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Autor Thema: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum  (Gelesen 4294 mal)

Holger

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Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« am: 28-Januar-2021, 16:24 »

Hallo, wir haben eine gemeinnützige Organisation gegründet, die auf öffentlichen Grundstücken Küstenmammutbäume als CO2-Speicher pflanzt. Die Abgabe der Bäume ist kostenlos. Adresse:  www.fix-it-climate.de   Gruß, Holger Casselmann
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Joachim Maier

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #1 am: 28-Januar-2021, 17:38 »

Finde ich super!

:)
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TaunusBonsai

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #2 am: 29-Januar-2021, 10:37 »

Hallo Holger,

ich finde diesen Ansatz auch klasse.

Ich bin nur gespannt, was die Fraktion der Inzuchtsdepressionisten zu der genetischen Reduzierung auf zwei Mutterbäume sagen wird. Ich persönlich habe damit überhaupt kein Problem, da meiner Meinung nach der Küstenmammutbaum das Prinzip der Selbstvermehrung durch Triebe und Nottriebe (selbst in Kaliforniern mehrfach gesehen) schon seit Jahrmillionen praktiziert.

Ich wünsche dir/euch viel Erfolg mit diesem Projekt!


projektiver Gruß aus'm Taunus vom Ralf
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Bernhard

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #3 am: 29-Januar-2021, 18:29 »

Hallo Holger,

eine gute Sache und tolle Idee. Die Seite finde ich klasse.
Wo kommt das Pflanzmaterial her ?

Viel Erfolg und viele Grüße,

Bernhard
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TaunusBonsai

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #4 am: 30-Januar-2021, 11:55 »

Guude Bärnie,

guckstu hier


linklesender Gruß aus'm Taunus vom Ralf
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Bernhard

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #5 am: 30-Januar-2021, 14:51 »

Moin Ralfsche,

hab es zwischenzeitlich auch schon gelesen. (bei mir dauert es halt immer etwas länger).

linkjetztauchgelesender Gruß aus'm Ringgau vom Bärni
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Holger

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #6 am: 02-Februar-2021, 11:46 »

@Bernhard: 2 Klone kommen aus Kaldenkirchen (Seqoiafarm), wobei ich hoffe, dass sie verschieden sind und einer aus Burgholz, der sicherlich anders ist (man sieht es an den Nadeln). Das steht aber auch auf der Webseite, z. B. in der Galerie mit Fotos. Gruß, Holger
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Holger

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #7 am: 02-Februar-2021, 11:50 »

@ TaunusBonsai:  Ich glaube, dass ich tatsächlich 2 verschiedene Klone besitze, vielleicht auch 3 verschiedene. Du hast aber Recht, das spielt gar keine Rolle, weil die Bäume erst einmal 1000 Jahre wachsen sollen. Gruß Holger
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Holger

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #8 am: 02-Februar-2021, 12:01 »

@TaunusBonsai: noch ein Nachtrag zur genetischen Vielfalt: Hier geht es um verbesserte Winterhärte. Da gibt es wohl nicht so viele Möglichkeiten. Es gibt ja inzwschen einige Züchter von KM's (z.B. RedWoodsFarms:  http://www.sequoiabomen.nl/). Die sagen "es hat bisher keine Probleme gegeben" - aber wir hatten in den letzten Jahren auch milde Winter. Klon K-2, wie wir ihn nennen, hat nachweislich schon über 60 Winter in Kaldenkirchen hinter sich. Überigens stammen über 90 % der Essbananen von einem Setzling ab. Deswegen essen wir trotzdem Bananen...  Gruß Holger
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Udo

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #9 am: 02-Februar-2021, 12:27 »

Hallo Holger,

habe eben auf der Homepage geschnüffelt und kann nur meine Hochachtung zum Ausdruck bringen. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte ja auch die Stiftung Paradiesbau auf Erden.

Da ich ja auch schon einige Pflanzprojekte vollzogen habe kann ich nur jeden Klimaschützer ermuntern, mit der Stadtverwaltung/Gemeinde/Grünflächenämter etc. Kontakt aufzunehmen und eine Pflanzung vorschlagen. An einer geeigneten Stelle im Heimatort ein lebendes Denkmal zu setzen hat schon was.

