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Autor Thema: Berg-Mammutbaum oder Küsten-Mammutbaum  (Gelesen 4249 mal)

waldbauer

  • Gast
Berg-Mammutbaum oder Küsten-Mammutbaum
« am: 01-August-2010, 14:45 »

Hallo Freunde,

nach meinen ersten Erfolgen beim Berg-Mammutbaum möchte ich weitere MB anpflanzen.

Nun, was ist sinnvoller bei freistehenden Bäumen?

Ist es richtig, daß der Küsten-MB in der Jugend viel schneller wächst, als der BM ?



Es grüßt der

Waldbauer
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ac-sequoia

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Re:Berg-Mammutbaum oder Küsten-Mammutbaum
« Antwort #1 am: 01-August-2010, 16:22 »

Hallo Waldbauer,

ja der KM wächst definitiv schneller als der BM.
Mein großer KM (http://mbreg.de/forum/index.php?topic=4253.0) z.B. ist von April 2009 und ist aktuell knapp 1m hoch. Und das ist nichtmal ein Rekordbaum.

Das Problem beim KM, ist halt die Frostempfindlichkeit.

Ein BM kann in den ersten Jahren zwar in der Regel nicht mit KM mithalten, aber das die trozdem schnell wachsen können, kannst du ja hier im Forum an vielen Beispielen sehen.

Was hältst du denn eigentlich von UMs? Die wachsen auch sehr schnell und sind eher anspruchslos. Nur viel Licht sollten sie bekommen.

Gruß
Andreas
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xandru

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Re:Berg-Mammutbaum oder Küsten-Mammutbaum
« Antwort #2 am: 01-August-2010, 20:34 »

Hallo Herbert,

Im 50-km-Umkreis um den Klettgau (PLZ 79802) verzeichnet das Register
Zitat
57 Treffer (44 BM | 0 KM | 13 UM)

Konstanz und Mainau sind natürlich mit zusammen etwa 20 KMs absolute Mammutbaum-Hochburgen; die sind hier absichtlich nicht dabei. Wobei die Halbinsel Höri wohl noch unzählige verborgene Mammut-Schätze birgt.

Wir haben nur gut ein Dutzend KMs im Deutschland-Register, die höher stehen als die Mainau-KMs, beispielsweise in Stuttgart-Vaihingen oder in den Arboreten Tübingen und Herrenberg.

Insofern wären das in 45 Kilometern Umkreis die ersten Küstenmammutbäume und somit auf jeden Fall ein spannendes Experiment – gerade unter klimatischen Randbedingungen. Allerdings gibt es beim KM meines Wissens auch Sorten, die kleiner bleiben und sogar winterhärter sind. Ich meine, ich hätte so etwas bei cv. ‚adpressa’ gelesen.

Bei UMs können sich Nachbarn durch das jährlich abgeworfenen Laub gestört fühlen; bei KM und BM ist unter Umständen die Größe ein ständiger Reibungspunkt. Dass der KM ein bedeutend lichteres Erscheinungsbild hat, spricht vielleicht für ihn. Wie er auf 409 Höhenmetern gedeihen kann, zeigt ein aktueller Fund in der Nähe von Tübingen.

Viele Grüße,
Wolfgang
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waldbauer

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Re:Berg-Mammutbaum oder Küsten-Mammutbaum oder Küstentanne
« Antwort #3 am: 01-August-2010, 22:09 »

Hallo Freunde,

bin gerade auf "Baumkunde.de" fündig geworden.

Hier die Wachstumswerte:

Baumart                                10 Jahre                    20 Jahre                  Endhöhe

Küstentanne                             8 m                           22 m                          55 m
Bergmammutbaum                    4 m                           20 m                          50 m
Küstenmammutbaum                 4 m                           18 m                          40 m

Um landschaftsprägende große Bäume zu bekommen, müßte ich mich daher vorzugsweise
für Küstentanne und Bergmammutbaum entscheiden ?
Was meint ihr dazu ?

Küstentannen habe ich allerdings vor zwei Jahren gepflanzt, bislang jedoch ohne Wachstum.
Nun scheint es, als würden diese auf einmal einen Raketenstart hinzulegen !?!

Gruß

Waldbauer

Gruß

Waldbauer
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steffen129

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  • Steffen
Re:Berg-Mammutbaum oder Küsten-Mammutbaum
« Antwort #4 am: 02-August-2010, 20:57 »

Hallo

Diese Tabelle scheint nur durchschnitswerte zu enthalten aber selbst meine 2 total unterschiedlich wachsenden BMs sind in 10 Jahren wesentlich größer.Küstentanne kommt hin obgleich meine 15 jahre alten schon 18 m geschafft haben.

LG Steffen
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Steffen der Waldfreund aus Thüringen

Waldläufer

  • Gast
Re:Berg-Mammutbaum oder Küsten-Mammutbaum
« Antwort #5 am: 06-August-2010, 17:33 »

Hallo,
um es mal deutlich zu sagen, ich halte solche Tabellen mit Baumhöhen für relativen Unsinn.
Wieso? Es handelt sich hier um sehr spezielle Baumarten deren Gedeihen extrem von Boden- und Klimaverhältnissen abhängt.
Wie ich bereits schon mal kürzlich erwähnte wurde für den Bergmammutb. in Nordrhein-Westfalen eine fiktive Höhe von 27m in 100 Jahren ermittelt.
Jeder kennt aber BM die wesentlich schneller gewachsen sind z.B. in Bwttg. Beim Küstenmammutb. ist es noch viel extremer. Die 2 Kaldenkircher Redwoods in Weinheim im Seetal stehen mit 38m da wie Götter. Sie stehen aber auch in einer quelligen Hangmulde. Die oben anschließenden Redwoods sehen weniger gut aus.
Den erwähnen Fund in Dußlingen habe ich kürzlich angeschaut. Als ca. 3m hoher Baum hierher 1980 umgepflanzt. Geschätzte Höhe 15m. Bei einem Gesamtalter von ca. 37 Jahren nicht besonders. Außerdem sieht man dem Baum an daß er seit langem nur mühsam vorankommt.
Auch die Küstentanne erreicht nur auf Hochleistungsböden ca. 50m, auf schweren Böden vielleicht 35m wenn vorher der Hallimasch nicht zuschlägt.
Also sich erstmal über seine Boden- u. Klimaverhältnisse klarwerden u. dann die Baumart wählen.
                                         VG             Bernt
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