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Autor Thema: Sequoiadendron-Sorten  (Gelesen 104661 mal)

Bernhard

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #225 am: 09-Februar-2009, 18:46 »

Dein Yellow Stone sieht gelblich aus. Täuscht das oder hat deiner gelbe Nadeln?


Wolfgang, ich nehme stark an, daß er gerade deswegen so heißt:

Yellow Stone
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Cryptomeria

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #226 am: 09-Februar-2009, 19:20 »

Nein Bernhard,

er ist nach dem Yellow- Stone- Nationalpark benannt und hat eigentlich grüne Nadeln. Deshalb meine Frage.

Viele Grüße

Wolfgang
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Bernhard

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #227 am: 09-Februar-2009, 19:36 »

Nein Bernhard,

er ist nach dem Yellow- Stone- Nationalpark benannt und hat eigentlich grüne Nadeln. Deshalb meine Frage.

Viele Grüße

Wolfgang


Ach das wußte ich nicht.
Die Vermutung lag ja nah  ;)

Viele Grüße
Bernhard
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Cryptomeria

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #228 am: 09-Februar-2009, 20:32 »

Alles klar ;)

Viele Grüße

Wolfgang
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Xenomorph

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #229 am: 09-Februar-2009, 20:47 »

Ich verstehe ja durchaus dass Abwechslung was Schönes ist und auch, dass sich der ein- oder andere gern mit einer neuen Sorte verewigen möchte...  ;D Aber ohne euch in die Suppe spucken zu wollen möchte ich doch mal Folgendes zu bedenken geben:

Hier werden Sämlinge mit teilweise großem künstlichem Aufwand (Treibhaus, Fungizide, Dünger usw.) gepeppelt und am Leben gehalten, die in der freien Natur nicht ein einziges Jahr überleben würden. Aus "Sicht" der Natur sind das genetische Defekte (Zwergwuchs, zu wenig Chlorophyll etc.) und keine neuen Sorten... sorry aber das ist meine Meinung.

Man sollte dabei vielleicht auch bedenken dass diese Pflanzen, wenn sie denn in unseren Gärten und Vorgärten Verbreitung finden sollten, auch einmal älter werden und selbst ihre Pollen und damit ihre Gene verbreiten. Wenn nun in der Nähe vielleicht ein stattlicher "normaler" MB steht so wird dessen Saatgut dann ja von dem Sortenbaum regelrecht "verwässert". Zur Saatgutgewinnung taugt er dann nicht mehr, obwohl er selbst vielleicht besonders gesund und wüchsig ist.

Wenn schon Sorten gezüchtet werden dann wäre es m.E. doch besser man würde sich auf besonders gesunde oder an bestimmte Standorte besonders gut angepasste Sorten beschränken (z.B. besonders wüchsig, besonders schattenverträglich, besonders frosthart, evtl. auch besonders trockenheitsresistent, hitzeverträglich, resistent gegen bestimmte Pilze usw.). Hazel Smith und Glaukum finde ich hier gute Beispiele beim BM, ebenso die Martin Selektion beim KM.

So das wollte ich mal loswerden, bin auf Gegenwind gefasst...  :P
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Bernhard

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #230 am: 09-Februar-2009, 20:59 »

Ich verstehe ja durchaus dass Abwechslung was Schönes ist und auch, dass sich der ein- oder andere gern mit einer neuen Sorte verewigen möchte...  ;D Aber ohne euch in die Suppe spucken zu wollen möchte ich doch mal Folgendes zu bedenken geben:

Hier werden Sämlinge mit teilweise großem künstlichem Aufwand (Treibhaus, Fungizide, Dünger usw.) gepeppelt und am Leben gehalten, die in der freien Natur nicht ein einziges Jahr überleben würden. Aus "Sicht" der Natur sind das genetische Defekte (Zwergwuchs, zu wenig Chlorophyll etc.) und keine neuen Sorten... sorry aber das ist meine Meinung.



Bravo Clemens !

Du sprichst mir aus der tiefsten Seele.  ;)

Für mich gibt es in erster Linie 3 Arten mit denen wir uns hier beschäftigen. Wenn es hier und da mal eine frostharte Selektion gibt,...... von mir aus.

Aber dieses Wirrwarr von verschiedenfarbigen, panaschierten, krummwüchsigen, farbigen, verschiedenblättrigen, (und so weiter) Sorten ist nicht mein Ding.

Ich halte das für unübersichtlich und letzendlich als unnatürlich!

Ich besitze einige Sequoiadendron giganteum "glaucum"s und das ist aber auch schon die Grenze.

Einen Glaucum werde ich auch niemals in einen Wald pflanzen, sondern nur in Gärten oder Parks.

Meine Meinung.

MBB
« Letzte Änderung: 09-Februar-2009, 21:03 von Bernhard »
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TaunusBonsai

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #231 am: 09-Februar-2009, 21:08 »

Hallo Clemens,

endlich traut sich mal einer, meine Meinung zu äußern... ;) :D ;D.
Also ich bin da auch eher der Purist, UM, KM, aber erst recht BM, so fett und groß als irgend möglich. Ist zwar interessant zu wissen, dass es wohl mehrere Sorten gibt, aber wenn der Faktor Mensch da mit hinzu kommt, sehe ich dass eher im Bereich von Blumenzüchterei (meine Meinung). Damit will ich aber das Anliegen der Züchter gar nicht mindern, soweit es "im Sinne der Pflanzen" ist, also ihrer Stärkung, Erhöhung der Widerstandsfähigkeit etc. gilt, aber dieses Farbengedöns ist auch nicht mein Ding.

puristischer Gruß aus'm Taunus vom Ralf
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Bernhard

