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Autor Thema: Küstenmammutbaum Sequoia sempervirens - Frosttoleranz der Herkünfte und Klone ?  (Gelesen 7524 mal)

Joachim Maier

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Joachim Maier

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Joachim Maier

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Tuff

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Joachim, Danke für die Fotos !

Ich hatte ja lange nicht so schlimme Schäden (an viel weniger Bäumchen) und kann daher nicht mit besonders eindrucksvollen Beispielen dienen. Werde aber auch noch Fotos nachliefern. Ich bin aber grad auf dem Sprung und habe noch viel vor und es kann noch was dauern.

Jedenfalls scheint sich aus meiner Sicht zu bestätigen, was ich bei mir soweit beobachten konnte. Es scheint für eine einzelne Nadel einen gewissen Grad der 'Verbraunung' zu geben bis zu dem eine Rückbegrünung noch stattfindet. Darüber hinaus aber nicht mehr.  Also nehmen wir mal  hilfsweise als Faustwert sowas wie 50%. Wären also mehr als 50% einer Nadel noch grün, kann sie noch repariert werden.
Eine scharfe Grenze gibt es natürlich nicht, aber irgendwo in dem Bereich müsste es liegen.

Ferner, muss man - wie Du korrekt angemerkt hast - noch den Unterschied zwischen 'Braun' und 'Rot' beachten. Eigentlich war die Ausgangsfrage ja, ob explizit *rote* Nadeln (überweiegend) noch wieder grün werden. Man muss also schon genau hinsehen.

Und natürlich muss man auch den Gesamtzustand des ganzen Zweiges beachten - also ob auch noch viele andere (halb)grüne Nadeln da sind, und ob die Triebachse noch grün ist.

Bevor man dazu was sagen kann, muss man aber erstmal ausreichend viele Beispiele vorliegen haben wo es definitiv zu einer Rückbegrünung kam. Also Detailaufnahmen.
 
Auf Deinen Fotos  wären dann die meisten Nadeln über einen 50% Schwellenwert hinaus. Es wäre jetzt interessant zu sehen, ob sie hier trotzdem nochwas tut, also in Detailaufnahmen. Die Vegetationsperiode hat für KM ja gerade erst angefangen, und vlt ist meine Hypothese auch falsch und es gibt so einen Schwellenwert nicht.

Bleiben wir am Ball !
 

ps. Kalte Nacht ?? Das ist aber krass, dieser Tage!  Wie kühl war es denn ?
« Letzte Änderung: 17-Juni-2021, 14:38 von Tuff »
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Joachim Maier

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Bzgl. der Farbe ist mein Eindruck wie gesagt: "Rot ist nicht tot, braun schon! Bei Orange muss man abwarten, kann noch kommen oder auch nicht."

Wie man auf den Fotos sieht, schießt so langsam der Saft wieder ein. Teilweise sind an den Spitzen auch schon wieder ganz neue frisch grüne Triebe ausgeschlagen.

Werde zu gegebener Zeit wieder aktuelle Fotos einstellen.
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Tuff

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Ja frische neue Triebe habe ich jetzt auch enie Menge. Da fallen die alten Nadeljahrgänge dann nicht mehr so auf. Gottseidank :D

Aber die Frage war ja, ob sie die alten / geschädigten Jahrgänge wieder regenerieren.

Ich habe da selber auch Schwierigkeiten, ein Detail 'festzunageln', vor allem weil ich im unteren Breich einige der  entscheidenden Äste leider entfernen musste, daß ich einen Weg verlegt habe; und es dem KM auch nicht zumuten wollte, hier aufwändig Energie zu investieren wenns sowieso bald wegkommt.

Man sollte wohl am besten systematisch vorgehen:

(1) Finde am heutigen Baum einen Trieb eines 'alten' Nadeljahrgangs der nicht völlig braun oder rot ist

(2) Foto machen

(3) Finde denselben Trieb in alten Fotos

(4) Vergleiche ob der Trieb wiederbegrünte Nadeln hat.

Idealerweise würde man diese 2 Fotos dann nebeneinander / untereinander stellen so daß man es direkt vergleichen kann.


