Mammutbäume (öffentlicher Bereich) > Mammutbäume melden

Küstenmammutbaumwirrnis in Weinheim

<< < (5/7) > >>

denniz:
Hallo Bernt,


--- Zitat ---Ich wollte nur darauf hinweisen, daß Ergebnisse aus dermaßen gepflegten Anlagen nicht so einfach
auf ähnliche Waldstandorte übertragen werden können, genau so wenig wie es für extrem günstige Sondersituationen im Wald gilt.
--- Ende Zitat ---

Das ist eine Lehre die aus den vielen Berichten über die Mammutbäume an verschiedenen Standorten gezogen werden kann.
( Ich habe diese Lehre für mich gezogen und meinen Standort für einigermassen geeignet angesehen.)
Jeder kann im Register sich genau anschauen wie es den Bäumen wo ergeht. Extremsituationen gibt es sicherlich
eher im Forst, vor Allem wenn nicht gescheit durchgeforstet wird, wie im Burgholz. In der Farm werden sich sicherlich
in den Gruppen einzelne Bäume durchsetzten, in der Gebrigsmammutbaumgruppe sind bereits zwei Bäume abgestorben,
die äusseren sehen deutlich vitaler aus, weitere Ausfälle sind im Inneren der Gruppe vorprogrammiert.

Wenn die Sequoia sempervirens in der Farm nun weniger Wasser bekommt als noch vor Jahrzehnten
wird auch dort ähnliches passieren. Der Boden hat keine gute Wasserspeicherkapazität (Sandboden).

ernüchterten Gruß
Denniz

Waldläufer:
Hallo Dennis,
da sprichst du ein heikles Thema an.
Wenn auf der Farm relativ übergangslos entscheident weniger oder gar nicht gewässert wird,
besteht insbesondere bei den Redwoods die eher flach wurzeln die Gefahr von Dürreschäden.
Wichtig dazu wäre zu wissen in welcher Intensität in den letzten 20 Jahren gewässert wurde.
Wenn die an das Gießen gewöhnt sind haben die hauptsächlich oberflächennahe Wurzeln ausgebildet,
was in Trockenjahren insbesondere fatal werden könnte. Kann ich natürlch aus der Ferne nur antippen.
Wäre natürlich fatal wenn die Redwoods um die es hauptsächlich geht unter der Obhut des Vereins Schaden nähmen.

                                            VG               Bernt

Bischi:

--- Zitat von: Waldläufer am 08-Oktober-2013, 12:52 ---Hallo Dennis,
da sprichst du ein heikles Thema an.
Wenn auf der Farm relativ übergangslos entscheident weniger oder gar nicht gewässert wird,
besteht insbesondere bei den Redwoods die eher flach wurzeln die Gefahr von Dürreschäden.
Wichtig dazu wäre zu wissen in welcher Intensität in den letzten 20 Jahren gewässert wurde.
Wenn die an das Gießen gewöhnt sind haben die hauptsächlich oberflächennahe Wurzeln ausgebildet,
was in Trockenjahren insbesondere fatal werden könnte. Kann ich natürlch aus der Ferne nur antippen.
Wäre natürlich fatal wenn die Redwoods um die es hauptsächlich geht unter der Obhut des Vereins Schaden nähmen.

                                            VG               Bernt

--- Ende Zitat ---

Hallo Bernt
Da kann ich dich beruhigen, etliche Jahre wurde, unter Leitung der Stadtwerke, auf der Farm sogut wie nix bewässert.
Die Bäume sind also Trockenheit durchaus gewöhnt.
Die Bodenverhältnisse der Farm und die dadurch resultierenden Probleme sind uns bekannt.
Da wir dort aber anschauliche Bäume haben wollen und nicht solche die bei Trockenheit ständig ums Überleben kämpfen,
wurde unterstützend in Sommer großflächig gewässert. Nicht zuviel das die Bäume 'faul' werden und sich in Zukunft ständig 'bedienen lassen wollen', nur soviel um die Trockenheit auszugleichen.
Der dicke KM im vorderen Parkteil hat in diesem Jahr einen Höhenzuwachs von 80 cm getrieben, wie Micha mir letztes WE berichtete, es geht ihm also gut.
Übrigens sind die Wasserkosten zur Bewässerung der Farm kein Thema, es wird Grundwasser hochgepumpt, somit fallen lediglich Stromkosten an.

Beruhigende Grüße vom Jürgen

Mick Rodella:
Hallo Bernt,

würde nicht schaden, wenn man auch die Redwoods in der Farm (Hauptbestand) ab und zu wässern würde.
Die bekamen die letzten Jahre ganz sicher keinen Tropfen von Menschenhand ab.
Allerdings gibt es jetzt den Folienteich (östlich davon) nicht mehr, der etwas Feuchtigkeit abgab und vielleicht schon mal übergelaufen sein könnte.

Hoffe, soweit alles entwirrt  ;)

LG Micha


denniz:

--- Zitat ---Wäre natürlich fatal wenn die Redwoods um die es hauptsächlich geht unter der Obhut des Vereins Schaden nähmen.
--- Ende Zitat ---
Hallo Bernt,

Diese Befürchtung teile ich allerdings nicht. Es gilt aber natürlich auch zunächst unbeachtete Gefahren auszuloten.
Mangelnde Wasserversorgung kann hier ausgeschlossen werden. Das Thema Winddruck und Begleitvegetation wird
Thema im November sein. Bodenverdichtung durch Besucher steht ebenfalls auf dem Plan, könnte für die Bergmammuts
von Bedeutung sein.

Hättest du noch weitere mögliche Bedrohungen im Blick, die uns bisher entgangen sind?

aufgeschlossenen Gruß
Denniz

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln