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Mammutbaum-Projekt "Burgsalach"

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de tinen:
Nochmal eins nachsetz  ;)

Taxus baccata wurde 2011 zur Giftpflanze des Jahres gekürt (ohne Scheiß). Und zwar durch die Mitglieder des Sondergartens Hamburg-Warnsbek.

Wahrscheinlich bin ich giftpflanzengeschädigt durch 3 (damals) kleine Jungs, die ziemlich unerschrocken durch die Natur wackelten.
("Nix essen, was ihr im Wald findet! Nein, auch keine kleinen verendeten Tierchen!")  ;)

lg,
Tina

denniz:
jaja.. die giftigen Pflanzen.. nebenbei bemerkt steht die gemeine Eibe auf der Liste der gefährdeten
Pflanzenarten, weil ständig Unwissende verbreiten, diese Pflanze sei sooo unglaublich giftig, das man sie ausrotten müsse...
Dabei wird vergessen, das die meisten Zierpflanzen äusserst giftig sind.

Als eine der wenigen heimische immergrünen kann man hier nicht die Eibe verteufeln, und den Mammut
als Exot in den Himmel loben... das wäre fürchterlich bescheuert  ;D ;D ;D

Eine Ablehnung den Exoten gegenüber wäre verständlicher.

Es wäre zu wünschen das du dich mal gründlich mit dem Thema "Eibe" auseinandersetzt,
liebe Tine, was zum Beispiel die Verbindung zur frühgeschichtlichen Menschheitsgeschichte angeht,
oder eben im Zusammenhang mit natürlichen Pflanzengesellschaften, denn die Eibe ist wie gesagt seltsamerweise
eine bedrohte Pflanze in der freien Natur, da ändern auch die Vorgartenmutanten nix dran.

Meine Hochachtung vor Remi, dessen Thread dies ist, und der vernünftigerweise Eiben pflanzt.

taxierender gruß
Denniz

sequotax:
@ Ralf:
Ich finde es gerade schön, meinen Thread zusammenzuhalten und nicht jeden Baum einzeln zu erfassen. Im Wald wachsen sie doch alle zusammen.
In meinem Projekt spielen immer noch MBs die Hauptrolle; Eiben und andere Bäume ergänzen sie zu einem Gesamtkonzept...
Den Thread "Die Eibe" werde ich noch eröffnen !!!  ::)

@ Tina:
Ich verstehe dich schon !
Nur, du tust diesem Baum Unrecht. Er wurde über Generationen ausgebeutet und verfolgt...
Was mich am meisten an ihm berührt, ist seine Genügsamkeit - er kann Jahrzehnte auf unwirtlichstem Gelände überdauern, verträgt tiefen Schatten und Verbiss, regeneriert sich aus eigentlich totgeweihtem Holz, wird uralt...
Und er ist wertvoll, angepasst und - eine Augenweide (bei einschäftigem Wuchs im Wald). Die ursprünglichen Exemplare waren auch keine Mickerlinge sondern majestätische Pflanzen ! Im Paterzeller Eibenwald erreicht der Jungwuchs jetzt schon bis zu 23 m Höhe, einige alte Bäume im Kaukasus werden bis zu 32 m groß !
Das Holz ist extrem dauerhaft, schwer, elastisch...
Das mit der Marmelade geht in Ordnung !  ;)

@ Denniz:
DU LIEGST AUF MEINER WELLENLÄNGE !  :D


LGs vom Remi

Joachim Maier:
Hallo Tim, hallo Micha, hallo Kollegen,

anbei zwei Muster-Bilder für die Wiederbegrünung bei meinen Küstenmammuts. Die Nadeln waren vor kurzem alle komplett hell-orange.

Gruß

Joachim

Mick Rodella:
Interessant Joachim, extreme Verfärbung!

Also auch der rot eingekreiste Bereich war komplett rostrot und das grün "frisst sich weiter vor?" Und das ganze sieht auch noch genauso aus wie fortschreitende Austrocknung (z. B. Wollemia)...

Bei einigen Jungpflanzen konnte ich das Nachgrünen öfter beobachten, wobei die Verfärbung eher bronze-oliv (wie Cryptomeria) erschien. Auch bei Eiben schon so gesehen. Mir waren solche Verfärbungen bisher egal, solange noch Substanz zum Neuaustrieb gegeben war (Nadeln noch weich, Unterseite noch grünlich).

Hast Du Lust, dazu einen neuen Thread aufzumachen und die bemerkenswerte Rückfärbung weiter zu dokumentieren?

LG Micha

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