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Blitzschäden bei Sternenfels
Xenomorph:
Hallo Wolfgang,
--- Zitat ---Bisher hat mir niemand vernünftig erklären können, was sich in diesem Gebiet an Geheimnisvollem befinden soll.
--- Ende Zitat ---
vielleicht extraterrestrische Koniferen? ??? ;D Schnüffel da lieber nicht rum, sonst hast du bald die MIB am Hals, die darauf aus sind dein Gedächtnis zu löschen... ;) 8)
Urzeitliche Grüße, Clemens
xandru:
Hallo Clemens,
Die Ergebnisse meiner Erkundigungen von Ende Mai findest du übrigens hier. Anderthalb Dutzend Mammutbäume waren es insgesamt… :D
An einen geheimnisvollen Blitz oder eine Reflexion von der Venus kann ich mich gar nicht mehr erinnern ;)
Ungeblitzdingste Grüße,
Wolfgang
xandru:
Hallo mal wieder in Sternenfels,
Heute habe ich diese drei Bäume im Register separiert:
* ID 366 (Nord),
* ID 15962 (Mitte) und
* ID 15963 (Süd).Außerdem haben wir heute den Durchmesser ermittelt:
* 1,46 m,
* 0,95 m sowie
* 1,20 m.Allerdings muss sich bei der ersten Messung (460 und 457 cm) ein Fehler eingeschlichen haben, denn der Wert betrug 04-2010 noch 1,95 Meter ???
PS 2013-04-02: Das erste Bild zeigt die Gruppe nach Norden; die dickere ID 366 steht genau hinter der schlanken ID 15962. Auf dem zweiten Bild steht die ID 15963 in Richtung Südsüdost hinter der ID 15962. Genau dazwischen ist der dicke Baumstumpf zu erkennen.
…
xandru:
…
Um einiges spannender sind jedoch die Abstände der drei Bäume zueinander:
* 5,95 m = 20,8’
* 5,37 m = 18,7’Da diese Messung von der Schätzung des Pflanzpunkts abhängt, ist sie nicht sehr exakt. Freilich liegen wir mit 19…21 württembergischen Fuß recht nahe bei den aus Welzheim bekannten 20 Fuß.
Das größte Rätsel vor Ort ist, dass die Bäume keine gerade Linie bilden, sondern um rund 35° versetzt stehen (bzw. eine stumpfen Winkel von rund 145° bilden). Wären von einem Schachbrett nur drei Bäume in Form eines Rösselsprungs übrig, müsste der Winkel etwa 45° betragen und das Verhältnis der Abstände 14:20 oder 20:28.
Freilich hat Tina neben dem südlichen Baum einen Baumstumpf mit Resten von Mammutbaum-Rinde gefunden, der ohne Borke am Boden rund 1,20 Durchmesser hat. Als Entfernung von diesem Stumpf zum südlichen Baum haben wir 4,40 Meter gemessen; die genaue Richtung hingegen ist im Plan jedoch nicht berücksichtigt: Nordost? mehr Nord? mehr Ost? Dieser Rest eines Mammutbaums passt noch viel weniger in ein rechtwinkliges Muster aus Zeilen und Spalten…
In der Nähe waren zwei Jäger mit ihrer Hütte beschäftigt; mit einem kamen wir ins Gespräch. Er bestätigte, dass es dort einen vierten Wilhelma-Baum gegeben hat, der vor etwa zehn Jahren nach einem Blitzschlag gefällt wurde*; ein Forstgehilfe habe aus dem Stamm dann ein Kanu gebaut. An weiter Bäume erinnere er sich nicht, obwohl er dieses Waldgebiet von Kindheit an kenne. Auf jeden Fall bleibt hier also noch ein historisches Rätsel zu lösen.*wohl gefühlte 10 Jahre! …also vermutlich kurz vor 1990… ;)
Geometrische Grüße,
Wolfgang
xandru:
Hallo,
Heute habe wir also nochmal gemessen, um dem Fehler auf den Grund zu gehen. Dabei haben wir an der ID 366 wieder 456 und 458 cm ermittelt – das macht einen BHD von 1,45…1,46 cm.
Die Messung 1,30 über dem mutmaßlichen Pflanzpunkt ergab die folgenden Durchmesser:
* 5,55 – 5,64 – 5,74 → 1,80 m;
* 3,46 – 3,47 → 1,10 m sowie
* 4,34 – 4,35 → 1,38 m.Das heißt, dass sich bei der Messung des nördlichen Baums im April 2010 irgendwelche Fehler eingeschlichen haben.
Korrigierende Grüße,
Wolfgang
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