Mammutbäume (öffentlicher Bereich) > Kinderstube
Costa, Lenin und Mao
denniz:
Hallo Tom,
Auf deinen Wunsch hin hier mal der Steckling 'KopievonCosta'..
sieht gut aus.. :) auch das Original übrigens. 8)
schönen Gruß aussem Norden
Denniz
Tom E:
Hallo Denniz,
danke für das Update, sieht gut aus der kleine Steckling. :) Weißt du schon wohin er mal darf?
Das Original wird hoffentlich mal wieder wirklich schön, noch immer etwas unförmig und licht... dazu verhält sich die Spitze leider wie jedes Jahr. Es wird fleissig ausgebrütet, aber solange am Ende ein kräftiger Trieb in die Höhe wächst, soll es so sein. Für das dünne Stämmchen finde ich die Borkenstrukturen schon sehr schön, der Bastelschorsch hat sich die Sache mal angesehen und Modell gestanden. Mit 5,5cm ist er deutlich größer als Mike früher, nur als Maßstab zum Holzknubbel, welcher sich nordseitig vom Stamm mit etwas Abstand gebildet hat. Was genau das ist weiß ich nicht, entweder es wird etwas daraus, oder es verschwindet, das bleibt abzuwarten.
Hier ein paar Bilder von heute, Mao traurig wie eh und je... dahinter klein Fichte. Ist jetzt bei ~25cm Zuwachs stetig steigend.
Gruß
Tom
Tom E:
Guten Abend,
bei Costa ist der neue Terminaltrieb vor einigen Tagen endlich durchgebrochen, bis Ende des Monats darf man vielleicht maximales Wachstum erwarten. Lenin MUSS endlich wachsen, sonst frisst ihn die kleine Hasel... inzwischen ist es ganze sieben Jahre her, dass ich das Bäumchen dort gepflanzt habe, das Ergebnis bisher sieht zwar ganz süß aus und hat einen dicken Stamm für die Größe, mehr aber auch nicht. Mao hat ausgetrieben, fertig für das Jahr - kein Zeichen von Wachstum. Nr. 1 sieht nach wie vor recht mitgenommen aus, bis sich wieder eine Spitze bildet kann dauern, falls er nicht wieder eine Zwieselphase haben sollte. Ich gehe inzwischen ehrlich gesagt nicht mehr davon aus, dass er es schaffen sollte neben dem Ahorn groß zu werden, eher wird er überwachsen. Womöglich muss ich mal wieder graben, bzw. eine Umpflanzung möglich machen. Als Ersatz könnte dort in der Ecke ein schöner großer Strauch wachsen.
Fichte bei ~70cm Zuwachs, also alles wie immer. Zuwachs Fichte vermutlich >1m, Zuwachs Mammutbaum ~0,5m. Völlig normal. 8)
Gruß
Tom
Tuff:
Lenin ist pummelig und gedrungen, für einen BM dieser Altersklasse eher ungewöhnlich. Eigentlich sollten sie in dem Stadium etwas schlanker und lockerer nach oben streben ...
Das Wuchsbild ist eigentlich typisch für Sauerstoffmangel, bedingt durch verdichteten Boden und/oder eine Stausohle. (Es könnte zwar auch auch genetisch bedingt sein, aber dann wäre Lenin eine 'Sorte' und als solche verkauft worden.) Bergmammutbäume brauchen mehr Sauerstoff als die meisten einheimische Arten, behaupte ich jetzt einfach mal.
Dazu passt, daß die Fichte als normativer Flachwurzler keine Probleme hat.
Gegen einen jungen Ahorn hat fast gar nichts eine Chance, außer einer Paulownie und Riesenbambus vielleicht.
Tom E:
Hallo Micha,
nein, der Boden ist nicht verdichtet und wirklich leicht zu durchwurzeln. Probleme bei den Wurzeln sind natürlich trotzdem sehr wahrscheinlich, wegen des Topfes und der Art wie das Bäumchen gepflanzt wurde. Langfristig wird es vielleicht sogar noch schlechter, wer weiß. Nr. 1 hat das gleiche Problem und sieht ebenfalls schlecht aus. Heidi hätte theoretisch ziemlich perfekte Wurzeln, sieht auch gut aus aber wächst auch nicht wirklich berauschend, daher gehe ich noch immer von einem unpassenden Nährstoffangebot für Mammutbäume aus, genauer vermute ich Probleme mit gewissen Spurenelementen. Ja, ich habe noch immer nicht künstlich nachgeholfen. ;)
Die Fichte wurzelt hier gewiss genauso tief wie jeder Mammutbaum, geschätzt so 50-80cm + X was sie in den dichteren Mineralboden kommen. Eine Fichte wurzelt auch nur flach, wenn sie Sauerstoffprobleme hat, ob sie wirklich weniger anspruchsvoll als ein Bergmammutbaum ist? Da wäre ich skeptisch. Würde die Fichte nur äußerst flach wurzeln, würde sie in "Trockenjahren" wie dem letzten nicht noch im August 40cm zulegen, während die Mammutbäume schon wieder keine Lust auf Wachstum haben. Vielleicht gibt es irgendwann Möglichkeiten in den Boden zu schauen, denn es würde mich schon interessieren was sie dort unten macht. Grundsätzlich würde ich nicht ausschließen, dass sie mit den Senkern den Mineralboden anbohrt und evtl. sogar an Kapillarwasser kommt. Bei den Mammutbäumen bin ich noch immer skeptisch, ob es am Wasser liegt, meine Vermutung wäre noch immer nein.
So stark ist der Ahorn dort unten nicht, in den letzten 4 Jahren im Schnitt nur 70cm, das sollte ein Mammutbaum mindestens auch können. Maximum waren bei einem anderen Ahorn vor ein paar Jahren 1,6m, aber die letzten beiden Jahre hat auch er geschwächelt und ist weniger als einen Meter gewachsen. Beständigkeit zeigt nur die Fichte.
Im Anhang noch etwas Spitzenentwicklung von Costa, Zeitspanne 8. Juni bis heute 17. Juni. Ich finde das interessant, was dort oben für komische Sachen gebildet werden. So manche unbedeutende Seitenknospe war im Frühjahr auf jeden Fall defekt, der Terminalen hat man es nicht angesehen, aber die alljährlichen Neubildungen sprächen wohl dafür, dass hier auch viel Neu/Umbildung stattgefunden hat. Jedes Jahr gibt es irgendwelche Schuppen, welche den eigentlichen Trieben im Weg sind. Diese legen sich im Zuge dieser internen Triebentwicklungen wie ein Dach über die Knospe und werden erst sehr spät mit vermutlich viel Gewalt vom darunter liegenden Trieb weggedrückt oder sogar nur umgangen.
Gruß
Tom
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