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Autor Thema: Neue "Anpflanzung" zwischen Datterode und Rhina  (Gelesen 50147 mal)

Tuff

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Gratuliere, Heiko :D   irgendwie machen junge KM Spaß, findest Du nicht auch ? Obwohl andere Arten wie der BM ja auch schnell wachsen. Vielleicht weil man bei den KM den Stamm besser erkennen kann als bei BM ?

Wie sieht denn der Wühlmaus-KM inzwischen aus (der große der vor Jahren mal so krass Nadeln verlor) ?

Wahrscheinlich gibt es auf der Wiese am Hangfuß des Winters schnell einen Kaltluftstau ? Dann müssten die Bäume ja besser zurechtkommen je höher sie werden !

Ich habe eigentlich keine Orientierung bei Dir ... die 'vom Berg' stehen wo, am selben Hang weiter oben ?

Und nochwas, deine 'Feuchtwiese' könnte doch auch ein paar rote Tupfer vertragen, findest Du nicht ? zb. Kuckuckslichtnelke oder rotes Habichtskraut ?

Jedenfalls ist deine Wiese am Hang ein Kleinod, finde ich. Einfach schön anzusehen.


ps. Und was macht dein Bonsai ?
« Letzte Änderung: 11-Januar-2020, 23:56 von Tuff »
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heiquo

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Gratuliere, Heiko :D   irgendwie machen junge KM Spaß, findest Du nicht auch ? Obwohl andere Arten wie der BM ja auch schnell wachsen. Vielleicht weil man bei den KM den Stamm besser erkennen kann als bei BM ?
- hi Tuff, ja KM´s lassen sich wegen der Schattenverträglichkeit auch einfacher in bestehende "Systeme" pflanzen. Beim BM muss schon viel passen, ansonsten kommt der wirklich ja kaum vorwärts im Wuchs.


Wie sieht denn der Wühlmaus-KM inzwischen aus (der große der vor Jahren mal so krass Nadeln verlor) ?
- Wühlmäuse hatten mir mal ein Sumpzypresse abgefressen. KM noch nicht.  Aber vielleicht meinst du meinen großen KM1, der immer so schön die Nadeln verfärbt im Winter. Hier folgen noch Bilder zu 2019.

Wahrscheinlich gibt es auf der Wiese am Hangfuß des Winters schnell einen Kaltluftstau ? Dann müssten die Bäume ja besser zurechtkommen je höher sie werden !
- Kalte Luft kommt in der Tat 300m weiter westlich immer den Hang herunter und legt sich auch in meine Wiese. Meine Quellen sorgen aber für ein etwas milderes Klima.

Ich habe eigentlich keine Orientierung bei Dir ... die 'vom Berg' stehen wo, am selben Hang weiter oben ?
- Ja, genau. Auf dem Bild sieht man den KM Martin von oben, unten ist die Talwiese zu sehen.


Und nochwas, deine 'Feuchtwiese' könnte doch auch ein paar rote Tupfer vertragen, findest Du nicht ? zb. Kuckuckslichtnelke oder rotes Habichtskraut ?
- Lichtnelke hab ich drauf, Habichtskraut nicht.

Jedenfalls ist deine Wiese am Hang ein Kleinod, finde ich. Einfach schön anzusehen.
-Danke für die Blumen :)


ps. Und was macht dein Bonsai ?
- Könnte einen besseren Schnitt und gescheite Drahtung vertragen. Die Wurzeln sprengen regelmäßig die Schale. Bilder folgen.
[/quote]
« Letzte Änderung: 12-Januar-2020, 14:41 von heiquo »
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heiquo

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@ Tuff:

Vielleicht meinst du diesen BM, noch weiter oben am Hang "bei den Bienen".
Der ist von oben abgestorben, hatte ihn hier mal vorgestellt.

Aktuell sieht er so aus auf Bild 2: Lebt also noch.
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Tuff

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Ha, das freut mich jetzt aber daß der tatsächlich überlebt hat !

Das war knapp ... 

(und übrigens, nicht krumm nehmen, aber "endlich" mal einer der quasi nach Lehrbuch von oben her abgestorben ist. Ich dachte schon der BM ist komplett anders! Die Sache ist aber immer noch ungeklärt ... hängt es vielleicht vom Alter ab?)
« Letzte Änderung: 12-Januar-2020, 16:39 von Tuff »
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heiquo

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Ha, das freut mich jetzt aber daß der tatsächlich überlebt hat !

