regelmässig (teils täglich) schöne große Exemplare vor die Haustüre. Das Einzugsgebiet ist aber nicht nur der Garten, auch die angrenzenden Felder werden wohl bejagt.
Gruß
Tom
Tom E:
Schönen April,
im Großen und Ganzen hat sich nicht wirklich etwas geändert, die vorhandenen Schäden sind geblieben und neue Schäden sind auch ausgeblieben. Mal wieder nicht das "Erwachen" der Schäden im Frühjahr, zumindest nichts was man nicht schon seit zwei Monaten gesehen hätte, wenn man denn die Äuglein aufgemacht hat.
Zusammenfassend kann man nach wie vor sagen, dass zwar große Teile der 2015er Costa-Nadeln dem Januar zum Opfer gefallen sind, die Knospen sich allerdings zum allergrößten Teil nicht daran beteiligt haben. Manche kleineren Triebe sind zusammen mit den Nadeln von der Spitze eingetrocknet, aber das ist ja mehr oder weniger normal bei stärkerer Frosttrocknis. Anders sieht die Sache bei dem kleinen Martin-Steckling aus, der zwar Nadeltechnisch gesamt etwas besser aussieht, wohl u.A. Sonnenbedingt, dafür aber bei den Knospen deutlich mehr gelitten hat und eben der eine Trieb nahe der Spitze, der direkt einen Frostschaden davongetragen hat. Insgesamt hat er für mich die Messlatte für Frosttoleranz nicht wirklich angehoben, aber mal sehen, womöglich wächst er wenigstens dieses Jahr etwas besser. ;)
Zugleich habe ich mir noch ein paar kleine KM und BM gezogen, wobei ich die KM in verschiedenes Substrat gesetzt habe, u.A. auch in Erde aus dem Garten und zumindest bisher scheint ihnen diese nicht zu bekommen, denn sie hinken beim bisherigen Wachstum deutlich hinterher. Womöglich ist doch etwas dran an dem "Magnesium wirkt begrenzend" aus Wikipedia/dem schönen Buch über amerikanische Gehölze. Auch die anderen beiden KM (Kronberg/Martin) haben bisher keine besonders gute Figur gemacht, daher für mich umso erstaunlicher, dass Costa bisher keine Probleme damit zu haben scheint.
Ansonsten sind die Bäume wie immer stark verfärbt, wobei sie aktuell natürlich wieder auf dem Weg der Besserung sind. In einer Woche haben sie wohl wieder eine relativ normale Färbung. Das Austriebesverhalten scheint insgesamt in Anbetracht des doch recht warmen Märzes normal zu sein. Bei Costa bewegen sich die Knospen so langsam, bzw. manche spitzen schon leicht grün heraus, bei den Bergmammutbäumchen tut sich in dieser Richtung noch gar nichts. Normaler BM-Zeitpunkt war bisher aber auch immer erst im Mai, von daher kann es gut möglich sein, dass es in diesem Jahr vielleicht schon in der zweiten Aprilhälfte langsam los geht. Mao ist wieder an einem Punkt, an dem ihn der Spätfrost übel erwischen könnte, aber das kennt er ja schon... :-\ Aktuell ist zumindest eine Talfahrt bei der Temperatur angesagt, vor eine Stunde noch 5,5°C und jetzt deutlich kühlere 2,6°C. Mal sehen was die Wölkchen so machen.
Der Krieg hat inzwischen auch begonnen, aber er wird wohl noch eine schöne Zeit andauern... die gemeinen Nager laufen leider nicht jeden Tag in eine Falle, aber ab und an eine Maus ist ja schon besser als keine Maus. Die letzte Maus hat immerhin gesamt 21,5cm Länge gemessen, für solch ein kleines hilfloses KMchen ein wirklich monströses Tier.
Große Bilder spare ich mir erstmal, vielleicht liefere ich am Wochenende ein paar Schadensbilder nach.
Gruß
Tom
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