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Florianwald bei Grafenberg

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xandru:
Liebe Freunde des Pflanzschul-Mammuts,

Bernt hat mich ja vor ein paar Wochen auf die beiden KMs ID 9053 und ID 9054 aufmerksam gemacht, die jüngst im Florianwald zwischen Metzingen und Grafenberg gepflanzt wurden.

Gestern war ich nun nochmals vor Ort und Stelle und konnte sie im Abendlicht einfangen :D

Immergrüne Grüße,
Wolfgang

Xenomorph:
Hallo Wolfgang,

die KM sehen ja prächtig aus! Was ist denn konkret mit "jüngst" gepflanzt gemeint? Dieses Frühjahr, oder sind die beiden Bäume so unbeschadet über diesen Winter gekommen?

Wenn sie aber gerade erst gepflanzt wurden, wo wurden sie bis dahin überwintert? Sie scheinen ja doch schon etwas zu groß für die Fensterbank zu sein, und in Baumschulen stehen die Bäume ja auch meist im Freien. Gewächshaus?

Urzeitliche Grüße, Clemens

xandru:
Hallo Clemens,

Wann sie gepflanzt wurden, weiß vielleicht Bernt besser.

Wir haben bei dem vor vier Wochen eine Stütz-Verstrebung aus frischem Holz gesehen. Außerdem zeigt der Baum keinerlei braune Verfärbungen (vgl. ID 4743 in Sulzbach).

Wo sie herkommen, weiß ich nicht.

Viele Grüße,
Wolfgang

Waldläufer:
Hallo Wolfgang u. Clemens,
diese 2 Redwoods inzwischen 5-7m hoch wurden 1995 gepflanzt u. sind eine Spende vom Botanischen Garten Stgt.-Hohenheim.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind es Stecklingspflanzen von den zwei Exemplaren im Botanischen Garten Hohenheim am Teich stehend selber inzwischen
knappe 20m hoch und ca. 1980 gepflanzt.
In Stgt. Hohenheim sind mir seither keine großen Winterschäden aufgefallen. Von einem der zwei hatte ich selber vor gut 10 Jahren Stecklingspflanzen
gezogen um sie bei mir Raum Nürtingen (leicht kühler) mit anderen Herkünften zu vergleichen. Hierbei schnitten sie jedoch hinsichtlich Frosthärte etwas
schlechter ab als andere selektierte. Ich glaube nicht daß es Pflanzen aus Kaldenkirchen sind - tippe auf andere Botan. Gärten aus Europa.
In der Winterhärtezone 7a (-17,7bis -15°c) kann es inzwischen mit selektierten Pflanzen klappen. Aber das hat man hauptsächlich auch dem Ausbleiben
von Extremwintern zu verdanken, wie sie bis 1985 noch häufig waren.

                                                                        VG            Bernt

Waldläufer:
Hallo,
noch ein Nachtrag.
Sequioa sempervirens ist natürlich nicht in der kompletten Winterhärtezone 7a anbaufähig, sondern dort nur in den wärmerern u. topographisch
günstigsten Lagen. Also am Rand von Weinbaugegenden in allerdings luftfeuchter Lage. Gut wenn Gewässer in der Nähe .
Niederschläge sollten oberhalb 750 mm liegen. Absonnige nördlich orientierte Lagen sind zu bevorzugen - Kaltluftabfluß sollte möglich sein.
Desweiteren wenn man nicht größere Verluste riskieren will mit selbst oder anderweitig selektierten Pflanzen.
                                           VG         Bernt

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