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Zu Besuch der 3 Wilhelmamammuts im Gaistal bei Bad Herrenalb (ID 587)
Alexander:
...sehe ich genauso. >:( >:( >:(
Es ist eine Schande.
Zinnauer:
Ich sehe das ähnlich:
Die Bäume waren zwar partiell faul, doch scheint dies eine Nachwirkung des Blitzschlages zu sein. Klar greifen Pilze das Holz an, wenn es nach einer großen Verletzung (Blitz) jahrelang frei liegt. Diese Fäule dürfte aber weitgehend zum Stillstand gekommen zu sein und die Überwallung war weit fortgeschritten.
Eine Gefahr bestand mE nicht, wenn dann war sie unmittelbar bzw. einige Zeit nach den Blitzschlägen gegeben.
Und das
--- Zitat von: xandru am 30-Oktober-2011, 20:09 ---Die ortsansässige Mutter, deren Kinder in den Massen von Laub spielten, wiederholte die Argumentation der Zeitung:
* beide Bäume waren faul,
* einen hatte außerdem der Blitz getroffen,
* die Bäume passen nicht in unser Klima.
--- Ende Zitat ---
macht mich sehr betroffen. Leider sind viele Menschen - vor allem wenn es die Umwelt betrifft - sehr unkritisch.
Insgesamt bleibe ich bei meiner Ersteinschätzung:
Die Fällung der beiden BMs wurde vorschnell und wahrscheinlich aus anderen Motiven als jenen der Sicherheit angeordnet. Die scheint nur vorgeschoben.
LG
Michael
xandru:
Hallo Michael,
Beurteilen kann ich es nicht. Auf jeden Fall war der westliche, der schlankere derjenige mit der deutlichen Überwallung und den großen Löchern. Sein Stamm liegt im Doppelpack unten. Anzeichen von Verkohlung zeigte der andere, der dickere in der Mitte. Das ist der auf dem Stapel oben. Sein Querschnitt war bedeutend weniger angegriffen. Mir ist es ein Rätsel, wieso auch dieser hat fallen müssen.
Unklar ist mir die Rolle des Hauses im Hintergrund. Mir sind Fälle bekannt, wo Häuser gebaut wurden auf billigstem Grund – zum Beispiel an rutschenden Mergelhängen, in überschwemmungsgefährdeten Talauen oder an der Bundesstraße. Und genau diese Geizkrägen, die beim Hausbau genau wussten, mit welchen Risiken sie das billige Grundstück erkauft haben, fordern nachher lautstark und vehement von der Gemeinschaft millionenschwere Baumaßnahmen zur Absicherung ihrer Risiken.
An diese Gesellen musste ich gestern denken. Die Bäume standen völlig abgelegen am hintersten Ende eines Tals, am äußersten Ortsrand, zwanzig Meter vor dem Wald. So ein Standort erfordert keine hundertprozentige Sicherheit! Wie viele Mammutbäume sind schon im Sturm umgefallen?
Zur Rolle der Zeitung wäre anzumerken, dass gerade im demokratischen Staat auch Ross und Reiter hätten genannt werden dürfen, ja müssen:
* Wer hat die Fällung angeregt?
* Wer hat das Gutachten erstellt?
* Welche Behörde hat die Fällung genehmigt?Das Fremdländer-Argument ist es, was mich so hellhörig und misstrauisch macht.
Aber wie gesagt: Holzmäßig bin ich Laie. Vielleicht kann ein Fachmann auf den letzten Bildern (vom dickeren der beiden Bäume) sehen, ob das Holz eines gesunden Baumes tatsächlich so morsch sein muss.
Laienhafte Grüße,
Wolfgang
TaunusBonsai:
Hallo zusammen,
habe die beiden Themen der Baummeldung und die aktuelle Abgangsmeldung zusammengeführt.
zusammengehöriger Gruß aus'm Taunus vom Ralf
JNieder:
--- Zitat von: xandru am 30-Oktober-2011, 19:27 ---@Thilo, ich habe nicht gezählt.
--- Ende Zitat ---
Ich hätte nachgezählt, wenn ich schon mal da gewesen wäre. :P
Findes es übrigens prima von Wolfgang,
dass er für uns "vor Ort" war und dieses Ereignis dokumentierte,
soweit dies noch möglich war.
Anerkennender Gruss
Jochen
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