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Zwei BM in Wiesbaden, Platter Str. 84
Bischi:
Hallo Ralf
Gelernte Baumexperten haben wir in unseren Reihen (bis auf Helge) wohl nicht.
Darum möchte ich mich auch nicht an wilden Spekulationen beteiligen.
Ich könnte eh schon nicht (aus der Ferne sowieso nicht) beurteilen ob hier nur Trockenheit oder der Hallimasch am Werke war, allerdings sind bei beiden Vorfällen die Ergebnisse gleich,- Austrocknung des Baumes .
Bei dem Baum sehr viele, besonders der Sonne zugewandtenTriebspitzen trocken und abgestorben, die Krone sogar gänzlich, daraus entstehen keine neuene Austriebe. Diese Schädigung ist bei dem Baum nicht plötzlich aufgetreten, sondern bei genauer Betrachtung schon einige Zeit vorhanden und verstärkt sich zudem noch.
Der Baum kann aus irgenwelchen Gründen die Krone nicht mehr mit ausreichend mit Wasser versorgen,
schaut man sich das Umfeld mit der enormen Bodenversiegelung an (Haus, Gehweg, Straße, andere Bäume...), ist das auch gut nachvollziehbar.
Zwar könnte man den Baum radikal zurückschneiden, allerdings würden die Probleme mit der Trockenheit in ein paar Jahren bei evtl. nachwachsender Krone (sollte sie denn überhaupt jemals nachwachsen) wieder auftreten.
In Bezug auf die Zukunft des Baumes habe ich dewegen kaum Hoffnung.
Um Gefahren durch den Baum abzuwehren (abbrechende Äste usw), würde ich das Fällen vorschlagen.
LG vom Jürgen
Waldläufer:
Hallo,
natürlich sind wir hier bis auf die die es vielleicht berufswegen sind keine Experten. Aber ein bißchen Wissen kann man sich ja aneignen.
Wenn man dann mal falsch liegt finde ich es auch nicht schlimm. Die Vielfalt der Meinungen führt ja vielleicht doch zum Ergebnis.
Hallimasch ist eigentlich auf Waldstandorte beschränkt u. tritt in gepflegten innerstädtischen Gärten normalerweise nicht auf. In Parkanlagen denkbar.
Auch auf Wiesen tritt er nicht auf. Daher sind neuaufgeforstete Wiesen für hallimaschgefährdete Arten ideal.
Viele Grüße Bernt
Tuff:
Ich halte das auch für hoffnungslos. Wahrscheinlich ist alles, was ihr hier gesagt habt, gleichzeitig beteilig. (Es gibt auch noch andere Pilze außer Hallimasch, die einen breits kränkelnden Baum befallen können.)
Ich würde es so sehen: An dieser Stelle hätte der Baum sowieso nie besonders groß werden dürfen. - Gruß, Michael
TaunusBonsai:
Hallo zusammen,
zu diesem schönen Fund aus 2008 muss ich jetzt leider berichten, dass der rechte der beiden Bäume gefällt werden musste.
Im Sommer letzten Jahres hatte sich eine besorgte Bewohnerin des dortigen Wohnhauses hilfesuchend an unseren Verein gewendet und von der drohenden Fällung berichtet. Hier kann dies nachgelesen werden. Die Diagnose, soweit diese durch uns überFotos vorgenommen werden konnte, war damals schon keine gute und so kam es jetzt, wie es kommen musste.
Letzte Woche hat eine weitere Anwohnerin dem Verein auf dem Mailweg mitgeteilt, dass der Baum gefällt wurde. Dabei hatte sie auch Bilder der Fällung übersandt.
Ich habe mit ihr Kontakt aufgenommen und die Freigabe der Bilder für diese (traurige) Berichterstattung erhalten.
btw.: Die Anwohnerin berichtete mir, dass sie gehört habe, ein "Globetrotter" habe diese Bäume von seinen Reisen mitgebracht. Sie will sich mal umhören, eventuell kann ich da noch nachberichten.
bedauernder Gruß aus'm Taunus vom Ralf
TaunusBonsai:
die ersten Bilder sind die letzten des kranken Baumes:
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