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Mammutbäume in Melk/Österreich

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xandru:
Hallo Judith,

Dieser Stand der Vegetation sollte bei einer Metasequoia meiner Erfahrung nach Ende April erreicht sein. An der Diagnose UM zweifle ich eigentlich nicht.

Möglicherweise ist der Baum unterversorgt. Aber auf den Bildern macht das Grundstück ohnehin den Eindruck, dass die wunderbaren Bäume viel zu dicht stehen.

Dichterische Grüße,
Wolfgang

piju:
servus Wolfgang.
Mit "zu dicht" wirst du schon richtig liegen. Die Unterversorgung kann ich mir, auf Grund der Nähe der Donau, eigentlich schlecht vorstellen. Grundwasser sollte da vorhanden sein.
Was denkst du, ist der Baum, der dicht vor dem ganz linken BM steht. Der so wild gewachsen erscheint.
lg piju

xandru:
Hallo Judith,

Von dieser Spezies habe ich keine Ahnung.

Nur an das Vorhandensein von Grundwasser glaube ich nicht. In Fluss-Auen liegt der Grundwasserspiegel etwa auf Flusshöhe. Bereits einige Meter höher kann es in der Ebene knapp werden, wenn der Boden nämlich das Wasser nicht nach oben leiten kann (etwa in Landau in der Pfalz; ich stelle mir Sand oder Löss vor).

Ich habe die Lage von Melk aber so in Erinnerung, dass südlich des Stifts die Autobahn bereits deutlich über der Donau liegt. Auch die Westbahn, die ja am Baumgrundstück entlangführt, dürfte noch um einiges über dem Niveau der Donau liegen.

In einer solchen Lage hängt die Wasserversorgung eher von unterirdischen Strömungen ab, von Seitentälern etwa. Die BMs brauchen nach meiner Einschätzung mehr Wasser und sehen auf den Fotos ganz gut aus. Also hat der UM vielleicht ein ganz lokales Problem (Baumaßnahme, beengter Stand). Aber da kenne ich mir nicht wirklich aus; ich spreche nur Vermutungen aus.

Völlig laienhaft beobachtende Grüße,
Wolfgang

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