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die südlichsten und höchst gelegenen Mammutbäume Europas

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Bischi:
Hallo Gerald
Ich denke auch das es dort für Mammuts zu trocken ist, evtl. an einigen wenigen Stellen, an denen der Untergrund wasserführende Schichten hat, wahrscheinlich unterhalb von einem Kiefernwald an einem Westhang. Die Kiefern melken mehr Wasser aus den Wolken wie sie verbrauchen, früher erreichte das Wasser sogar den Ozean.
Diese Stellen zu finden dürfte für gelegentliche Uraubsaufentahlte zu umfangreich sein.
Hier nochmal ein paar Bilder, Bild 1 zeigt das moderne 'hübsche' Teneriffa, Hochhäuser auf ausgesprengten Lavafelsen unter einer Hochspannungsleitung mit 6-spuriger Autobahn direkt über der 'Wohnanlage,- grauenhaft
Bild 2 die Flechten im Nebelwald

Kiefernspezi:
Hallo,

die Hauptsache, es kommt keiner auf die Idee, einen Mammutbaum einfach in den Wald auszupflanzen! Teneriffa ist eine sehr kleine Insel mit einem empfindlichen, teilweise angeschlagenen Ökosystem. Die Monterey-Kiefer (Pinus radiata) erweist sich als problematisch und ebenso der Eukalyptus, der zum Glück noch nicht wie in manchen Mittelmeerstaaten (z.B. Portugal) die Vorherrschaft antreten konnte.
Versuchspflanzungen auf Teneriffa gibt es mit der Monterey-Kiefer (Pinus radiata) und der Strandkiefer (Pinus pinaster). In Zukunft sollen aber keine fremdländischen Bäume mehr ausgepflanzt werden, weil sie sich immer negativ auswirken.
Hin und wieder ist auch eine Aleppokiefer (Pinus halepensis) am Straßenrand zu sehen, aber mehr als verunglückter Zierbaum (scheinbar kein passendes Klima) und ferner ebenso die Monterey-Zypresse (Cupressus macrocarpa).
Es wird häufig von Kanarischen Zedern in Reiseführern geschrieben, die es früher einmal gegeben haben soll und die aber abgeholzt wurden. Vermutlich sind damit die Kanarischen Wacholder gemeint, die es nur noch in wenigen Einzelexemplaren nahe der Baumgrenze zu finden gibt.

Viele Grüße



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