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Florianwald bei Grafenberg

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Xenomorph:
Hallo Bernt,

danke für die detaillierten Informationen! Trotz allen Einschränkungen die du machst finde ich es toll, dass ein KM in freier Natur den letzten Winter dermaßen unbeschadet überstehen kann. Das macht Mut!  :)

BTW: Bei diesem Erfolg wundert es mich, dass in Hohenheim nicht in großem Stil selektiert und entsprechende Anbauversuche unternommen werden. Schließlich winken ja beträchtliche forstwirtschaftliche Gewinne, sollte der KM bei uns in einigen Zonen für den Waldbau tauglich werden.

Urzeitliche Grüße, Clemens

Waldläufer:
Hallo Clemens,
der Botanische Garten ist eigentlich nicht für weiterführende forstliche Versuche gedacht u. befugt. Das müssten schon die forstlichen Forschungsanstalten
der Länder machen. Aber nachdem sich doch die allermeisten der geprüften Arten nicht so gut angelassen haben hält man sich jetzt deutlich zurück.
Es ist natürlich immer wie sonstwo auch eine Frage der Kosten u. der Risikoabwägung.
Sequoia sempervirens ist bei den durchschnittlichen Klimabedingungen hierzulande ein sehr unsicherer Kantonist. Sehr Naßschneeempfindlich in der Jugendphase
siehe die aufwendige Abstützung in Grafenberg. Auch bei ihr ist die Holzqualität in Deutschland noch nicht klar. Außerdem gibt es kaum noch Sägewerke die
seltene Hölzer verarbeiten. Wird alles fix u. fertig importiert.
Grundveraussetzung für Aufmerksamkeit sind natürlich gelungene vorhande Anbauten die es momentan kaum gibt.
Im Forum hört man leider auch nicht viel. Aber vielleicht finden sich in günstigen Lagen ein paar Enthusiasten mit Gelände.

                               VG                 Bernt

Xenomorph:
Hallo Bernt,

ich meinte natürlich die Universität Hohenheim. Dort wird ja sehr viel über Pflanzen und deren Anbau geforscht. Aber du wirst wohl damit Recht haben, dass die Zucht und Selektion von Forstpflanzen nicht zu ihrem Aufgabenbereich gehört.

Urzeitliche Grüße, Clemens

Lukas Wieser:
An Xandru: Hallo Wolfgang!:-) Die KM sehen gut aus, daß sie so gut über den Winter gekommen sind, dürfte am vor Sonne geschützten Standort im Wald liegen!:-) LG Lukas.

Chr. Peter:
Hallo Freunde der grünen Küstenmammutbäume,

die beiden Küstenmammutbäume im Arboretum Metzingen haben den kalten Winter im Florianwald gut überstanden.
Beide Bäume sehen sehr gesund aus und die Zweige sind schön grün.

Obwohl die beiden KM nicht eingezäunt sind, sind auch keine Wildverbißspuren zu sehen.
Die Rehe scheinen die beiden KM im Winter nicht angeknappert zu haben.

Beide Küstenmammutbäume sind durch die hohen Begleitbäume in der Umgebung vor der Wintersonne geschützt.
Trotzdem haben sie viel Licht und Platz zum Wachsen und haben in den letzten zwei Jahren auch deutlich in der Höhe zugelegt.

Die Bilder sind von gestern Mittag.
Grüße, Christof


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