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Mammutbäume in Nördlingen
xandru:
Liebe Freunde des bayerisch-schwäbischen Mammuts,
Nachdem wir im Zentrum einen Verlust feststellen mussten, kann ich hier ein nettes Grundstück dokumentieren, wo es die kleinen Roten ganz gut haben.
Links auf dem Panoramabild steht der UM ID 2787. Auf Grund des Fotos von Mai 2007 hatte ich vorsichtig eine Höhe von 10 Metern geschätzt. Das aktuelle Bild im Anhang zeigt, dass er das gelbe Haus mit seinen vier Stockwerken ganz gut überragt – etwa 12 Meter würde ich ihm deshalb schon geben.
Rechts auf dem Panorama entspricht der BM ID 2786 inzwischen ganz gut der Höhe der beiden benachbarten Häuser. Bin ich vorher nach dem Foto vom Mai 2007 auf zaghafte 7 Meter gekommen, gebe ich ihm jetzt 10 Meter.
Dass es Mammutbäume in Nördlingen in den städtischen Anlagen deutlich schwerer haben, werde ich später zeigen.
Nächtigende Grüße,
Wolfgang
ac-sequoia:
Hallo Wolfgang,
der BM wird mal wenn er groß ist ein tolles Bild machen mit dem Kirchturm im Hintergund.
Vielleicht planst du schonmal eine Kalender-Bild-mach-Reise dorthin für 2020-2030 ;D :D
Gruß
Andreas
xandru:
Hallo,
In Nördlingen ist ja bekanntlich die mittelalterliche Befestigung rund um die Stadt erhalten und bis auf eine kleine Lücke im Südwesten – bei den eben vorgestellten Mammutbäumen – ist sogar die Stadtmauer mit Wehrgang erhalten.
Rund um die Stadtmauer verläuft ein Graben, der im Norden eher breit und flach ist und zahlreiche Privatgärten enthält. Im südlichen Teil zwischen dem Berger Tor und der Alten Bastei ist der Graben besonders tief und schmal und enthält ein nettes kleines Arboretum.
Vor etwa zwei Jahren war das Arboretum in einem recht schlechten Zustand; teils standen beschriftete Sockel vor Löchern in der Grasnarbe, teils waren die Beschriftungen neben existierenden Gehölzen demoliert.
Ich erinnere mich an ein Bergmammutbaum-Schild in der Nähe der Salvatorkirche, direkt außen an der Stadtmauer, jedoch ohne Mammutbaum, und an einen Mammutbaum an der Alten Bastei ohne Schild. Doch dazu komme ich später.
Jetzt erst ein paar Impressionen vom einem knapp 20 Meter hohen Urweltmammutbaum, der aus der Tiefe des Grabens bis in den Dachbereich der dort stehenden Villen wächst:
…
Rainer:
Hallo Wolfgang,
ich war vor ein paar Wochen beim Dampf-Festival in Nördlingen. Bei der Anfahrt zum Bahnhof meine ich mindestens einen recht großen BM in der Stadt ausgemacht zu haben. Hatte da aber leider keine Zeit, dieser Spur nachzugehen. Hast du diesen gesehen? Beziehungsweise, ist dieser schon erfasst?
Viele Grüße,
Rainer
xandru:
…
Aber ist es wirklich intelligent, einen so wüchsigen Baum so knapp neben die alte Stadtbefestigung zu setzen, wie es das letzte Bild zeigt (das als einziges vom Mai 2007 stammt)?
Gerade in einer Stadt, deren wichtigste Ressource das historischen Stadtbild mitsamt der Stadtmauer bilden, verstehe ich nicht, wie dieser Baum – ähnlich dem verlorenen bei der Salvatorkirche – weniger als einen Meter neben eine historische Mauer gesetzt werden konnte.
Auch am Weinmarkt musste in den letzten Jahren eine Metasequoia fallen, die direkt neben eine alte Mauer gepflanzt worden war.
Und auch an der Alten Bastei werde ich demnächst zwei weitere Arboretums-Bäume vorstellen, die wieder vom ersten Augenblick an auf Abruf gepflanzt sind. Denn natürlich will niemand die wertvolle historische Bausubstanz gefährden – und das ist auch richtig so.
Als Laie frage ich mich nun schon, wie viel gärtnerischer Sachverstand bei städtischen Behörden vorhanden sein muss, die den gleichen Fehler mit schöner Regelmäßigkeit wiederholen.
Ignorante Grüße,
Wolfgang
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