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Der Riese von Neuweiler-Hofstett (BW-ID 57)

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Zinnauer:
Von Lukas
Ps:Habe diverse unabhängige Berichte, daß bis kopfgrosse Steine rund 30m hoch fliegen, wenn ein BM-Gigant von 1'000 Tonnen zu Boden kracht, die Theorie der Professoren stimmt!

Auch ich sehe diese Theorie sehr skeptisch:
Wäre dem wirklich so, so müssten die Burls an den betroffenen Stammseiten gehäuft auftreten. Das habe ich aber weder gesehen noch je gehört.

Zur Prüfung dieser Theorie schlage ich einen Praxistest vor: Fällen wir einen der Giganten und nehmen wir die ganze Aktion mit einer Partie guter Kammeras (ein paar davon mit Zeitlupenfunktion) auf. Sollte das in Amerika nicht erlaubt werden, könnten wir ja auf einen der schweizer Giganten ausweichen.

Ich schärf schon mal meine Säge.
Gruß vom Zinnauer

Bergbauer:
Ausprobieren brauchen wir das gar nicht, es gibt vielerlei logische Erklärungen, da kann ich der Theorie der Herren Professoren so als "Berg- und Waldbauer" bessere Argumente bieten:

Ich kann mir eher vorstellen das solche Verletzungen auch von umstürzenden Bäumen stammen. Wie oft sieht man einen Baum der an einem anderen lehnt, oder ein Wipfel der vom Blitz geknickt in einen anderen Baum fällt. Mit der Zeit verrottet der, was bleibt ist die Wunde mit den bekannten Folgen am anderen Baum.

Steine müssen gar nicht hoch geschleudert werden. In den Bergen reicht es wenn ein Baum umstürzt und einen Stein waagrecht wegschleudert und einen tiefer gelegenen Baum erwischt. Nicht vergessen, die BM stehen oft genug im steilen, vielleicht auch felsigen Gelände und im Wald. Fliegt da wirklich ein Stein weg oder eine Lawine kommt in gang, dann ist es im Wald eher unwahrscheinlich das kein Baum getroffen wird.

Dann noch Lawinenabgänge oder Muren. Muss ja keine große Lawine sein, aber wer mal gesehen hat was da so alles mit nach unten gerissen wird, da sind auch schon mal Felsen darunter. Im schrägen Hang und bei viel Schnee können die ohne weiteres auch mal höher in einen Baum einschlagen.

Im laufe der viele Jahre die so ein BM steht kann auch viel passieren.

JNieder:
Lustig,
gestern erst habe ich mir dieses Buch bestellt.
 :)

Lukas Wieser:
Hallo Clemens!:-) Ich habe einen ganzen Schrank voll mit Baumbüchern, viele davon aus den USA!:-) In vielen Büchern wird über die Fällung einzelner BM-Giganten berichtet, z.B.über die Fällung des 1'224 Jahre alten Discovery-Tree (BHU ca25m) im North Calaveras Grove!:-) Wie Herbert schon erwähnt hat stehen viele BM in steilem Gelände, und es gibt diverse Möglichkeiten wie Stammverletzungen zustande kommen!:-) Wendell Flint wunderte sich bei der Vermessung des BM-Giganten "Great Goshawk" (BHD 7.04m/V:928m3) im Freeman Creek Grove sehr darüber, daß auf der Oberseite am Stamm des Giganten 10m hoch Dreck zu finden war!:-) Lokale Ranger klärten ihn über ein Wetterphänomen auf: Schwerste Sturmwinde (Fallwinde) toben in dieser Region die Hänge herunter und schleudern alles durch die Gegend was nicht niet und nagelfest ist, ja sie tragen sogar Erdschichten ab!:-) Wendell Flint war anfangs skeptisch, ehe ihm von einem anderen Ort Ähnliches berichtet wurde!:-) LG Lukas.

Lukas Wieser:
Hallo Michael!:-) Dein Beitrag ist von derart hochstehender, ja berauschender Intelligenz, daß ich nicht auf den Inhalt (Gehalt!?) eingehen möchte, Dein Beitrag qualifiziert sich selber!;-) Kleiner Kritikpunkt: Ich würde Kameras mit einem m schreiben, wir wollen ja nicht daß am Ende doch noch einer an der Intelligenz des österreichischen Einsteins zweifelt, oder!?;-):-)B-) LG Lukas

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