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Wilhelma-Bäume in Obersontheim

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Waldläufer:
Hallo Wolfgang,
hier noch eine Ergänzung für bodenkundlich Interessierte u. Freunde des Hintergrundwissens.
Meist stehen die älteren Mammutbäume in BWttg. auf Bergen und so ergeben sich aufgrund der schwäbischen Schichtenlandschaft von den Bodenverhältnissen
her oft ähnliche Situationen. In dem von dir beschriebenen Gebiet herrschen die Keuperschichten vor. Speziell bei Frankenhardt dürfte es der Gipskeuper sein.
Vermutlich werden jedoch die Kuppen der kleinen Berge von Sandstein (hier Schilfsandstein) bedeckt. Das bedeutet daß obwohl die Jahresniederschläge bei
ca. 900mm liegen diese Sandsteinböden je nach Lehmüberdeckung auch recht trocken werden können. Einigen Bäumen sieht man es ja an.
Diese Kuppen wählte man früher gern u.a. weil man sich Kaltluftabfluß erhoffte-wohl auch aus gestalterischen Gründen.

http://wapedia.mobi/de/Speltach
http://www.bodenexponate.de/htm/landwirtschaft/gipskeuper.htm
                                                                                                             VG           Bernt

Lukas Wieser:
An Xandru: Hallo Wolfgang!:-) Schöne Bilder!:-) Ich wage allerdings zu bezweifeln, daß die grossen BM allein durch Orkan Wiebke zu Fall gebracht wurden!:-) Was ich mir vorstellen kann ist, daß grosse Nachbarbäume (Douglasien, Fichten etc...) beim Umfallen die BM mit zu Boden gerissen haben!:-( Schweizweit wurde noch nie* ein BM durch einen Sturm/Orkan entwurzelt/ umgebrochen!:-) LG Lukas.Ps: *am Zugersee wurde bei Orkan Lothar (26.12.1999) ein 18xx-BM durch den extremen Wellengang unterspült und geriet danach in Schieflage, daraufhin wurde er aus Sicherheitsbedenken gefällt!:-(

xandru:
Liebe Freunde der Ellwanger Berge,

Auf der Rückfahrt von Langenburg sind wir auch mal wieder an diesem Standort vorbeigefahren. Die beiden Bilder sind aus dem fahrenden Auto bei schlechtem Wetter aufgenommen – von der Hauptstraße Crailsheim–Obersontheim aus.

Das erste Bild zeigt die Gruppe von Ostsüdost aus etwa anderthalb Kilometern Entfernung, das zweite Bild von Süden her aus einem Kilometer.

Einige Mammutbäume sehen nach wie vor sehr schlecht aus. Aber wenigstens ist die Gruppe durch die Douglasien einigermaßen vor Blitzen geschützt.

Ablichtende Grüße,
Wolfgang

xandru:
Hallo,

Im Augenblick ist der Standort auf der Karte bei 49.073045,9.928122 verzeichnet. Unser Besuch ist zwar schon eine Weile her, aber ich denke, 49.0729,9.9303 trifft es besser.

Außerdem war die Angabe „OT Markertshofen“ falsch, denn dies gehört bereits zu Frankenhardt. Die Bäume stehen jedoch etwa 30 Meter vor der Gemeindegrenze.

Nun hat auch dieser Standort seine eigene Wiki-Seite. Allerdings sind die Bäume noch nicht separiert. Daher ist nicht klar, welche sich Messwerte auf welches Exemplar beziehen.

Unklare Grüße,
Wolfgang

xandru:
Hallo,

Gestern haben wir auch diesen Standort besucht und vermessen. Heute habe ich diesen Standort nun aufgeteilt und kann die folgenden Baumdurchmesser angeben (in Brusthöhe):
* ID 618: 1,49 m (±4%),
* ID 15992: 1,23 m (±0,5%),
* ID 15993: 1,44 m (±<0,5%),
* ID 15994: 1,33 m (±1%),
* ID 15995: 1,42 m (±<0,5%),…   

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