Forum ::: Mammutbaum- Community
Mammutbäume (öffentlicher Bereich) => Wissenswertes & News => Thema gestartet von: Kiefernspezi am 10-November-2011, 23:04
-
Hallo,
am 16.11.2011 um 19 Uhr halte ich einen Bildervortrag in der Gruga Essen. Die Reise beginnt in Nevada und führt u.a. zu dem mächtigsten Baum der Welt. Aber auch andere Pflanzen und Bäume werden vorgestellt.
Der Eintritt ist frei. Alle sind herzlich willkommen.
Viele Grüße
Euer Kiefernspezi
-
Hallo Kiefernspezi,
schade,ich hätte Deinen Vortag gerne angeschaut, nur auf die Schnelle wird sich dass nicht einrichten lassen! Du kommst nicht noch irgendwann nach BW, wo man Deinem Vortrag anschauen könnte? :)
Bildvortrag-mögende Grüße
Stefan
-
Das wird bestimmt auch noch was.
Viele Grüße
-
Moin Spezi,
Essen ist für viele von uns recht weit entfernt. Das Thema deines Vortrages hört sich sehr interessant an.
Ich hätte da eine Idee: Vielleicht könntest du ja deinen Vortrag auf einem der nächsten Treffen der Mammutbaumfreunde halten. Multimedial vorgetragene Reiseberichte aus dem Reich der Giganten sind in unserem Kreis recht beliebt ... 8) :).
beliebter Gruß aus'm Taunus vom Ralf
-
Oh man, das hört sich sehr interessant an, und Essen ist ja gleich ums Eck von mir.
Leider kann ich an dem Abend nicht.
Bestimmt ergibt sich noch mal anders die Gelegenheit.
Viel Erfolg dir bei dem Vortrag wünscht Jürgen
-
Hallo, nun ist es bald soweit. Eine regionale Zeitung hat auch was dazu geschrieben.
Gerne kann ich bei einem Treffen des Mammutbaumforums eine Präsentation machen.
Viele Grüße
edit: Bild entfernt, siehe nächsten Beitrag, TB
-
Hallo Kiefernspezi,
Kopien von Zeitungsartikeln können lizenzrechtlich problematisch sein. Aber für die ganz Neugierigen (die den Text vermutlich selbst mit Lesebrille kaum entziffern können ;)) gibt es hier (http://www.lokalkompass.de/velbert/leute/koryphaee-der-koniferen-d107527.html) eine Online-Version.
Viele Grüße
Karola
-
Hallo Kierfernspezi
Komme aus Bochum, habe um 17.30 Uhr eine Sitzung, würde aber gern noch wenigstens einen Teil des Vortrages mitbekommen.
Wei lange schätzt du dauert der Vortrag.
Würde denn danach noch zur Gruga kommen und, wenn du wünscht, Flyer vom Verein mitbringen.
LG vom Jürgen
-
Sorry, habe die Anfrage zu spät gelesen - aber hat ja alles geklappt.
War ja ein gemütlicher Abend. :D
Viele Grüße
-
Hallo allerseits,
da ich zu den Bevorzugten gehöre, die sich üblicherweise in Essen und Umgebung tummeln, habe ich mich natürlich auf den Weg zum Vortrag begeben. Es hat sich gelohnt! Kurzweilig vorgetragen, begleitet von einer kleinen "Ausstellung" von Zapfen und Zweigen, also sozusagen die Konifern noch mal "zum Anfassen", dazu noch einige der hervorragenden Fotos, die woelfie macht, als zusätzliche Illustration der amerikanischen Koniferen... Einfach nur beeindruckend! :)
Und anschließend dann ein gemütliches Beisammensein der "Baumverrückten"...
Begeisterte Grüße
Karola
-
Hallo Andre
Hab zwar nur noch ne gute Viertelstunde deines Vortrages mitbekommen, aber das hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Sehr interessant, kurzweilig, lehrreich.
Kann mir gut vorstellen, das du sowas in der Richtung auch mal bei einem MB-Freunde-Treffen vortragen könntest.
