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Wilhelma-Baum bei Eibensbach
xandru:
Liebe Freunde des gepflegten Wald-Mammuts,
Seit langem haben wir im Register die ID 873 – einen einzelnen Wilhelma-Baum im Güglinger Ortsteil Eibensbach (Bild siehe rechts). Doch bisher war der genaue Standort nicht dokumentiert.
Heute endlich habe ich auf der Suche nach diesem Baum eine längere Rundwanderung unternommen, vom Parkplatz auf dem Grat des Strombergs rund um ein riesiges Firmengelände, vorbei an den bisher „10 BM“ ID 872 im Lailenweg, aus denen ich mal sechzehn BMs ausgegliedert habe ;)
Wie so oft in der Nähe historischer Bäume finden sich auch hier in den Vorgärten selbst für Württemberg ungewöhnlich viele „Wellingtonien“. Und immerhin gehören ja auch die drei Wilhelma-Baume ID 365 an der Ruine Blankenhorn zu Eibensbach und der mächtige Ochsenbacher Wilhelma-Baum ID 364 steht keine drei Kilometer entfernt.
Auf dem Rückweg Richtung Ruine sehe ich eine stattliche Krone aus dem Wald herausragen. Im Wald folge ich steil ansteigend dem Wanderweg und bin ganz überrascht, wie schnell ich die Ruine erreicht habe (die eben nicht ganz oben auf dem Grat liegt). Von dort lichtet sich der Blick und ich sehe unten die Spitze von der anderen Seite.
Oben steht das Auto, ich bin geschafft und das Mittagessen lockt: Ich kehre also nicht um. Immerhin habe ich jetzt einmal die ungefähren Koordinaten des Baumes eingetragen und komme ein anderes Mal wieder. Mehr als 50 Meter dürfte die Abweichung nicht betragen.
Die Messung verschiebende Grüße,
Wolfgang
Sischuwa:
--- Zitat ---Mehr als 50 Meter dürfte die Abweichung nicht betragen.
--- Ende Zitat ---
...das sieht mir auch nach einer Mega-Höhe des Baums aus...mehr als 50 m dürfte er allerdings nicht haben..oder..? :D
xandru:
Hallo Thilo,
Das Bild mit dem ganzen Baum ist nicht von mir; möglicherweise von Lutz. Ich bin ja an dem Teil irgendwie vorbeigestapft. Dem Bild nach würde ich ihm auch zwischen 45 und 50 Meter geben. Sein Vorteil: Er steht sehr geschützt in einem Taleinschnitt.
Heute war es „soichnass“, da bin ich nicht nochmal hin. Es steht aber natürlich auf der engeren to-do-Liste.
Allerdings möchte ich in den nächsten Tagen auch mal versuchen das Geheimnis von ID 268 bei Spiegelberg zu lüften: hundert Mammuts suchen einen Zähler.
Planende Grüße,
Wolfgang
xandru:
Hallo zusammen,
Den Feiertag habe ich dazu genutzt, an beiden Standorten erfolgreich weiter zu recherchieren. Doch hier ist der Platz für Eibensbach.
Einmal im Wald angelangt, habe ich anstelle des steilen Aufstiegs zur Ruine diesmal den hangparallelen Fahrweg genommen. Wieder bin ich am Baum vorbei gestiefelt. Denn selbst aus dreißig Metern Entfernung ist er hangabwärts kaum zu sehen. Nach weiterem Suchen hatte ich eine Vermutung und habe mich den Hang hinunter gekämpft. Da stand er dann vor mir.
Vom Baum nach unten ist in den Wald eine breite Schneise geschlagen. Allerdings trübt das Brombeergestrüpp auf der freien Fläche das Vergnügen recht gewaltig.
Inzwischen weiß ich, dass der beste Einstieg von unten ist – einfach hier den tiefen Radfurchen folgend geradeaus weiter. Dort sieht man ihn von Weitem.
Aber hier kommen erst mal meine ersten Eindrücke. Die Messung der Dicke ergab zweimal 1,11 Meter.
…
xandru:
…
Von der Seite her (also von Westen) musste ich das Bild aus zwei Fotos zusammensetzen. Von unten her (ortszeitmäßig gegen die Mittagssonne) passt der Baum auf ein einziges Bild.
Ich habe am Baum talseitig zwei Marken im der Höhe von einem Meter und zwei Metern angebracht. Wenn ich die Bilder ausmesse, beim ersten 15% zuschlage und beim zweiten 5%, komme ich auf eine Höhe von knapp 27 Metern. Mit einem Zuschlag von 20% und 10% ergeben sich ziemlich genau 28 Meter.
Da der Baum aber ziemlich am Hang steht, trage ich mal 27 Meter Höhe ein. Wieso wirkt er höher? Vielleicht weil der Stamm schlanker ist als vergleichbare Wilhelma-Bäume? Ich weiß es nicht. Oder habe ich die Verkürzung der Spitze gewaltig unterschätzt?
…
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