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Riesen-Mammuts in Portugal

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Mick Rodella:

--- Zitat ---wie groß die Mammuts außerhalb der Sierra denn nun werden können
--- Ende Zitat ---

Naja Remi, mit viel Geduld wahrscheinlich größer!  :)

In Brasilien, Hawaii, Chile usw. stehen auch ordentliche Sequoien. Wo immer bereits jetzt in gemäßigten oder tropischen Zonen hohe Koniferen stehen, könnten BM und KM bestimmt noch was drauflegen. Ich glaube, die 60-m-Messung/Schätzung der Rotorua-KM ist schon lange veraltet.

Ich wünsche Dir natürlich, dass Deine irgendwann mal dazugehören!  8)

LG Micha

Lukas Wieser:
Hallo Michael!:-) Also 65m-BM wären heftig, ich bin ehrlich gesagt sehr skeptisch... Grundsätzlich ist Portugal für BM/KM eigentlich viel zu trocken, genau wie weite Teile Spaniens!:-) Wenn man in diesen Ländern solche Ausnahmebäume findet, so ist das wohl eher die Ausnahme als die Regel!:-) LG Lukas.

Lukas Wieser:
Hallo Michael!:-) Hmmm, die BM von Guarda sehen sehr durstig aus, die haben wohl schon oft Trockenstress erlebt!:-( Ich denke daß die vor dem Klimawandel wesentlich schneller gewachsen sind, und die letzten 10-15 Jahre gelitten haben... Die 2 KM (See im Vordergrund) schauen in der Tat extrem hoch aus, denen gebe ich ohne Weiteres 50-60m!:-) Ich denke daß Walenstadt für BM/KM der bessere Standort ist als Portugal, zumindest im 21.Jahrhundert!;-) Ich gehe davon aus, daß mein Rekord-KM im Jahr 2040 35-45m hoch ist und 1m über Boden 5-6m Stammumfang mißt!;-) LG Lukas.

Mick Rodella:
Gruezi Lukas,

ich schreib mal viel, aber für Dich vielleicht nix neues  ;) 

Hinter der Höhenangabe zu den BM mag ein wenig Regionalstolz stehen, ich kann das nicht beurteilen. Die haben sicher auch unter der engen Pflanzung gelitten, die Höhe dürfte natürlich mit dem Schattendruck zu tun haben. In Guarda stehen aber offensichtlich auch sehr ansehnliche und dichte Solitär-BM (siehe Bilder-Link von Peter, 3. Beitrag in diesem Thread), also kein ungeeigneter Standort, sondern eher zu viele Bäume zu dicht zusammen. 1000 m ÜNN = nicht zu heiß im Sommer.

Weiter südlich haben die KM bemerkenswerterweise die besseren Karten, sie scheinen tatsächlich weniger durstig zu sein. Man findet mehr KM als BM (auch in den botanischen Gärten ESP/POR).

Natürlich ist Walenstadt ein Top-Standort (QED)! Aber in Spanien und Portugal gibt es schon starke Unterschiede bez. Klima, allein durch die Höhendifferenzen. Zusätzlich ist zu beachten, dass in den waldreichen Großparks (alte, vielfältige Bestände) eigentlich sehr gute Bedingungen (als komplettes Ökosystem) vorliegen. Da ragt dann schon mal leichter ein Mammut hervor.

Deinem KM mag der Klimawandel besser bekommen als den Portugiesen, aber um bei einem freistehenden (?) KM 45 m Höhe zu erreichen, brauchst Du viel Glück (immer schön die Vögel verscheuchen). Der Durchmesser könnte bei dem Teil schon interessant werden. Ich finds toll, dass Du auch ein Herz für die weniger gigantische Art hast. Meine Meinung: der KM ist ein Top-Waldbaum, Solitär etwas unberechenbar.

Die beiden Traum-KM in Vizela würde ich eher defensiv auf 45 m schätzen, aber ich kann das nicht so gut anhand eines Fotos einschätzen. Dass beide frei stehen, gleich hoch sind und die Wipfel intakt sind, zeigt eindrucksvoll, dass der Standort perfekt ist und die Bäume durch gleichmäßiges Wachstum stabiler sind und auch Stürmen trotzen konnten. In England würden sie wohl die üblich zerrupfte Form zeigen und 10 m kleiner sein.

Hier sieht man, wieviel Holz ein spanischer KM untenrum entwickeln kann (fürs Bild nach unten scrollen, eins von 2 Exemplaren in Padrón/Galizien, echt zum Knutschen):

http://www.uk.gardenweb.com/forums/load/espana/msg120605014987.html

LG Micha

xandru:
Hallo Lukas,


--- Zitat ---Grundsätzlich ist Portugal für BM/KM eigentlich viel zu trocken
--- Ende Zitat ---

Ich habe gerade mal in Wikipedia nachgeschaut und finde unter Portugal ein Klimadiagramm, das für die Stadt Porto 1150 mm Niederschlag angibt -- mehr als in den meisten Regionen Deutschlands. Also könnte es im Gebirge oben noch feuchter sein. Und was sich da so alles niederschlägt, das fehlt dann im spanischen Binnenland.

Viele Grüße,
Wolfgang

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