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Costa, Lenin und Mao

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Tom E:
Hallo Micha,

gute Frage, wie sehen sie aus?  :o Ich würde sagen, in Ordnung.

Bei den Baby-Bäumchen ist interessanterweise das wüchsigste Exemplar zugleich das schönste, was die Farbe betrifft. Sie sind natürlich alle etwas verfärbt, aber ausfallen wird deshalb vermutlich keiner. Der einzige Schutz war hier die Hecke direkt im Süden, ab und an waren sie vom Schnee bedeckt und z.T. umgefallen, was sicherlich auch etwas gebracht hat und die Töpfe sind natürlich 0815 in die Erde eingelassen.

Costa hat noch immer seine zwei paar Nadeln, den Einen fehlt nahezu nichts, sie kommen auch hauptsächlich an der schlecht gewachsenen Spitze vom letzten Jahr vor, den Anderen sieht man einen Farbstich an, aber nichts dramatisches. Schutz, keiner. Auch keine Auflage auf dem Boden, Schnee lag eher selten, was natürlich den Temperaturen zugute kam. Vermutlich ein Grund, warum die Tiefstwerte nur -15,7°C erreicht haben, mit geschlossener Schneedecke hätten sie etwas tiefer purzeln können.

Dem Martinbäumchen sterben z.T. Triebspitzen ab, was sich schon angedeutet hat. Ansonsten hat das Bäumchen den ein oder anderen Nadelschaden, aber nichts was das Fortbestehen beeinträchtigen würde.

Das unwüchsige kronberger Küstenmammutbäumchen hat sich unter den Kiefern nur gelangweilt. Die Nadel noch immer grün, total langweilig. Der einzige Mammutbaum im Garten, der wirklich überhaupt keine Verfärbung aufweist. Mal sehen was dieses Jahr passiert, Wühlmausattacke 2.0 oder doch mal etwas Wachstum?

Ich rechne irgendwo frühestens in einem Monat mit erstem Wachstum, dann kommt eigentlich die spannende Zeit, ggf. mit knackigen Spätfrösten. Falls sich nicht noch etwas dramatisch ändert, würde ich sagen, frostige Winde ertragen Küstenmammutbäume deutlich besser als sonnige Frostperioden. Also Schutz vor Wind vernachlässigbar, aber Schutz vor Sonne extrem wichtig.

Gruß
Tom

Michael D.:
Hallo,Tom !

Hier der "andere" Michael...
Das sieht doch alles recht gut aus und im normalen Rahmen,freut mich :) ! Bei mir haben es die KM´s auch völlig problemlos durch die stark wechselnden Temperaturen geschafft.Lediglich der eine frühreife Kronberger,der seltsamerweise bereits bei einer Wuchshöhe von 2,20 m Blühknospen gebildet hatte,hat diese durch den Frost verloren.

Sonnige Grüße ! Michael

Tom E:
Schönen Abend,

wie erwartet beginnt das Wachstum nun langsam. Bei Costa sind offensichtlich die oberen beiden Knospen kaputt gegangen, aber mit der dritten Knospe darunter oder einem Ästchen wird er sicherlich schnell für Ersatz sorgen. Ansonsten sieht das nach wie vor sehr gut aus, der Austrieb könnte üppig werden, es haben sich viele schöne kleine Triebe gebildet. Etwas Blatt/Nadelmasse schadet nach den leidgeplagten letzten Jahren mal nicht.

Lenin ist wieder schön grün, der Austrieb beginnt wohl die nächsten zwei Wochen. Er ist ja immer etwas später dran und hört dafür früher wieder auf, eigentlich ein Baum nach meinem Geschmack.  8)

Nr. 1 sieht schlecht aus, viele Nadelschäden aber er treibt. Ein Vorzeigebaum ist er aktuell nicht, aber vielleicht verwächst es sich noch. Nr. 4 ist schon deutlich weiter und sieht wundervoll aus, Kleinklima...

Mao treibt mal richtig schön aus, nach den letzten Jahren wäre das das erste Jahr ohne Spätfrostschaden, zu Wachstum wird ihm das aber wohl trotzdem nicht verhelfen.

Soweit so gut, es kann nur besser werden mit dem Wachstum, wenn man es mit dem letzten Jahr vergleicht.  ::) Über das Wetter muss man nicht reden, warm, trocken, sonnig. Am Monatsende werden wohl fast 300 Sonnenstunden erreicht, Wahnsinn für einen April.

Gruß
Tom

Tuff:
Hi Tom,

Wie sehen denn Costas Seitenzweige aus ? Sind da irgendwelche Triebe / Zweige verbraunt ?

Muss demnächst (im anderen Thread) mal Fotos von meinem KM hochladen. Den hatte ich ja massiv geschützt. Daher waren die Zentraltriebe und oberen Wedel im Prinzip ungeschädigt, jedenfalls Anfang April. (Danach war ich nicht mehr dort, es kamen die Tage intensiver Sonne und es kann sich dann noch was verschlechtert haben.) Immer wenn ein tiefgelegener Zweig aus dem Schutz heraushschaute, waren die jüngeren Fiedern im Februar / März schon abgestorben. Je höher, desto besser sah es aus.

Zu Deinen BM. Bei annähernd gleichen Stadortbedingungen (wenn man das bei Dir annehmen darf) deutliche Unterschiede in der 'Winterhärte' - das kann sehr gut einfach an der Genetik liegen. Meine ersten 12 BM die ich damals (vor den eigenen Anzuchten) aus einer Baumschul-Marge pflanzte, haben sich gravierend unterschieden. 2 waren von vorneherein jeden Winter stark geschädigt, 1 wurde später immer 'empfindlicher', und 1 sah immer schon ganz anders, und auch nach dem Winter besonders gut aus. Die anderen sind einfach ok.

 


Tuff:
Irgendwie finde ich einen 'Gebüsch-UM' auch besonders interessant. Du könntest den ja konsequenterweise später zu einer kunstfertigen Kugel oder so beschnippeln, also quasi wie eine Deko-Eibe, oder einen Bonsai behandeln.

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