Das war knapp ... 

(und übrigens, nicht krumm nehmen, aber "endlich" mal einer der quasi nach Lehrbuch von oben her abgestorben ist. Ich dachte schon der BM ist komplett anders! Die Sache ist aber immer noch ungeklärt ... hängt es vielleicht vom Alter ab?)

Bin auch mal gespannt wie er sich dieses Jahr verhält. Werde aber den oberen Bereich und das Dürre mal abschneiden.
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Mammutbäumchen

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@ Tuff:

Vielleicht meinst du diesen BM, noch weiter oben am Hang "bei den Bienen".
Der ist von oben abgestorben, hatte ihn hier mal vorgestellt.

Aktuell sieht er so aus auf Bild 2: Lebt also noch.

Ja leider oben etwas abgestorben.
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heiquo

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Hallo allerseits,

hier muss wie immer nachgeliefert werden. Bilder gibt es zur Genüge....

Erstmal zur Frühjahrssituation:
Seit 11. März war es trocken mit ner Minischauer (5L) zwischendurch. Dieses WE war Regen angekündigt und es kamen aktuell seit Donnerstag 9 L runter.

Auf der Wiese ist entlang des Radweges ein schöner Eisenholzbaum hinzugekommen, war mir gänzlich unbekannt.
Hinten am Rinnsal sieht man die neue "Verpflegungsstation" für Radfahrer auf Spendenbasis zu Corona-Zeiten. Hier steht ne Kiste mit regionalem Pils, Radler und Softgetränken in der starken Karst-Quelle bereit (8 Grad).

Das Mammutblatt treibt gut aus...der KM1 von 2012 hat die üblichen Verfärbungen für diese Jahreszeit. Jetzt hilft mir die neue Katze, die Ostschermäuse zu bekämpfen. Sind wieder welche zugewandert durch die abführenden Kanäle des Rinnsals. Muss unbedingt mal Draht vor die Abflüsse machen.
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heiquo

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Die beiden Bäume am Wiesenende haben auch noch eine ordentliche Verfärbung.

Der KM Oregon wurde richtig hellgrün, schon fast gelb durch die starke März- und April-Sonne.

Der BM stockte etwas im Wachstum die letzten 2 Jahre, hat sich noch nicht richtig für einen Leittrieb entschieden. Hinzu kommt die Wurzelproblematik. Damals wollte ich die stärkste Wurzel beim Auspflanzen aus dem Topf nicht kaputt machen durch wegdrehen (das wäre leider passiert). So habe ich sie so gelassen und aktuell schneidet die Wurzel den Stammansatz ab. Aber eigentlich müsste der Baum das doch verkraften, weil er das selbst merkt und die Saftflüsse darunter doch noch irgendwie am Laufen lassen kann. Oder was meinst du TUFF? Du hattest das Thema irgendwo schon mal angestossen und meintest, dass der Baum dadurch Probleme bekommt. Dieses Wurzelproblem (Topfproblem) hab ich auch schon bei vielen älteren BM´s gesehen...

Kann ich da noch irgendetwas machen?  ::)
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heiquo

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Hier noch 2 Bilder vom Wiesenende vom 12.01.2020.

Die Bäume sind noch deutlich grüner als auf den obigen Bildern!

Und noch ein Bild vom "Kampf" UM vs SZ, die SZ macht sich recht gut und gibt kaum nach!
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Tom E

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Hallo Heiko,

sind die Bilder z.T. nicht ganz aktuell, oder sind die Bäume wirklich noch immer verfärbt? Zumindest hier ist das gewöhnlich nicht mehr der Fall Ende April/Anfang Mai.

Ich bin zwar nicht Tuff, aber was hindert dich daran diese Wurzel ganz einfach abzuschneiden? Ich wäre so frei das zu tun, den BM wird es nicht stören und noch ist die Schnittfläche relativ klein.

Die nette Geste gegenüber der Radler geht von dir aus? Sehr freundlich!  :)

Gruß
Tom
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Gartenwetter: Awekas von den Bäumchen und der Heidi.

heiquo

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sind die Bilder z.T. nicht ganz aktuell, oder sind die Bäume wirklich noch immer verfärbt? Zumindest hier ist das gewöhnlich nicht mehr der Fall Ende April/Anfang Mai.

Ich bin zwar nicht Tuff, aber was hindert dich daran diese Wurzel ganz einfach abzuschneiden? Ich wäre so frei das zu tun, den BM wird es nicht stören und noch ist die Schnittfläche relativ klein.

