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über 400 Mammutbäume bei Crailsheim
Tuff:
Hallo Aki, eine genaue Beschreibung der Bestände (die man ja nur nach einer gewissen Kartiereung machen kann) ist sicherlich willkommnen ! Denn auch mit GPS Koordinaten findet man bei verteilten Pflanzungen nicht so leicht alles Wesentliche. Vielleicht kannst Du eine Skizze oder Karte dann einscannen und hier hochladen.
Ich würde jeweils ein paar repräsentative Durchmesser nehmen (ideal: Dünnster, Dickster, Mittlerer) und hier im Beitrag, sowie ggf. bei einer Register-Meldung im Kommentar vermerken.
Mich persönlich interessieren die ganz jungen Bäume besonders (also quasi 'Nachgepflanzte') und generell solche Bestände, bei denen man die Folgen einer waldbaulichen Behandlung sieht. Also ein paar Kronenbilder (schräg von unten hoch) und auch alte Baumstümpfe vermerken, wenns geht deren Jahrringe zählen.
Fotos, von allen Aspekten, sind immer gut. In einem dichten Bestand wäre auch die Bodenvegetation interessant, oder in einem Mischbestand der Zustand der Mischbaumarten. Wenns geht mach auch immer ein paar Zoom-Bilder der oberen Krone, so daß man Zapfenbehang oder Blitzschäden erkennen kann.
Wenn ein Kleinbestand schon alt genug ist um saat-taugliche Zapfen zu haben, und zufällig welche am Boden liegen, wäre eine Nachzucht spannend, einfach um zu sehen ob die Sämlinge was taugen (da immerhin gegenseitige Bestäubung möglich ist).
Und immer nach Naturverjüngung gucken :) die ist extrem selten.
ps. Meintest Du wirklich Geomatiker, oder eher Geomantiker ?
TaunusBonsai:
Moin Aki (wir reden uns hier trotz Nicknames gerne mit dem Vornamen an...),
ein sehr interessanter Einstieg hier ins Forum der bekennenden Sequoianoiker (geht auch irgendwo in Richtung Geomantie...). Herzlich willkommen und viel Schbass hier.
Die ersten Bilders sind schon sehr vielversprechend
(und ein klarer Beweis dafür, dass es Mammutbäume in Deutschland bereits im Mittelalter gab ... :o ??? ;) ).
bewiesener Gruß aus'm Taunus vom Ralf
gamberle:
--- Zitat von: Aki am 29-Juli-2014, 00:06 ---Ach ja,
Standort : 49.157406, 10.102631
Man sieht sogar sehr schön den grossen Schattenwurf!
Gute Nacht,
Aki
--- Ende Zitat ---
Hallo Aki,
danke für die ersten Infos. Die "Teaser"-Fotos sind in der Tat schon mal sehr vielversprechend. Wald-BM's mit diesen Stammausmaßen gehen klar Richtung 19. Jahrhundert. Die Luftbilder mit den gut erkennbaren Riesenschatten vermitteln zudem den Eindruck von einem spektakulären Fund.
Eventuell kann es sich um den noch ungenau dokumentierten Standort ID483 aus den Anfangszeiten dieses Registers handeln. Dies läßt sich anhand des einen Fotos aus dem Jahr 2004, auf dem 5-6 BM's zu erkennen sind, nur schwer einschätzen. Außerdem ist dort von 20 Bäumen die Rede.
In den Landkreisen Aalen und Schwäbisch Hall befinden sich etliche Standorte aus der Wilhelmasaat, die über Jahrezehnte hinweg sicherlich immer wieder Vorbild für Neuanpflanzungen waren. Die ausgedehnten Waldgebiete, insbesondere der Virngrundwald etwa im Dreieck Ellwangen, Crailsheim, Bühltertann wurden bisher nur entlang der öffentlich befahrbaren Straßen nach Mammutanpflanzungen abgesucht. In den "Tiefen" dieser Wälder vermute ich schon länger weitere Vorkommen.
Das Interessensfeld der Community-Mitglieder ist sehr weitreichend. Die einen interessieren sich für die geografische Verteilung der Standorte und historische Zusammenhänge andere sind waldbaulich und wissenschaftlich interessiert.
Tuff ist hier ein Top Experte. Wenn Du seine Dokumentations-Empfehlungen umsetzen willst, wäre es natürlich perfekt.
gruss
Andi
Aki:
Guten Morgen!
Erstmal vorneweg: Ich bin wirklich Geomatiker, kein Geomantiker ;)
Übrigens ist Aki auch der Name auf den ich im echten Leben abseits der Tiefen des Internets höre.
Ich werde versuchen mich an die Vorgaben zu halten und dann nach und nach die Bäume zu erfassen.
Gleich nächstes Wochenende werde ich rauffahren und Fotos + Messungen machen.
Am Donnerstag habe ich nocheinmal einen Termin mit dem Förster und werde nochmal nachfragen.
Übrigens hat er mir gesagt, dass er bisher noch keinen Mammut-Kleinbestand(Natürliche Fortpflanzung) entdecken konnte, muss also wirklich selten sein. Die Bäume sind mannbar und es liegen auch Haufenweise Zapfen herum, leider schafft es keiner zu keimen...
Schönen Tag erstmal!
Aki
Bakersfield:
--- Zitat von: Aki am 29-Juli-2014, 08:32 ---Guten Morgen!
Erstmal vorneweg: Ich bin wirklich Geomatiker, kein Geomantiker ;)
Übrigens ist Aki auch der Name auf den ich im echten Leben abseits der Tiefen des Internets höre.
Ich werde versuchen mich an die Vorgaben zu halten und dann nach und nach die Bäume zu erfassen.
Gleich nächstes Wochenende werde ich rauffahren und Fotos + Messungen machen.
Am Donnerstag habe ich nocheinmal einen Termin mit dem Förster und werde nochmal nachfragen.
Übrigens hat er mir gesagt, dass er bisher noch keinen Mammut-Kleinbestand(Natürliche Fortpflanzung) entdecken konnte, muss also wirklich selten sein. Die Bäume sind mannbar und es liegen auch Haufenweise Zapfen herum, leider schafft es keiner zu keimen...
Schönen Tag erstmal!
Aki
--- Ende Zitat ---
Moinmoin Aki,
Herzlich Willkommen im Mammutforum auch von mir... :) Du bist übrigens der erste Finne hier... ;D
Das wäre tatsächlich ein kapitaler Einstandsfund. Wenn du beim Erfassen Hilfe brauchst, du kannst mir oder anderen Usern auch per PM Fragen stellen.
Das Aussagen von selbst gesammeltem Saatgut ist beim Bergmammutbaum leider am Anfang etwas frustrierend. Da die Keimfähigkeit der Samen in den geöffneten braunen Zapfen rapide abnimmt, kannst du diese getrost am Boden liegen lassen und dich ganz auf die Suche nach grünen Zapfen konzentrieren. Die bleiben nämlich auch nach der zweijährigen Reifezeit am Baum hängen. Also sind Stürme ab jetzt deine Freunde... ;) Besonders im Herbst findet man viele grüne Zapfen am Boden und mit denen sollten dir auch einige Sämlinge gelingen.
Viel Erfolg, viel Spaß hier im Forum und viele Grüße aus'm Westmünsterland,
Frank
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