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BMs in Kaisersbach (Welzheimer Wald)
xandru:
Hallo,
Nun kommen die ersten aktuellen Bilder dieser Bäume in Kaisersbach. Die ersten angehängten Bilder – wieder von Nord nach Süd – zeigen die ID 71 am Kaltenbronnhof.
Die ID 14996 in unmittelbarer Nähe ist im Register nun ebenfalls bebildert.
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Michael D.:
Hallo,Wolfgang !
...Sein Durchmesser beträgt lediglich 0,93 Meter. Aber dieses unschuldige Ding ist gerade dabei sich eine Buche einzuverleiben...
Ein spannendes,interessantes Foto ! Ich finde die enorme Stammentwicklung immer wieder beeindruckend.Man sollte also nicht allzu lange neben einem BM stehen bleiben ;) :D...
Eingewachsene Grüße ! Michael
xandru:
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Auch die drei kleinen am Spielplatz von Schmalenberg haben jetzt ihre Bilder im Register:
* ID 14999,
* ID 14998 und
* ID 14997.Man möchte kaum wissen, was im Kopf eines Pflanzers vor sich geht, der drei Mammutbäume mitten auf einer exponierten Höhe pflanzt. Die kahle Westseite des Bergrückens ist dem Wetter direkt ausgesetzt (vgl. Bild Kaisersbach_Schmalenberg_980. jpg): Die Backnanger Bucht bündelt die Westwinde, sie haben einen kleinen Sattel zu überwinden und folgen von Rudersberg weiter nach Osten dem Wieslauftal, um hier bei Schmalenberg direkt auf den nord-südlich verlaufenden Grat zu stoßen. Die beiden 18xx-Bäume einige hundert Meter weiter südlich zeigen, dass diese Höhe für Mammutbäume ungesund ist.
Was bei diesem Standort auf der Hochebene hinzukommen dürfte: Die Bäume befinden sich oberhalb des Quell-Horizonts. Somit dürfte die Wasserzufuhr ungenügend sein, zumal im Winter.
Einen wirklich guten Standort hingegen hat in meinen Augen die kegelförmige ID 358 am Sträßchen zur Laufenmühle (etwas südlich der 18xx-er und zugleich eine Schichtstufe tiefer): Dort sprudeln die Quellen und sprießen die Farne, dort suhlen die Sauen und schachteln die Halme; ferner ist zwanzig Meter unter der Oberkante Wald offenbar auch die Blitzgefahr deutlich geringer.
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xandru:
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Das nächste Bild zeigt den Grat von Nord nach Süd. Rechts ist der Hang, über den das Wetter nach oben steigt. Die beiden Bäume aus dem 19. Jahrhundert stehen nur wenige Meter im Wald drin und sind doch kaum zu sehen.
Auf dem Detail-Bild ist zu erahnen, wie sehr die ID 360 mit ihrer stumpfen Krone (links) gelitten haben muss.
Von der ID 14995 (rechts) ist noch weniger zu sehen außer dem dicken Stamm. Die Spitzen wurden offenbar vom Gewitter immer wieder an das Niveau der anderen Bäume angeglichen.
Da ist es eigentlich erstaunlich, wieso sich in Lorch – wo der Höhenzug oberhalb des Klosters das Remstal fast völlig abriegelt – die Veteranen derart ungestraft über ihre Kollegen erheben dürfen.
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xandru:
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Nun also zur ID 360, bei der wir vor anderthalb Wochen einen BHD von 1,44 Metern gemessen haben.
Am Waldrand macht die Straße eine Linkskurve und verliert rasch an Höhe. Der Baum hingegen – vielleicht dreißig Meter hinter dem Waldrand und zwanzig Meter westlich der Straße – steht noch fast ganz oben.
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