Die nette Geste gegenüber der Radler geht von dir aus? Sehr freundlich!  :)

Gruß
Tom

Doch, das sind aktuelle Bilder, beide bekommen volle Sonne den ganzen Tag. Der Boden hat auch immer Feuchtigkeit.

Ja, mit dem Abschneiden hat ich auch schon überlegt. Hatte aber auch die Vorstellung, das das mal ne interessante markante Geschichte werden kann. Einfach, um mal zu sehen was weiter passiert. Ich war eigentlich der Meinung, dass die schmale Wurzel von rechts der Beginn ist und dann sich verdickt (was seltsam ist). Bin mir aber nicht sicher. Ganz fest standfest ist der Baum eh noch nicht, der hat anscheinend Probleme festzuwurzeln, evtl. weil die dickste ehem. Wurzel oben um den Wurzelansatz geht...

Und ja, die Radler-Station war meine Idee, lief auch ganz gut bis jetzt. Nur der Regen machte meiner Verpflegungstation am 1. Mai einen Strich durch die Rechnung ;) . Man kann nicht alles haben, Regen für die Bäume und Sonne für die Rast "An der Quelle" :P
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Tuff

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Heiko,

Man sieht auf der Nahaufnahme, wie die Wurzel bereits in den Stammfuß 'einschneidet' (einwächst und umwallt wird). Ich bezweifle daß der BM das Holz über der Wurzel, wenn er sie mal ganz umschließt, wieder normal schließt. Zumindest wird hier für viele Jahre ein gestörter Bereich sein der keinen normal durchgehenden Wasser- oder Saftfluss aufweist. Und an den Ein- bzw. Austrittpforten kann sich das Holz ja logischerweise garnicht schließen.
Ich vermute daß die dann rundrum eingeschlossene Wurzel, im Bestreben dicker zu werden, innendrin irgendwann abstirbt. Sicher weiß das aber wohl keiner. Vielleicht fusioniert sie ja auch mit dem Stamm ?

Wenn Du einen eventuell sturmgefährdeten BM und in späteren Jahren eventuell mit Wuchstörungen tolerieren kannst, wäre es ein interessantes Experiment, das einfach so zu lassen.

Wenn Du die Wurzel aber kappen willst, solltest du die Schnittfläche sorgfältig behandeln daß sie sich wieder schließt; und auch das bereits eingewachsene Stück aus dem Stamm rausholen.

Als erste Maßnahme trage ich reinen Lehm oder Ton auf (also hellgelb oder hellgrau, ohne organische Abteile) wie einen Verband, und schütze die Stelle zusätzlich vor direkter Sonne. Eine dicke Steinplatte kann hilfreich sein. Dann versuche ich den Lehm auch erstmal durch Sprühen feucht zu halten, wenn die Witterung sehr trocken ist.

Die Wunde darf m.E. nämlich erstmal nicht total austrocknen oder vom Sonnen-UV getroffen werden, weil sonst das Kambium zurückstirbt welches eigentlich den Randwulst bilden soll.

Später, wenn sich ein gesunder Wundrand ('Kallus') gebildet hat, gilt es umgekehrt, dann sollte die Wunde trocken bleiben damit sich kein Pilze ansiedeln. Im Sommer vielleicht nach 2-3 Wochen ?

Ich habe gerade so eine 'Wurzel-Baustelle' an einer Lawsoniana ... aber wie es funktioniert hat kann ich erst nächstes Jahr sagen wenn ich die erste Inspektion mache. An oberirdischen Wunden im Stamm hat das mit dem Lehm aber schon öfters gut geklappt.
« Letzte Änderung: 03-Mai-2020, 01:12 von Tuff »
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lodda 41

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hier ist lodda 41 . ich habe beste Erfahrungen bei wundheilungen mit Bienenwachs gemacht . probiers mal .   mfg. Lothar.
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Tuff

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Bienenwachs klingt interessant. Enthält ja fungizide Stoffe, ist aber ansonsten nicht giftig.

Wie soll man das machen, Lothar ? Heiß drauftropfen ? Oder weich kneten und dann draufpatschen ?
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frechdachs612

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um die Masse zu fixieren wäre ein Mullverband ne Möglichkeit
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Hütet die Bäume! Auf ihnen lebten unsere Ahnen.
© Michail Genin (1927 - 2003)
 

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