Bilder vom Vortrag kommen heut Abend.
Woelfi war übrigens auch dort und hatte ein paar vergößerte selbstgeschossene Bilder ausgestellt.
Wahnsinn......
Begeisterte Grüße vom Jürgen
-
Hallo,
dann reiche ich einige Bilder nach.
-
Moin Andre,
eindeutig zuwenig Mammutbaumzapfen ... ??? ;):)
btw: Als ich das erste Mal unter Bergmammutbäumen im Giant Forest stand, dachte ich noch, dass die riesigen Zapfen zu den Mammutbäumen gehören ... :o
riesiger Gruß aus'm Taunus vom Ralf
-
Hallo,
doch, doch, von beiden amerikanischen Mammutbäumen waren Zapfen da, vom Bergmammut reichlich Rinden- und Zweigmaterial. Bischi hat bestimmt explizit das fotografiert, aber seine Bilder noch nicht ins Netz gestellt.
Die Zapfen sind freilich gegenüber den anderen Koniferenarten etwas klein.
Zudem hatte Wolfgang noch tolle Fotos von Küstenmammuts ausgestellt und im Vortrag nahm der General German, sowie BM-Rekorde einen wichtigen Platz ein.
Viele Grüße
-
Abend zusammen
Ja, ich habe auch Bilder, allerdings nur 2, bei dem ersten ist allerdings der Größenunterschied der Zepfen gut zu erkennen.
War ein sehr interessanter Vortrag, wenngleich ich nur die letzten 20 Minuten davon mitbekommen durfte.
LG vom Jürgen
-
Hi Jürschn!
Was für ein großer Zapfen ist denn das auf dem Foto ?
Unwissender Gruß
Berni
-
Was für ein großer Zapfen ist denn das auf dem Foto ?
Das ist doch die Sugar Pine/Zuckerkiefer, oder?
Da ich bei unserem ersten USA-Urlaub in Begleitung einer Floristin war, habe ich auch direkt die “richtigen“ BM-Zapfen eingesammelt... ;) Die waren auch viel handlicher als diese Monstergeschosse... ;D
Grüsse aus'm WML
Frank
-
Was für ein großer Zapfen ist denn das auf dem Foto ?
Moin Berni
So genau weiß ich das auch nicht mehr, das Wort 'sugar-pine' ist auf jeden Fall gefallen.
Diese Baumart mit den riesigen Zapfen, und daran erinner ich mich genau, wird auch Witwenmacherbaum genannt.
Es hat wohl so einige Todesfälle gegeben, nachdem Waldarbeitern so ein Geschoß, das einige Kilos wiegen kann, auf dem Kopfgefallen ist. Wenn sowas aus 30 mtr runterfällt,- viel nutzt dann ein Helm auch nicht.
Wäldermeidende Grüße vom Jürgen
-
Moin Jürgen,
als Witwenmacher werden eher Äste oder ganze Wipfel von den Holzfällern bezeichnet, welche im Kronenbereich aufliegen oder ohne erkennbaren Anlass aus große Höhe herunterstürzen.
unverwitweter Gruß aus'm Taunus vom Ralf
-
Hallo,
es handelt sich nicht um einen Zapfen der sugar pine bzw. Zuckerkiefer (Pinus lambertiana), sondern um einen Zapfen der Coulter Kiefer (Pinus coulteri).
Auch diese Zapfen können, wie in diesem Fall, ca. 40 cm lang werden. Im Gegensatz zur Zuckerkiefer wiegen die Zapfen nicht wenige hundert Gramm, sondern gleich einige Kilos! Zudem besitzen die massiven Zapfenschuppen Dornen, die schon beim Anfassen Verletzungen verursachen können.
Tatsächlich werden diese Zapfen deshalb umgangssprachlich auch "widow maker", also Witwenmacher genannt, da bereits ein solcher Zapfen einen Menschen töten kann.
Anbei die Bilder eines noch grünlichen, in dieser Phase besonders schweren Zapfens, Detailbild der Dornen und ein Baumbeispiel mit großen Zapfen.
