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Bilderbuch-BM gefällt
JNieder:
Diese Nachricht war nicht gut ! >:(
Hatte Kontakt mit jemandem aus Kirchzarten (BW), der eine Frage zu seinem BM hatte.
Bei der Gelegenheit habe ich auf einen anderen BM in der Ortschaft hingewiesen.
Nämlich auf die ID 3675.
Nun bekam ich diese Nachricht und Bilder dazu:
Sehr geehrter Herr Nieder,
danke sehr für Ihre e-mail und das Foto dieses bei Ihnen registrierten Mammutbaumes.
ich bin natürlilch gleich auf Suche gegangen.
Was daraus geworden ist, können Sie im Anhang sehen.
Heute traf ich eine Mieterin des Hauses, als ich dort ein Foto machte.
Sie sagte mir, der Baum sei vor ca. 5 Jahren schon gefällt worden.
Er stand zu dicht am Haus, sodass das Fundament von den Wurzeln beschädigt wurde.
Also musste der Baum weg.
(Wenn Sie genau hinschauen, sehen Sie auf dem einen Foto noch den Baumstumpf).
Ausserdem wurde das Grundstück geteilt und die alten Bäume die im hinteren Grundstücksteil wuchsen, wurden vor ca. 2 Jahren auch komplett entfernt, um Neubauten Platz zu machen.
Wieder eine schöne grüne Oase weg.
Und so geht es hier Stück um Stück - Verdichtung der Bebauung auf Kosten der alten Baumbestände. Darüber sind viele Anwohner traurig.
Danke nochmals für Ihre Mitteilungen und Ihren Einsatz.
Mit freundlichem Gruß ................
ac-sequoia:
Eine traurige Nachricht :(
Aber das ist meiner Meinung nach ein Paradebeispiel dafür, wie solch ein Baum ein Grundstück aufwerten würde und Lebensqualität schafft. Aber viele denken leider anders. Ich schau doch lieber Morgens aus dem Fenster in eine Baumkrone als auf die Betonwand der Nachbarn.
Man sieht leider immer wieder, dass bei Neubauten erstmal alles platt gemacht wird, um dann neues zu bauen. Warum nicht vorhandene Strukturen und Pflanzen mit integrieren?
Gruß
Andreas
Bakersfield:
Unglaublich... >:(
Der tendenziell unterentwickelte Respekt vor der Natur im Zusammenhang mit Bauvorhaben gibt mir echt schwer zu denken.
Und wieder einmal wird das alte fadenscheinige Argument vorgeschoben. Armes Deutschland... :'(
Wird Zeit, dass mal wieder ein Positivbeispiel auftaucht.
Hoffende Grüße,
Frank
Tom E:
Natürlich sehr schade um den Baum, dennoch bin ich mit mitlerweile nichtmehr sicher ob man dieses Argument nicht gelten lassen sollte.
Denn wie ich von dem Breitbrunner Mammutbaumbesitzer erfahren musste hat dieser bereits mit ca 65Jahren die mindestens 6m entfernte
Kellerwand deutlich eingedrückt. Daher kann ich mir inzwischen absolut vorstellen, dass ein so alter Bergmammutbaum, der noch dazu
extrem nahe am Haus steht, dort Schäden anrichten kann. Inwiefern man nicht nachträglich eine solche Mauer verstärken kann weiß ich
leider nicht, wäre aber vielleicht eine bessere Alternative.
Gruß
Tom
ac-sequoia:
Hi Tom,
klar sollte man jeden Fall einzeln prüfen. Aber es scheint einfach in Mode gekommen zu sein, einfach erstmal alles "umzusäbeln".
Ich habe das Gefühl, dass einem immer größerem Teil der Gesellschaft solangsam der Bezug zur Natur flöten geht. Man hört immer Sprüche wie "das Ding macht nur Dreck" oder "der dumme Baum nimmt einem das Licht weg". Dann wird ein "rechtskräftiger" Grund gesucht um evtl den geschützten Baum (Baumschutzsatzung etc.) trotzdem entfernen zu können. Das sind dann meistens: "der Baum ist Krank", "es besteht Gefahr für Anwohner die den Weg nutzen" oder "er beschädigt die Substanz des Hauses". Und das ist echt schade, wir kennen doch alle hier genug Beispiele, das eine Koexistenz mit großen Bäumen im heimischen Garten funktioniert. Wenn im Einzellfall geprüft wurde das wirklich Gefahr vom Baum ausgeht, ist es ja voll ok wenn er dann entfernt werden muss. Aber eine wirkliche Gefahr ging wahrscheinlich von maximal 20% der gefällten Bäume oder so aus... echt schade :-\
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