 
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Hauke

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Also meinen letztes Jahr gepflanzten KM hatte ich ja schon abgeschrieben. Alles braun und auch schon brüchig.
Aber gestern ist mir bei genaueren hin schauen aufgefallen, das er ganz unten am Stamm neu austreibt.
Hätte ich nicht erwartet von einem erst vor „kurzem“ eingepflanzten Exemplare.
War beim einpflanzen ca 80 cm hoch und in einem 3l Container.
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Tuff

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Wie siehts denn inzwischen aus bei euch ? Haben sich eure KM doch noch erholt (also mindestens durch Neuaustrieb überlebt) oder sind doch welche wirklich endgültig abgestorben ?
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Tuff

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Meine 3 KM waren ja sowieso nicht besonders schwer getroffen und man sieht ihnen inzwischen aufgrund des intensiven neuen Grüns praktisch nichts mehr an. Auffällig war vielleicht, daß es lange dauerte bis der Zentraltrieb richtig loslegte, das könnte daran liegen daß zuerst doch einiges fehlte und ersmtal viel neue Nadelmasse gebildet werden musste. Oder es lag am dusteren Wetter.

Mein 4-5m KM (noch immer ohne Namen) hat jedenfalls doch noch einen Meter zulegen können, die noch sehr kleinen (< 50cm) Stecklinge Frieder und Frieda, sehen auch gut aus.

Der nasse Sommer war nach diesem schlimmen Frost im Februar jedenfalls eher ein Segen. Eine Dürre wie 2018 hätte diesmal nach 'Frostbrand' schlimme Folgen haben können. So hatten die Bäume mal ein ganzes Jahr um sich zu erholen !
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Hauke

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Also mein KM ist wohl ganz hin :(
Und mein UM leider auch, der ist die letzten Monate erst gelblich und dann immer brauner geworden.
Der untere Stamm sieht fast aus als wäre er zu Nass gewesen.
Die Rinde war schmierieg und löste sich ab.
Was könnte die Ursachse sein?
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Steffen

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Klingt so wie du es beschreibst bei deinem UM nach nem Pilzbefall. UM werden aber auch gerne von Mäusen direkt Am Stammansatz im Wurzelbereich angefressen. Ich habe unzählige UM so an die Mäuse verloren. Pilze sind dann oft die logische Folge. Manchmal  vertragen sie auch den Frost nicht, bei UM Sämlingen sind immer einige Frostausfälle dabei.
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Tuff

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Also mein KM ist wohl ganz hin

Hauke, wie groß war der KM denn ? Und stand der völlig ungeschützt ?
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Hauke

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Ca 70cm
Gepflanzt letztes Jahr aus einem 3 Liter Topf.
Der KM stand umgeben von Gräsern usw die 30cm im Winter hoch waren und im Frühjahr wieder hoch gewachsen sind.
In einem Umkreis von ca 1m habe ich die Gräser regelmäßig entfernt.
Er hat im Februar usw auf jeden Fall schon Sonne abbekommen, nicht den ganzen Tag aber schon einige Stunden.
« Letzte Änderung: 08-September-2021, 20:57 von Hauke »
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Tuff

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Hauke,

In dem zarten Alter frisch ausgepflanzt sind wohl fast alle Koniferen empfindlich, und Herkunftsunterschiede beim KM würde ich unter den Umständen noch nicht suchen. Ich habe meine (nur 3) KM in dem Stadium generell etwas 'eingepackt' über den Winter bis zum Neusuatrieb.

Es gibt andere Ansichten, zb. man soll gar nichts tun und wenn ein KM dann nicht überlebt, war er eben nicht standortgemäss.

Es ist aber doch so, in einem regional seltenen Extremereignis wie plötzlicher tiefer Spätfrost kann ein Bäumchen draufgehen welches sonst ohne Probleme groß wird, und dann solche Fröste - nicht unbeschadet aber - übersteht. Daher meine ich, sollte man abwägen, ob man die Standortgemässheit nicht besser erst ab einer Größe von 2-3m auf die Probe stellt. Es geht je im Garten,. und meist auch im Forst, nicht um die Fähigkeit zur dauerhaften Naturverjüngung, sondern nur um diese eine Generation welche groß werden soll, entweder aus gärtnerischer Liebe oder zur Holzproduktion.
Wobei gerade der KM beim nächsten mal aus dem Stock austreibt, und dabei u.U. auch standörtliche quasi-genetische Anpassungen beibehält, was ein game changer sein kann.
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Hauke

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Womit hast du die Km denn eingepackt?
Komplett das die erstmal gar kein Licht usw bekommen?
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