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die südlichsten und höchst gelegenen Mammutbäume Europas
Bischi:
Abend Freunde der tropischen Mammutbäume
Der südlichste BM Europas,- das war meine Idee als wir im September 2010 nach Teneriffa abdüsten.
Geografisch liegen die Kanaren zwar eher bei Afrika, politisch gehören sie allerdings zu Europa.
Da ich dort aber nicht glaubte irgendwelche Mammuts zu finden nahm ich einfach mal einen kleinen BM
(Geschenk von Nobby) im Handgepäck mit, um ihm dem dort in Puerto de la Cruz ansässigem Botanischen Garten zu überreichen.
Dies ist auch so geschehen, artig noch einen Flyer der Vereins mit überreicht,- aber leider nix mehr davon gehört >:(
Allerdings krisallisierte sich im Gespräch mit dem Gärtner des Gartens irgendwie heraus (wir sprachen kein Spanisch, er kein Englisch, alle zusammen konnten kein Französisch),
das es wohl einen Meta in der 'Zweigstelle' des Gartens in La Orotava geben sollte geben sollte.
Im September hatten wir allerdings keine Zeit mehr um diesen zu besuchen, so buchten wir (nur wg der Meta natürlich) erneut Teneriffa im Januar 2011.
Als wir in dem 'Mini-Botanischen Garten', dort auch Jardin Botanico oder Hijuela del Botanico genannt von 1788 endlich fanden (er ist nur ca. 200x100 mtr groß), war dieser leider geschlossen,
dennoch fanden wir die ca 7 mtr große Metasequoia sofort.
Auch hier hat sie ihre Benadelung und Kurztriebe abgeworfen, trotz Tiefstemperaturen nie unter 14°C.
Etwas schwer war sie zu fotografieren, da von allen Seiten irgendwelche Pflanzen verdeckt wurde.
Hier dennoch ein paar Bilders.
Der Baum steht in 366mtr Höhe, GE-Daten: 28.389072 16.524351 im Bot. Garten La Ortotava, Calle de Tomas Peres 1
Bischi:
Noch 2 Bilder
Bischi:
Im September hatten wir noch eifrig nach Mammuts ausschau gehalten, irgendjemand muß doch mal dort einen gepflanzt haben, schliesslich sind genügend andere fremde Baumarten (Araucarie heterophylla, Eukalyptus usw:) dort auch rechlichst angepflanzt worden, fast kommt man sich wie im Münsterländischen Vreden vor, schmucke 1-2 Familienhäuser, gepflegte Vorgärten und die allgegenwärtigen Araucarien in denselbigen scheinen ganz schwer dort in Mode zu sein, allerdings nur die Art heterophylla)
Ich hatte dann im Januar beim Rumfahren über der Insel nicht mehr nach Mammuts geschaut da es selbst im 'feuchten' Westen der Insel mit 372mm Regen pro Jahr einfach viel zu trocken ist.
(Angaben des Bot.- Gerten in Puerto de la Cruz).
Bei unserer Rückfahrt vom Teide sah ich allerdings aus dem Augenwinkel plötzlich und völlig unerwartetnur zu bekannte Baumspitzen.
Gibt es doch BM auf der Insel ???
Jawoll, das waren welche, eine Gruppe von 9 Bäumen an einem Hang eines Tales. Eine Forellenzucht inkl. fliessendem Wasser war oberhalb angesiedelt.
Aber wie so oft bei einem interessanten Baum, das Grundstück war eingezäunt und geschlossen, kein Mensch weit und breit zu sehen.
Der Köter am Tor machte schnell klar das er nur sehr wenig Spaß versteht und Ausländer eh nicht leiden kann.
Dank Volkers neuer Kamera konnte ich dennoch die Bäum knipsen.
Sie stehen in Aguamensa an der Carreta Comorcal in erstaunlichen 1065 mtr Höhe (werden so auch dem Namen 'Bergmammut' mal endlich gerecht). Die Bäume sind so etwa zwischen 7 und 14 mtr hoch, machen teilweise allerdings einen trockenen Eindruck.
GE- Daten: 28.361445 , 16.497840
Sie hatten im Febr. 2010 großes Glück gehabt, nur gut 500mtr entfernt hat ein Tornado eine gewaltige Schneise in den Wald gerissen. An etlichen tiefergelegenen Bäumen waren viele Äste abgebrochen, oberhalb der Mammuts war der Wald in einer riesigen Schneise förmlich geköpft worden, stellenweise alle Bäume auf ca. 8mtr glatt abgebrochen, an anderen Stellen sämtiche Bäume umgefallen. Die größten 'Schäden sind durch Forstarbeiter bereits beseitig.
Doch hier die Bilders der BM
Bischi:
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Bischi:
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