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Autor Thema: Fakten zu den Mainau-Redwoods  (Gelesen 7130 mal)

Waldläufer

  • Gast
Re:Fakten zu den Mainau-Redwoods
« Antwort #15 am: 15-April-2011, 12:50 »

Hallo,
ich habe auf der Mainau bei einem sehr lange dort beschäftigten leitenden Gärtner nochmals telefonisch nachgefragt.
Demnach scheinen mit dem gegebenen Vorbehalt der trotzdem zu berücksichtigen ist meine Einordnungen zu stimmen.
Beim ein oder anderen Altbaum z.B. im westl. Bereich Richtung Ausgang bestanden aufgrund der geringen Höhe gewisse Zweifel. Die geringe Höhe ergibt sich
durch starke Windexposition, kargen Sandsteinboden am abfallenden Hang u. Frosteinwirkung.
ID 6731 3 Exemplare an einer Bushaltestelle im nördl. Bereich sollen wie vermutet Kaldenkirchener Abstammung sein. Vermutlich eher 1962 gepflanzt.
ID 5202 der unaufgeführte Baum neben dem Palmenhaus im Schloßbereich ist wie ich vermutete ebenfalls ein Altbaum. Ich würde da mal 1882 eintragen.
ID 202 ist lt. Plan 1960 gepflanzt worden u. kann standörtlich mit keinem anderen verwechselt werden. Welche Herkunft konnte ich nicht klären. Naheliegend
wäre wie ich andeutete natürlich Kaldenkirchen vom Pflanzjahr. Falls sich keine weiteren Erkenntnisse ergeben kann man das so wohl übernehmen.
Bei der Nadelausbildung muß man etwas vorsichtig sein. Die Kaldenk. Herkunft stammt noch aus dem zentralen Verbreitungsgebiet u. da kann eine große Varianz
auftreten.
Zu den Sequ. sempervirens "Les Barres" konnten lt. Auskunft keine Beobachtungen gemacht werden die eine höhere Frosthärte als die der anderen Martin-Sämlinge nahelegen. Anderweitige vergleichende Beobachtungen wären hierzu natürlich interessant.
                              Viele Grüße               Bernt
Gespeichert
 

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