Mammutbäume (öffentlicher Bereich) > Kinderstube
Costa, Lenin und Mao
Tuff:
Das bringt mich auf die Idee, dass man den Boden rund um einen KM ein wenig vor Frost schützen kann, indem man einen grossen Haufen Hackschnitzel (o.ä.) drumherum aufschüttet. Der Haufen dient nicht nur der Isolation; denn bei ausreiczhender Schütthöhe (sagen wir, mindestens 30cm) entwickelt er (wie ein Kompost) durch die mikrobielle Zersetzung Wärme.
Einen gewissen "eis-verhindernden" Effekt erhoffe ich mir auch von Holzasche, auf den Schnee gestreut, welche ja (in Maßen) auch eine brauchbare Düngung ist (Kalium, Phosphor) - zum einen durch die enstehende "seifige Lauge", zum anderen auch einfach durch die Sonnen-Absorption.
Hier eine frisch gepflanzte, kleine Thuja, mit dazugesteckten Kirschlorbeer-Zweigen -- viel zuwenig Hackschnitzel (weil hier nur gegen Vergrasung), noch lange kein Schnee, und ein Schäufelchen Asche dazu - so in der Art kann man sich das vorstellen.
Thuja ist sowieso sehr robust und braucht bei uns eigentlich keinen Winterschutz, allerdings verfärbt sie sich ohne diesen auch sehr deutlich, was ja wohl in der Familie liegt.
Tom E:
Gutes neues Jahr erstmal,
inzwischen hat der zweite Schnee des Winters hierher gefunden. Leider bisher nur etwa halb so viel beim ersten Schnee und dazu etwas leichter, dafür sollte er erstmal bleiben und sich die nächsten Tage noch vermehren.
Nach aktuellem Stand sind für Samstag womöglich endlich mal Temperaturen um -20°C möglich, sofern der Himmel mitspielt. Ich gehe aber eher davon aus, dass sich die Küstis wieder mit etwa -15°C begnügen müssen, was in der Vergangenheit wenig spannend war. Wobei sich der Martin-Steckling in seinem ersten Jahr nach wie vor nicht wirklich gut anstellt, für den wird es vielleicht interessanter. Ein verweichlichter KM, der endlich mal Wintererfahrung sammeln darf, zumindest wirkt er so. Wenn mal kein Schnee mehr auf ihm liegt mache ich Fotos von seinen Nädelchen, welche nicht mehr wirklich schön aussehen.
Die Stecklinge und der leider abgefressene KM von MichaelD sind mal in den Keller gewandert, sicher ist sicher. Wobei ich bei den Stecklingen am Überlegen bin, ob ich sie nicht ins Warme hole, um ihr Jahr etwas zu verlängern. Ich bin ungeduldig und will endlich wissen, ob sie etwas werden oder nicht.
NeujahrsGruß
Tom
Tom E:
Hallöchen,
kaum zu glauben, aber es hat geklappt. Trotz nahezu perfekter Bedingungen war es aber ein hartes Stück Arbeit für die Temperatur die -20°C zu unterschreiten. Um 2:40 wäre es mit -19,9°C fast passiert gewesen, schlussendlich konnte die -20er Marke aber erst um 4:25 durchbrochen werden. Man kann es schon fast als Glücksfall bezeichnen, nur für wen stellt sich die Frage. 8) Aber gut, ob es nun -19,9°C oder -20,1°C sind wird im Endeffekt keinen großen Unterschied machen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob sich mir in nächer Zeit irgendwelche Schäden zu erkennen geben. Theoretisch sollten ja bei wärmeren Temperaturen bereits Schäden entstehen, was bisher aber lediglich im November 2013 der Fall war. Die kälteren Nächte der letzten Winter mit ebenfalls um -15°C haben nichts erkennbares mehr bewirkt. Sollte das auch bei -20°C so sein, dann warte ich gespannt auf die -25°C Marke. Ehrlich gesagt rechne ich maximal mit ein paar Nadelschäden, lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
Gruß
Tom
Tuff:
Es kommt auch auf Tempo des Einfrierens und auf das schonende Auftauen an. Noch wichtiger ist, ob das immer hin und her geht, Einfrieren - Auftauen - Einfrieren ... sowas ist extrem schlecht.
Nach so einer Sause sollte man eine Konifere dann eigentlich vor intensiver (Feburar-)Sonne schützen.
Tom E:
Hallo Micha,
man muss wohl überlegen was man als schädlicher erachtet, die Temperaturschwankungen, die reinen Temperaturen oder womöglich noch "Wasserstress"? Mir geht es rein darum, ob bei tiefen Temperaturen Schäden enstehen und wenn ja welche. Ein relativ schnelles Auftauen ist nach solchen Temperaturen zumindest auf der Freifläche sehr wahrscheinlich, da sie gewöhlich nur bei klarem Himmel zustande kommen. In diesem Fall war das nicht so, da bereits vor dem Sonnenaufgang böse Wölkchen den Himmel bedeckt haben. Von daher kann man sie vielleicht als "sanfte -20°C" bezeichnen, womöglich waren die "groben -15°C" am Vortag schädlicher, aber das wird man nie erfahren. ;)
Ansonsten entzieht es sich meiner Kenntnis mit welchen Umständen ein KM entsprechende Probleme bekommt, besonders da es selbst nach Beobachtungen sehr ungenau zu deuten ist, außer man hat Laborbedinungen, da sich die Parameter immer überschneiden. Ich hoffe allerdings trotzdem, dass ich die Schwächen dieses Bäumchens mit der Zeit besser kennenlerne.
Gruß
Tom
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