Viele Grüße
-
Als Vergleich hier noch mal ein Zuckerkiefer-Zapfen.
Viele Grüße
-
Hallo,
der Vortrag in der bewährten Kombination von spektakulären Bildern, Naturmaterialien und Präsentation findet am 16.02. um 19:15 statt. (siehe http://www.botanischer-garten-wuppertal.de/veranstaltungen/vortraege/index.php)
Einer der Höhepunkte im Vortrag ist der Besuch des mächtigsten Mammutbaums der Welt.
Eintritt ist frei.
Viele Grüße
Kiefernspezi
-
Hallo,
sehr beeindruckende Zapfen... echt irre, also ich fände es nicht so toll,
wenn mir der Zapfen der Coulter Kiefer auf den Kopf fliegt...
Aber sind nicht auch die Zapfen der Gelbkiefer (Pinus Ponderosa) oder vor allem der Jeffrey-Kiefer (Pinus jeffreyi)
Da hab ich noch was mit bis zu 30cm und mehr in Erinnerung zumindest beim Letzteren Baum.
Gelbkiefern habe ich selbst im Garten aber noch ohne Zapfen und Jeffreyi wächst nicht bei mir...
Gruß
Chris
-
Natürlich, auch Zapfen der Jeffrey-Kiefer können sehr groß werden, bleiben aber im Verhältnis dazu recht leicht.
Die Zapfen der Gelbkiefer erreichen Längen um 15-17 cm, dann ist Ende.
Auf die Jeffrey-Kiefer bin ich nicht eingegangen, weil sie in den Gegenden meines Besuches keine Rolle gespielt hat.
Viele Grüße
-
Würde denn rein theoretisch eine Zuckerhutkiefer bei uns wachsen?
Schon vor Jahren habe ich angefangen div. Kiefernarten in meinen Garten zu pflanzen.
Im moment habe ich leucodermis, ponderosa, sylvestris, nigra, mugo
Naja warscheinlich hat das nur damit was zu tun, dass diese normal auch gut in unser Klima passen...
Grüße
Chris
-
Hallo,
die Zuckerkiefer ist hier kritisch, da sie extrem anfällig auf Blasenrost ist.
Viele Grüße
-
Hallo Kiefernspezi,
die Coulter Kiefern-Zapfen sind ja schon richtige Brummer, und dann noch diese Dornen dran! :o
Ist das ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen, als noch etwas größere Tierchen den Bäumen an die Zapfen wollten?
beeindruckter Gruß Stefan
-
Hallo,
tatsächlich gibt es keine genauen Erklärungen dafür. Es ist eine der Monströsitäten in der Natur, die man nicht versteht, denn auch Arten mit kleinen Zapfen und Dornen verstehen sich in ähnlichen Verbreitungsgebieten zu behaupten.
Eigenartig ist zudem, dass der geschlossene Zapfen relativ problemlos angefasst werden kann, weil die Dornen nach innen weisen. Schwierig wird es bei einem geöffneten Zapfen. Da kann man sich leicht verletzen. Aber gerade dann ist es für die Verbreitung durchaus nicht schlecht, dass auch Tiere ihr Interesse zeigen. Es gibt Mäuse, Spechte und Eichhörnchen, die sich von den Samen ernähren. Diese Tiere scheinen keinen großen Respekt vor den Dornen zu haben.
Im Unterschied zur Graunadeligen Kiefer (Pinus sabiniana) können die Samen aber auch dank der langen Flügel gut durch Wind transportiert werden. Obwohl es diese Unterschiede in der Funktionalität der Flügel gibt, sind bei den Zapfen keine größeren Unterschiede festzustellen - außer, dass die Zapfen der Graunadeligen Kiefer wegen Ihrer größeren und leckeren Samen noch beliebter sind.
Viele Grüße
-
Um einen kleinen Vorgeschmack zu bekommen, bitte einfach mal hier nachschauen:
http://kiefernspezi.npage.de/aktuelle-veranstaltung.html
Viele Grüße