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Experiment mit Bergmammutwald gescheitert?
Michael D.:
Hallo,Ralf !
--- Zitat von: TaunusBonsai am 23-Januar-2010, 13:43 ---Sehr interessant finde ich die unterschiedlichen Wuchsformen der Mammutbaumreihe am Wegesrand... (Meerbusch1).
--- Ende Zitat ---
...erinnert irgendwie etwas wie an ein Gruppenfoto bei den Mammutbaum-Freunden 8) ;) :D
Unterschiedlichseiende Grüße ! Michael :)
TaunusBonsai:
;D ;D ;D
Zinnauer:
--- Zitat von: Steffen am 23-Januar-2010, 12:46 ---Die abgestorbene Beastung ist typisch für den BM im Waldbau. Ich halte den Zustand für wenig bedenklich, zumal die Spitzen ja durchwegs grün sind und sich soimit die BM Ihren Weg zum licht schon bahnen werden.
Solange der BM weiter Platz nach oben hat, ist das alles kein Problem.
--- Ende Zitat ---
Hallo Steffen,
leider muss ich (wieder) meine Bedenken äußern:
Bäume (vor allem Nadelbäume) mit derart kurzen Kronen wie zB auf Bild 13a sind sehr gefährdet durch Schnee- und Eisanhang. 1 Nebeltag mit Raureif kann genügen, dass der dünne Stamm die Krone nicht mehr tragen kann und das war´s dann für diese Indiviuen.
Bei BM kommt aber zusätzlich ein enormer Vitalitätsverlust hinzu, der die Bäume hochgradig anfällig für Hallimasch macht.
Solche Bäume müssen extremes Glück haben um zu überleben. Helfen kann nur eine behutsame, in vielen kleinen Schritten und über viele Jahre verteilte Freistellung (ginge man radikal vor, wäre Sturmbruch eine weitere Gefahr).
Also noch ein Beispiel, wie man BM denkbar schlecht behandeln kann.
LG
Michael
Xenomorph:
Servus allerseits,
dass die Kronen der BM im Wald kleiner ausfallen als bei freistehenden BM ist normal, das stimmt. Liegt größtenteils an Lichtmangel im unteren Stammbereich, wie schon gesagt wurde. Bei den BM am Naturstandort in Kalifornien kommen noch die Waldbrände hinzu, die auch bei sehr freistehenden BM dafür sorgen dass die unteren Äste verbrennen, obwohl sie da eigentlich grün bleiben würden.
Wenn BM-Kronen allerdings nur noch so einen winzigen Teil der Baumhöhe ausmachen wie auf dem Foto "Meerbusch 13a", dann ist das nicht mehr normal sondern bedeutet dass diese Bäume nahe daran sind, den Kampf ums Überleben zu verlieren. Grund ist zu großer Lichtmangel durch -ich muss es leider sagen- zu enge Pflanzabstände. Der Bestand sollte dringend großzügig ausgelichtet werden!
Schüttere Kronen dürften von Wassermangel herrühren, da stimme ich zu. Kann am Standort liegen, aber durch die vielen "Großverbraucher" (BM) auf engem Raum wird die Wasserversorgung noch schlechter.
Urzeitliche Grüße, Clemens
Edit: Hallo Michael, wollte dich nicht nachplappern wegen Kronen, unsere Beiträgen haben sich überschnitten. Heute geht alles so laaaaangsaaaam hier... Stimme dir aber voll zu. Sturmbruch hatte ich nicht bedacht.
Mick Rodella:
Hallo Hiltrud und Werner,
interessante Funde! Habt ihr auch bei Verona und Franjo P. geklingelt, vielleicht haben die ja auch sowas im Garten? ;)
Zu den Waldbäumen wurde alles gesagt. Die beiden Extremspargel sind zwar zu bemitleiden, aber es könnte interessant sein, die über die nächsten Jahre zu beobachten und uns eines besseren zu belehren (ich würde denen spontan auch keine Chance geben)...
Gruß nach Gangelt,
Micha
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