Mammutbäume (öffentlicher Bereich) > Mammutbäume melden
Anmerkung Datenqualität Schweiz
xandru:
Hallo Remi,
Korrekt ist:
* Walenstadt_ID715_BM_001.jpg
* Walenstadt_ID716_BM_001.jpgGemäß der Regel:
* Ortsname (amtlich, aber ohne Abkürzungen), Land ignorieren;
* Unterstrich;
* ID0815 ohne Leerzeichen dazwischen;
* Unterstrich+Spezies+Unterstrich+drei Ziffern, dient der Unterscheidung von anderen Bildern des gleichen Baums (bei Super-Bäumen absolut sinnvoll);
* die Endung „.jpg“ immer in Kleinbuchstaben.Und nicht vergessen: beim Hochladen selber bitte nur die Lizenz auswählen; die Beschreibung bitte erst nachträglich ausfüllen.
Vielen Dank fürs Fragen,
Wolfgang
xandru:
Guten Abend,
Inzwischen gibt es im Wiki auch eine Seite „Die geografische Lage der ältesten Bergmammutbäume in der Schweiz“. Die verzeichneten Bäume folgen im Prinzip dem Alpennordrand oder der Autobahn A1 (St.Gallen – Zürich – Bern – Genfersee), mit einer einzigen Ausnahme im südlichsten Tessin.
Viele Meldungen sind quick and dirty, um die Credits zu sichern. Doch die versprochenen Details haben das Register nie erreicht. So fehlen fast überall baumgenaue Koordinaten; bei einer Meldung wie „2×1860, Lausanne“ vermisse ich jede geografische Nachvollziehbarkeit.
Zusammenfassend staffeln sich die derzeit ältesten Einträge im Register merkwürdigerweise wie folgt:
* 2 × 185x,
* 11 × 186x sowie
* 8 × 1870.Dazu habe ich zwei Vermutungen:
* In der Schweiz müsste es sehr viel mehr Bäume aus 186x geben! Von den 53 Einträgen mit „18xx“ dürften doch einige älter sein als 1870.
* Das angeführte geografische Muster der Mammuts zeigt möglicherweise eher die Trampelpfade der „Jäger“ als die Verteilung der „Beute“. Ich vermisse qualifizierte Meldungen alter Bäume aus den Villengürteln von Basel und Zürich.Analysierende Grüße,
Wolfgang
xandru:
Und nochmal einen guten Abend,
Denn ich habe nun im Wiki auch die Seite „Die geografische Lage der dicksten Bergmammutbäume in der Schweiz“ erstellt.
Hier ist das große Problem, dass der Umfang teils in 1,30 und teils in 1,00 Höhe gemessen ist und teils ist die Messhöhe unbekannt. Das ist nicht sauber, da die Bäume unterschiedlich abholzig sein können. Für Laien ist es immer eindrucksvoll, wenn man vom „zweitdicksten Mammutbaum der Schweiz“ reden kann oder so – und das macht sich ja auch in Tourismusprospekten recht gut. Jede derartige Liste ist aber nur so gut wie ihre Datenbasis.
Bei der Verteilung habe ich den Eindruck, dass die dicksten Bäume zwar auch dem Alpennordrand folgen; wieder steht nur ein einziger in der Liste südlich des Hauptkamms. Aber im Vergleich zu den höchsten BMs stehen sie eben schon etwas weiter oben im Gebirge.
Auf jeden Fall haben wir jetzt im Wiki Listen der Rekord-Bergmammutbäume der Schweiz – und es sind einige BMs darunter, die zu den dicksten Europas gehören. Es wäre also nicht schlecht, wenn wir für diese Bäume im Laufe der Zeit eine solide Datenbasis und eine brauchbare Dokumentation hinbekommen würden.
Solide Grüße,
Wolfgang
xandru:
Hallo,
Ich habe da was verwechselt. Die höchsten konzentrieren sich weitgehend im Mittelland. Gibt es keine Champions in der Romandie und im Tessin? Die ältesten im Register folgen hingegen der Alpenlinie. Und das ist eigentlich merkwürdig, wie ich gesagt habe.
Denn im Falle von Deutschland ist es so, dass die höchsten und dicksten Bäume jeder Spezies ganz klare geographische Vorlieben zeigen (Westen und Südwesten). Die ältesten hingegen sind einigermaßen gleichmäßig über das Land verteilt.
Denn es ist ja klar, dass sie überall angepflanzt werden, wenn sie in Mode kommen (oder entdeckt werden wie beim UM). Nur dass sie dann in klimatisch ungünstigeren Gegenden mit dem Wachstum zurückbleiben, während in optimalen Lagen bedeutend jüngere Bäume in der Rangliste nach oben klettern.
So gesehen müsste man die ältesten Bergmammutbäume eigentlich in den Villenvierteln aller größeren Städte finden sowie auch in den gängigen botanischen Gärten und Arboreten in jeder Region – etwa analog zur Verteilung der Bevölkerung. Dass ich alte BMs in den Städten Zürich und Basel vermisse, habe ich schon erwähnt. Was ist mit der Großstadt Genf; gibt es dort keine Universität? Und Olten, Winterthur und wo auch immer es reiche Fabrikanten gab? Kannte man im Wallis keine Sequoiadendron – oder in Fribourg, Biel und Solothurn? Und was in Bozen und Meran wächst, dürfte doch auch am Lago Maggiore kopiert werden?
Vermissende Grüße,
Wolfgang
derTim:
--- Zitat von: xandru am 09-Januar-2012, 00:31 ---Dass ich alte BMs in den Städten Zürich und Basel vermisse, habe ich schon erwähnt. Was ist mit der Großstadt Genf; gibt es dort keine Universität? Und Olten, Winterthur und wo auch immer es reiche Fabrikanten gab? Kannte man im Wallis keine Sequoiadendron – oder in Fribourg, Biel und Solothurn?
Vermissende Grüße,
Wolfgang
--- Ende Zitat ---
Hallo Wolfgang,
ich habe mal etwas im Netz gestöbert, und mindestens 2 BMs in Biel gefunden. :)
www.bielertagblatt.ch/nachrichten/biel/hoechster-mammutbaum-im-seeland-vom-blitz-getroffen
www.bielertagblatt.ch/nachrichten/biel/entladene-gewalten-relativ-wenig-schaeden
und den hier
M.f.G. Tim
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