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Bergmammutbaum ID 1786 in Idstein
TaunusBonsai:
Hallo zusammen,
vielen Dank für das Willkommen und die ersten Antworten auf meine Fragen nach dem möglichen Alter des BM und wegen der "Mindesthöhe".
@Steffen und Odysseus:
Der Baum steht tatsächlich in einer ziemlich dunklen Ecke, durch das umliegende Terrain fällt dort wenig Licht ein. Der Förster hat mir auch berichtet, dass er den Baum halb freigestellt hat, er dürfte also das "Minderwachstum" auch bemerkt haben.
Ich kann mir aber auch vorstellen, dass der Baum durch einen Idsteiner Bürger zu späterer Zeit dort angepflanzt wurde.
Die Höhe von 6-7 Metern hatte ich geschätzt, als ich vor dem Baum stand. Als ich gestern das Bild eingestellt habe, kamen mir da auch leichte Zweifel, aber mehr als (mutige) 8-10 Meter will ich dem Baum tatsächlich nicht geben.
Die beiden anderen Nachwuchs-BMs werde ich melden, wenn sie "Mannshöhe" erreicht haben, ich schau mich aber auch noch mal in der "Kinderstube" um...
Grüße aus dem Taunus ;-]
TaunusBonsai
TaunusBonsai:
So, was ich im letzten Beitrag "angedroht" hatte, ist jetzt eingetreten, der erste der beiden jungen Bergmammüter kann unter http://mbreg.de/forum/index.php?topic=3387.0 begutachtet werden.
worteinhaltender Gruß aus'm Taunus vom Ralf
TaunusBonsai:
Hallo Gemeinde,
heute war ich wieder mal bei "meinem" ersten Bergmammutbaum in Idstein.
Im letzten Winter ist er noch etwas mehr freigestellt worden, damit er die Chance erhält, ein besseres Wachsum an den Tag zu legen. Den heutigen ersten Urlaubstag habe ich dazu genutzt, zu dem Baum zu wandern und ihn endlich einmal zu messen...
Die Höhe ergab knappe 12,4m. Dies steht aber unter dem Vorbehalt, dass ich die Entfernung zu dem Baum nicht exakt bestimmen konnte, der noch vorhandene Bewuchs rings um den Baum lies das Maßband einige Kurven machen...
Der DBH beträgt aktuell 20cm, somit weist er seit 2007 ein knappes jährliches Wachstum von einem Zentimeter auf.
Beim Messen des DBH fiel mir jedoch eine Verletzung an der Rückseite des Baumes auf, die man vom Weg aus vorher gar nicht sehen konnte. Ich vermute, dass sie beim Freistellen im letzten Winter entstanden ist.
Auf den anhängen Foddos kann man den Schaden "bewundern".
Ich bin mir jetzt nicht sicher ob und was man da machen kann. Stabile Seitenlage? ??? :o Streckverband? wöchentliches Absingen von "Heile heile Gänsje"? Dendroposophische Besprechungstherapie? Kambiummassagen mit anschließender Reha im Mariposa Grove?
Schbass beiseite. Sollte man da etwas machen? Baumwundenverschlusssalbe? Oder sollten wir hier mal zuschauen, wie der Baum sich selbst heilt und die Überwallung mitverfolgen?
Wäre für sinnvolle Tipps sehr dankbar!
ersthelfender Gruß aus'm Taunus vom Ralf
TaunusBonsai:
Hier noch mal zwo neue Bilders vom Baum...
Bischi:
Hallo Ralf
Der Baum hat schon begonnen die Wunde an den Rändern zu überwallen (Kambiumbereich)
Denke das kann man so belassen.
Nur die Rindenstücke im unteren Bereich der Wunde könnte man vorsichtshalber sauber abschneiden, damit dort das Wasser ablaufen kann und die Feuchtigkeit nicht doch noch zu Fäulnis führt.
Bestimmt hätte der Baum auch gegen eine zärtliche ''Kambiumsmassage'' nichts einzuwenden, das lass dann aber besser mal die Moni machen ;D, bevor die Wunde noch größer wird
(Gaanz tief duck und wech)
Heilende Grüße vom Jürgen
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