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Mammutbaum-Projekt "Burgsalach"
Zinnauer:
Hallo Remi,
dein Nachbar scheint (unbewusst ?) alles richtig zu machen. In seiner Fläche sieht man deutlich weniger Unkraut- und Strauchvegetation als bei dir.
Ich lege es dir wieder einmal ans Herz. Das ganze Zeug rund um die BMs gehört weg! ZB sind die Fichten neben dem BM auf Foto Pappe(3) viel zu nah und mE völlig unnötig.
Mein Tipp:
Mach dir die Mühe, das ganze Strauchzeug zu roden und den Nachwuchs konsequent 1x jährlich mit einer Motorsense niederzuhalten. Die MBs werden es dir mit deutlich besserem Wachstun danken.
LG
Michael
steffen129:
Hallo
sieht ja schon gut aus,
ich reiße das unkraut auf meinen 2 Ha. immer mit der wurzel aus. das mache ich im juni und august einmal. dann kommt nach 3 jahren nicht mehr viel außer gras. das ist dann nicht mehr so schlimm da die bäüme dann die s gleich wieder verdrängen. beim sensen habe ich die erfahrung gemacht ist es wie eine hydra das wächst dann noch schneller und die bäume wachsen nicht besser.
das übel außreißenden gruß Steffen M.
sequotax:
@ Chris:
Auf die Mulchplatten halte ich größe Stücke, lediglich der Preis... :-[
@ Michael und Steffen:
Ihr habt natürlich recht, aber ich habe nunmal auch ein Herz für all die anderen Kreaturen... :-*
Mich interessiert keine Wuchsmaximierung - und Kümmerwuchs meiner MBs habe ich bisher selbst in unmittelbarer Nachbarschaft zu anderen Gehölzen (noch) nicht feststellen müssen !
Ist doch sehr spannend zu beobachten, wie alles konkurriert. Und Zeit einzuschreiten bleibt in der Regel ja immer...
Vielfältige Grüße vom Remi
Tuff:
Hallo Remi,
Die Kartonplatten solltest Du im Frühling der Sommer wieder wegnehmen, spätestens vor einem Regen, denn sonst wird es darunter trocken. Es seid denn sie leiten das Wasser nach innen (eine Rinne mit Steinen beschweren?) aber ist das wirklich günstig für eine regelmässige Ausbreitung der Wurzel ? Und Karton verformt sich relativ unkontrollierbar. Und der Sturm weht ihn sowieso weg. Ich habe Karton vor Jahren bereits wieder aufgegeben.
Heute benutze ich 'Baumscheiben' aus Plastik, aber nur noch für extrem kleine (5-10cm) Sämlinge. Gegen zuviel Unkraut verwende ich einfach Holzstücke und Steine und was so rumliegt - oder gar nix. On-the-fly mulchen ist nicht ohne Probleme, frischer Rinden-Häcksel oder Grasschnitt kann ebenfalls Wasser abhalten.
Begleitvegetation hat positive Effekte (wenn sie nicht das Licht nimmt), etwa erhöhte Bodenfruchtbarkeit durch vielfältigere Bakterien und Pilze und Spurenelemente, und erhöhte Regenwurmaktivität. Der kahle Fichtenboden des Nachbarn wird demgegenüber versauern (Rohhumus nur aus Fichtennadeln akkumuliert sich durch rein pilzlichen, unvollständigen Abbau) und trocknet schnell aus, wonach Regenwasser einfach abperlt und davonrinnt. Die Fläche wird also zur Aufnahme von Feuchte nicht mehr ausgenutzt, nur punkutell gelangt Wasser an Wurzeln, die in die 'tauben' Bereichen dazwischen gar nicht erst hineinwachsen. Dadurch kein ausreichend massiver Wurzelballen und somit Sturmwurfgefahr.
Zum Thema 'Wieviel Unkraut verträgt der BM' müsste man auch erstmal verlässliche Berichte zusammenstellen. Wenn der Boden wirklich sehr frisch ist (Feuchtwiese) oder in besonders regenreichem Klima setzt sich der BM ab ca. 50cm Höhe eigentlich immer gegen Gras und Stauden durch - würde ich vermuten. Bedrängen durch andere Bäume sehe ich vor allem im Hinblick auf ungestörtes Wurzelwachstum etwas kritischer.
Zum Einzelschutz. Verbißhöhe der Rehe bis max. 130cm, aber die maximale Schneehöhe muß man noch addieren. Letzten Winter haben die Rehe meine Bäume über den Schutz bis in ca. 160cm Höhe angefressen. Ein größerer Durchmesser bietet Abhilfe und ermöglicht auch den Baum länger im Schutz zu lassen. Allerdings werden die unteren Äste im Wald so oder so irgendwann kahlgefressen und -gefegt. Dann kann man sie absägen damit kein Totholz einwächst.
Ich frage mich ob das wahre Problem mit Deinem Dichtstand-Modell nicht eher sein wird, daß Du ganz schön leiden wirst wenn Du so schöne große Jungbäume, die Du jahrelang gepflegt hast, absägen musst.
Also, bleib tapfer :) --micha
sequoiaundco:
Hallo Remi & Micha,
--- Zitat ---Ich frage mich ob das wahre Problem mit Deinem Dichtstand-Modell nicht eher sein wird, daß Du ganz schön leiden wirst wenn Du so schöne große Jungbäume, die Du jahrelang gepflegt hast, absägen musst.
--- Ende Zitat ---
Das sehe ich auch so; aber Remi steht mit dem Problem nicht allein. In der DDG hört man fast bei jeder Führung den Spruch:
"Ein guter Dendrologe benötigt ein hartes Herz und eine scharfe Säge!"
chris
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