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #232 am: 09-Februar-2009, 21:11 »

...... aber dieses Farbengedöns ist auch nicht mein Ding.

puristischer Gruß aus'm Taunus vom Ralf


APPLAUS !
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Xenomorph

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #233 am: 09-Februar-2009, 21:16 »

Uff, da bin ich aber erleichtert, dass es hier noch andere böse böse "Mammutbaumrassisten" wie mich gibt...  ;D :P

Danke für die Unterstützung!  ;)
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Bernhard

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #234 am: 09-Februar-2009, 21:25 »


Danke für die Unterstützung!  ;)


Wir danken ! :-*

Gut, daß ein frischer Kollege diese meine und Ralf`s Meinung äußert.
Ich wage gar nicht daran zu denken, wie die Reaktionen einiger Kollegen wäre, wenn z.B. der Bernhard oder ein anderer genau diese Dinge so angesprochen hätte.....  ::)
(Namen nenne ich aber nicht, ätsch) 8)

Nee, Clemens, das geht in Ordnung und ich fühle mich erleichtert. ;)


Danke und Gruß
Berni
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DerAchim

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #235 am: 09-Februar-2009, 21:28 »

Muss mich auch als Ur-BM-form besserfinder bekennen  ;D ;D
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Zu fällen einen schönen Baum braucht´s eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenkt es, ein Jahrhundert.

-Eugen Roth-

sequotax

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #236 am: 09-Februar-2009, 21:31 »

So das wollte ich mal loswerden, bin auf Gegenwind gefasst...  :P

:)  :)  :)  Auch von mir Rückenwind mit orkanartigen Böen !!!  ;D  ;D  ;D

 :)  ;)  Evolution im Vorwärts-, nicht im Rückwärtsgang !!  ;)  :)

 ;D  Mammuts, keine Mimosen !  ;D
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Bernhard

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #237 am: 09-Februar-2009, 21:48 »


 :)  ;)  Evolution im Vorwärts-, nicht im Rückwärtsgang !!  ;)  :)

 ;D  Mammuts, keine Mimosen !  ;D[/glow][/center]


Remi, genau das ist der Punkt !  ;)
jetzt bin ich aber auch schon ruhig! :P
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Bergbauer

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #238 am: 10-Februar-2009, 00:06 »

Hallo,

mich haben auch die vielen Sorten erstaunt und ich hab den Sinn und Zweck nicht so recht verstanden. Aber auch in der Natur gibt es doch immer wieder neue Sorten die entstehen. Wenn nun die "künstlichen" quasi als Sammlerstücke ausgepflanzt werden, was können sie schon anrichten?

Niemand würde auf die Idee kommen ein solches "Sammlerstück" in den Wald zu pflanzen, also bleiben sie in einer begrenzten Stückzahl in Vorgärten. Außerdem sind Naturverjüngungen selbst unter günstigen Bedingungen extrem selten und das von gesunden Sorten und nicht von speziellen Züchtungen.

Wen man sich Sorgen machen sollte, dann über die genmanipulierte Pflanzen, den die vermehren sich erheblich leichter und schneller, ohne das es sich dabei um eine natürliche "Geburt" handeln würde wie im Falle einer Mischung von Mammutbaumsorten (die sowieso kaum eine echte Überlebenschancen hätten außer im Ziergarten).

Und wer weiß, vielleicht nutzen eines Tages die Erkenntnisse die man aus den Züchtungen gewinnen kann auch den großen 3 Mammutsorten?

Bei einem Bergmammutbaum als Bodendecker, ja da hört bei meinen Empfinden dann auch der Spaß auf. Das ist ja schon sowas wie eine Diskriminierung.

So, das nur mal so als Gedanke, für mich selbst kämen die meisten Züchtungen und Sorten nicht in Frage, aber so ein blauer oder hellgrüner oder einer der Astfrei und gerade wächst, den würde ich auch haben wollen ??? . Nur, wo sieht man die Grenze, der eine da, der anderer erst sehr viel später.

Das alles auch mal zu bedenken geb...
Gruß, Herbert
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Xenomorph

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Re: Sequoiadendron-Sorten
« Antwort #239 am: 10-Februar-2009, 16:38 »

An Bergbauer:

Zitat
Und wer weiß, vielleicht nutzen eines Tages die Erkenntnisse die man aus den Züchtungen gewinnen kann auch den großen 3 Mammutsorten?

Ich bin zwar kein Biologe, aber soweit ich weiß sind UM, KM und BM keine Sorten sondern Arten. Vielleicht sollte man bei den künstlichen besser von Kultivaren reden.

Zitat
Bei einem Bergmammutbaum als Bodendecker, ja da hört bei meinen Empfinden dann auch der Spaß auf. Das ist ja schon sowas wie eine Diskriminierung.

Das und Ähnliches empfinde ich auch irgendwie als eine Entwürdigung dieser beeindruckenden Bäume...

Zitat
Außerdem sind Naturverjüngungen selbst unter günstigen Bedingungen extrem selten und das von gesunden Sorten und nicht von speziellen Züchtungen.

Das stimmt schon, mir ging es aber eher um die Verbreitung der Pollen dieser Kultivare durch den Wind. A propos: Weiß irgend jemand wie weit die Pollen der verschiedenen MB-Arten transportiert werden? Wär auch mal interessant um herauszufinden, welche "MB-Dichte" man erreichen müsste, um eine flächendeckende gegenseitige Bestäubung zu ermöglichen. Normalerweise liegt das ja im Kilometerbereich, ich habe aber gelesen dass z.B. die Pollen der Douglasie nur 120 m weit transportiert werden, weil sie sehr schwer sind, das hat mich stutzig gemacht...
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