Beeindruckte Grüße

Udo 

« Letzte Änderung: 02-Februar-2021, 14:24 von Udo »
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TaunusBonsai

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #10 am: 02-Februar-2021, 16:03 »

Servus Holger,

bei mir rennst du mit Klonbäumen insbesondere Küstenmammuts offene Scheunentore ein. Es gibt aber noch eine andere Fraktion ...


andeutender Gruß aus'm Taunus vom Ralf
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Holger

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #11 am: 02-Februar-2021, 19:04 »

@Udo und TaunusBonsai und auch an Joachim Maier: Danke. Was die Skeptiker, Missgünstler, Miesmacher usw. angeht, ist es fast immer so, dass diese keine eigenen Aktivitäten zeigen. Dadurch machen sie sich selbst kaum angreifbar. Interessanter sind da berechtigte Einwände. Die kann doch jeder gern vorbringen und wird auch gehört. Gruß, Holger
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Tuff

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #12 am: 04-Februar-2021, 00:19 »

Ich bin zwar nicht ganz sicher wer hier von Ralf (Taunusbonsai) gemeint war. Aber die wo mir dazu einfallen würden sind jedenfalls anzucht- und pflanztechnisch sehr aktiv, und es handelt es sich dann m.E. auch um berechtigte Einwände.

Nur, treffen die hier eigentlich gar nicht zu. Wie Du schon sagtest, sollen die Bäumers einfach groß und uralt werden. Es geht ja nicht um als  Genpopol angelegten Wälder die sehr langfristig dem Arterhalt dienen,  und durch gegenseitige Bestäubung und durch das (anteilige!) Nachwachsen von Sämlingen die genetische Vielfalt erhalten sollen.

Was Taunus-Ralf hier andeutet, ist wahrscheinlich die Tatsache daß Redwoods an und für sich schon eine hohe 'Vielfalt an Genen' haben, und zwar jeder einzelne Baum, aufgrund des sehr beeindruckenden 6-fachen Chromosomensatzes. Sie sind genetisch, und auch ökologisch, darauf spezialiert sich über sehr lange Zeiträume klonal fortzupflanzen. Das bedeutet, selbst wenn man einen 'Genpool-Wald' aus nur einem oder zwei Klonen begründet, wäre es nicht verkehrt. (Wobei man sich dann aber wohl doch ein bißchen mehr um Abwechslung bemühen könnte, für alle Fälle....)

Man könnte also sagen: Im Prinzip ja, aber ...

Jedenfalls spielt das bei eurem Projekt zunächst mal keine Rolle. Die angestrebten Solitäre und Kleinstgruppen  kreuzen sich kaum und es wird kaum nennenswerte Nachkommen aus Samen geben, so oder so.

Es ist eine andere Sache, wenn man die Gelegenheit nutzen möchte um möglichst viele verschiedene Klone übers Land zu verteilen, damit deren Existenz 'abgesichert' ist.  Wie gesichert etwas sein kann, gerade in Siedlungen und über lange Zeiträume, sei mal dahingestellt.

Ferner macht es Sinn, später diese Klone an ihren verschiedenen Standorten zu vergleichen: Unter welchen Bedingungen machen sie sich gut, oder schlecht ? Daraus kann man einiges lernen. Soviele Vergleiche hat man selten.

Also dann wünsche ich euch jedenfalls recht viele 'turmhohe Giganten' welche die Menschen beeindrucken, und ihre Liebe zu Bäumen wecken. (Hoffentlich aber nicht ihre Lust auf Brennholz!)
So mancher besitzt vielleicht selber einen großen Garten, oder ein bißchen Wald, und wird sich dann auch ein paar Redwoods wünschen !

Und solange der Redwood in Europa noch 'underrated' und eher selten ist, hat er es allemal verdient mehr beachtet zu werden.

--tm
« Letzte Änderung: 04-Februar-2021, 00:22 von Tuff »
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TaunusBonsai

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #13 am: 04-Februar-2021, 10:29 »

Moin Tuff-Micha,


ich will hier keine neue ID-Diskussion aufmachen, widerspreche dir aber, wenn du die Argumentation der ID-Anhänger auf den Waldbau reduzierst. Die Fraktion wollte/will allen Mammutbaumpflanzern vorschreiben, keine Klone zu verwenden. Dies kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen. Wenn 200 Mammutbaumfans je, sagen wir mal, 50 Bäume pflanzt, sehe ich keinerlei Gefahr für die heraufbeschworene ID in Deutschland.
Wie gesagt, im Waldbau durchaus ein Thema, aber nicht für Privatpflanzer auf kleiner Skala.


skalierter Gruß aus'm Taunus vom Ralf
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Tuff

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Re: Klimaschutz mit Küstenmammutbaum
« Antwort #14 am: 04-Februar-2021, 23:37 »

Wer will denn hier was vorschreiben ? Es kann doch jeder machen was er will.
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