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Und es gibt sie doch: Wald-BMs im Münsterland

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Waldläufer:
Hallo,
Bild 30 ist in der Tat ein Pinus strobus Zapfen.
Bleibe aber bei meiner Ansicht daß überwiegend wohl die Waldkiefer rumsteht.
Hier wurden wohl alle Arten die nicht schnell genug weg kamen verwendet.
Wären alles Pinus strobus würde wahrscheinlich kein Mammutbaum überlebt haben, da die noch schneller wachsen.

                                       VG              Bernt

denniz:

--- Zitat ---Dass bei NaBu und Greenpeace
Zitat

    auf breiter Ebene sehr viel wertvolle Arbeit geleistet wird,

sehe ich übrigens auch so, aber im angesprochenen Themenbereich traf ich meist auf Unwissen, Vorurteile und Abwehr.
--- Ende Zitat ---

..und die führen in der Regel zu solch seltsamen von Angst beflügelten Reaktionen.

Es gibt immer wieder Neophyten die grossen Schaden anrichten in einem stabilen Gefüge.
(Riesenbärenklau/Eukalyptus in Portugal/Kaninchen in Australien ;))
In diesem Zusammenhang ist die Verteilung von "richtigen" Infos, wie z.B. "Der BM hat
eigentlich überhaupt keine Chance im natürlichen Waldgefüge und würde ohne die Pflege
des Menschen wieder verschwinden" sicher helfen diese Ängste der Naturschützer zu
entkräften. Das diese Pflanzenfamilie hier schonmal endemisch war, (Sequoia, nicht aber Sequoiadendron!)
vor den Eiszeiten, wissen die wenigsten.

fürkorrekteInformationsübertragung
Denniz

sequoiaundco:
Hi Frank, hi Denniz,

gibt/gab es eigentlich schon einen Thread mit dem Thema "Mammutbaum versus Naturschutz?" ? Anlass dazu gibt´s genug, wie die NaBu-Debatte zeigt.

Du, Frank z.B. könntest dazu beitragen, indem du uns
--- Zitat ---mit einem glühenden Vortrag über Mammutbäume nicht unter 15 Minuten bestrafst
--- Ende Zitat ---
::)

Du, Denniz könntest erläutern, wie du dir die Wiederherstellung der Flora (und Fauna?) des Pleistozän vorstellst
--- Zitat ---da.. diese Pflanzenfamilie hier schon mal endemisch war, (Sequoia, nicht aber Sequoiadendron!) vor den Eiszeiten
--- Ende Zitat ---
8)

mit supergespanntem Gruß   chris  (sequoiaundco)

Bakersfield:
Hi Chris,

soll das heißen, ich soll einfach wiederholen, was wir alle hier an den Mammutbäumen schätzen und lieben... ??? ::)

Das tun wir ja alle hier ständig und wenn es nicht auch noch Spaß machen würde, wären wir wohl nicht so oft hier... ;D Doch sehe ich nicht so recht, was hier auf unserem Terrain bei einem derartigen Thread herauskommen soll... :-\

Die Position des "Feindes" fremder Bäume in unseren Wäldern wird hier wohl kaum jemand vertreten. Und wenn man beim NABU ein Umdenken bewirken möchte, müsste man sich wohl direkt als Verein mit denen zusammensetzen. Bei einem persönlichen Treffen, welches uns, sofern möglichst breit darüber berichtet würde, etwas (wertvolle) Publicity einbringen würde.

Welches Interesse der NABU daran haben könnte, kann ich aber nicht erkennen.

Wenn hier jedoch ein Konsens für eine solche Kontaktaufnahme zustandekommt, kann ich das durchaus anpacken.

Ich richte dann mal einen Thread ein (habe auch keinen passenden alten Thread gefunden) und wir sammeln Meinungen zu diesem Thema.

Einrichtende Grüße aus'm WML,
Frank




denniz:
Coole Idee ,Chris!

Ich kann leider nicht für die forstlichen Belange sprechen, ich habe nur ein optisches Interesse für
exotische Baumarten. Und ein Pleistozän-Urwald sieht doch ganz schön anders aus
als Vorgarten-Fichten oder Buchen Mischwald.
Daß Klima sich stetig verändert und der Mensch nun verdrängte Baumarten wiedereinführt, halte
ich persönlich für vorausschauend. Die Veränderungen die durch die Einführung von Neophyten
entstehen sind ja nicht im Voraus zu berechnen, sollten aber kritisch beobachtet werden,
da bin ich wieder auf der NABU-Seite.

Bei den Mammuts mache ich mir da keine Sorgen, eher bei genetisch verändertem Raps zB. welcher
ursprüngliche Sorten verdrängt.

Aus einer Liebhaberei heraus nun Argumente zu finden halte ich für schwierig.
Die Forstämter haben da bestimmt den besseren Background als die "Mammutbaumfreunde",
welche ja schon durch den Namen nicht neutral auftreten können. --> ;)

Informationspolitik dahingehend zu modifizieren wäre klug.

PopulationsökologischenGruss
Denniz



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