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Anpflanzungen in der Bösen Klinge bei Eberbach

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xandru:


Der nächste Einschnitt nach dem Seitental war das Haupttal. Dort endlich standen wir an einer Ecke der dreieckigen Anpflanzung.

Der Fahrweg bleibt in einer Kehre höhenparallel. Ein grasiger Pfad folgt dem Grund des Einschnitts; das dritte Bild zeigt ihn: Der südöstliche Hang (rechts) ist voll von Mammutbäumen und der nordwestliche Hang ist kahl.

Im Gras versteckt liegen viele Aststücke, so dass die Gefahr von Knochenbrüchen besteht. Ich wagte mich vorsichtig durch dieses Stück und kämpfte mich dann den kahlen Hang hoch. Tina ging zurück zum Weg und wartete dort.

xandru:


Oben war dann ein Weg. Die Aussicht auf die Anpflanzung ist ausgezeichnet, aber eine realistische Schätzung ist so gut wie unmöglich. Ich habe mal auf dem Luftbild überschlagen, dass diese ID 16340 vielleicht um die 700 Bergmammutbäume umfassen dürfte.

Der Aufstieg war mühsam – gerade auch das letzte Stück steil am Hang nach oben. Aber er hat sich gelohnt.

Lohnende Grüße,
Wolfgang   

Tom E:
Hallo Wolfgang,
auch hier wieder viele Bäume mit dürren Spitzen? Evtl ungeeigneter Standort?  ???
Immer wieder schade diese Schäden.

Gruß
Tom

Klaus:
Hallo Wolfgang,

ich gratuliere dir zu deinem Fund.
Der Aufstieg war bestimmt mühsam.
Aber der sich anschliessende Ausblick von oben
auf 700 BM war bestimmt grandios.

VG
Klaus

xandru:
Hallo Klaus,

Du hast dich damals mit dem Forstamt von Schönau im Schwarzwald in Verbindung gesetzt. Und die haben dich dann auf Schönau im Odenwald hingewiesen. Das war der Anfang dieses gemeinsamen Fundes.

Weitere Bilder kommen im Laufe der Zeit; für die Panoramas muss ich mit dem Grafikprogramm ein wenig basteln.

@Tom,

Es ist eine Sache, Hunderte von Mammuts hinzusetzen. Es ist eine andere Sache, so einen Bestand zu pflegen und von Zeit zu Zeit auszumisten. Was da steht, sind in der Tat vielfach nur Baumruinen; wahrscheinlich müsste man alle zehn Jahre die Hälfte herausnehmen; dazu fehlt wahrscheinlich die Arbeitskraft.

Die Anpflanzung ID 15680 befindet sich nur zweieinhalb Kilometer weiter südlich, an einem fast doppelt so steilen Nordhang. Die sieht noch finsterer und trauriger aus.

Die einzige Aufgabe dieser Wälder dürfte es sein, die Hänge zu besiedeln und so die Erosion zu verhindern. Der besondere Charme unserer roten Freunde ist an solchen Standorten verschenkt!

Verschenkte Grüße,
Wolfgang

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