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Anpflanzung in Bruchsal, Gekelter Wald

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xandru:
Liebe Freunde des Detektivspiels,

Ein Pokal geht an Werner. Denn er hat die Bäume aus der Luft ausgemacht. Der andere Pokal geht an Heiko, der das Thema ins Rollen gebracht hat. Heute habe ich mich bei angenehmem Wetter auf den Weg gemacht und habe in Heidelsheim einen ersten Anlauf gestartet. Ein Ortsplan zeigte mir einen Weg aus dem Ort hinaus nach Norden zum Gekelter Wald.

Das Wetter war inzwischen eklig geworden mit Wind und Nieselregen und drei Mammutbaum-Meldungen später merkte ich, dass ich jetzt westlich des Ortes war statt nördlich.

Also habe ich auf einem anderen Parkplatz einen zweiten Anlauf unternommen. Auf dem Höhenrücken südlich des Rohrbachs habe ich recht bald eine eindeutige Silhouette gesehen; freilich war das nur ein einzelner Bergmammutbaum. Doch vom angrenzenden Feld aus waren bereits weitere Spitzen zu sehen.

Diese haben sich dann als zusammen 25 Bäume herausgestellt; der Weg führt am Hang mitten durch die Gruppe hindurch. Daher habe ich die 10 Bäume unterhalb des Weges als ID 15650 gemeldet und die 15 Bäume oberhalb des Weges als ID 15651.

Die unteren Bäume stehen verhältnismäßig kompakt links des Weges, der dort eine Linkskurve macht.

…   

xandru:


Die oberen Bäume ziehen sich zwischen dem Weg und dem Waldrand hin. Das Bild rechts zeigt dabei den Blick in diese Gruppe.

Die anderen Bilder zeigen vorwiegend Mammutbäume aus der ID 15651, können aber auch den einen oder anderen tiefer stehenden Baum zeigen. Auf diesen Bildern wird deutlich, dass die meisten Bäume eine vertrocknete Spitze aufweisen. Wenn ich mich recht erinnere, sieht das Schadbild bei einem Befall mit Botryosphaeria recht ähnlich aus.

Ich habe keinen der Bäume gemessen, schätze den Durchmesser aber auf einen guten halben Meter. Die Schätzung von W.Zimmermann auf www.bruchsal.org, dass die Bäume 100 Jahre alt sein sollen, ist auf keinen Fall haltbar. Wahrscheinlich wurden sie etwa zwischen 1970 und 1980 gepflanzt.

Über den Namen des Waldes lässt übrigens sich trefflich spekulieren. Laut der Karte an der Ortseinfahrt ist der „Gekelter“ das Waldstück 200 Meter östlich vom Standort; dies scheidet also wohl aus. OpenStreetMap spricht vom „Zauberwald“ und die offizielle Karte auf bruchsal.de spricht vom „Fondswald“. Über das freie Feld konnte ich den Gekelter Wald übersehen und habe keinerlei Spitzen herausragen sehen, wie das bei tatsächlich hundertjährigen Mammutbäumen sein müsste.

Damit denke ich, Heikos Fund ist nun lokalisiert und dokumentiert.

Dokumentierische Grüße,
Wolfgang


@Steffen: Auch 16 neue Einträge in der Warteliste sprechen von einer erfolgreichen Jagd.   

heiquo:
Hey Wolfgang,

da hast du aber nen paar km auf dich genommen! Aber das hat sich echt gelohnt, tolles BM-Wäldchen zzgl der anderen Funde auf dem Weg dorthin. Und für Wald-BM`s ordentlich dick für das Alter, gab ja noch mehr Wettbewerber im Wald.

Super  Einsatz  :D

xandru:
Hallo nochmal im Fondswald,

Der oben kurz erwähnte einzelne Mammutbaum bekommt die Bezeichnung ID 15649.

Dieser Baum dürfte um die 35 Meter hoch sein; er ragt weit über den umgebenden Wald heraus.

Beim Durchmesser in Brusthöhe habe ich 0,94 Meter gemessen; damit könnte der Baum ganz grob um die fünfzig Jahre alt sein, vielleicht sogar bis zu siebzig Jahren. Vielleicht findet mal jemand aus der Region Näheres heraus.

Auf jeden Fall finde ich ihn zwar nicht spektakulär, dafür aber recht schön gewachsen.

Ästhetische Grüße,
Wolfgang   

Klaus:
Hallo zusammen,

ich habe einen Hinweis im Netz über das Alter der Bruchsaler Mammutbäume
im Kelter Wald gefunden.

http://www.bruchsal.org/story/mammutb%C3%A4ume-bruchsal
http://archive.is/vVOEl

Unter Kommentare findet sich dieser Hinweis.

"Diese Bäume wurden von meinem Großvater Oberforstwart Willi Kling Anfang der 1970er Jahre angepflanzt."

VG
Klaus
[+]edit 2014-02-01: Link repariert – wolf

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