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Stollenhof in Wüstenrot
xandru:
Liebe Freunde des geblitzten Mammuts,
Der Wellingtonienplatz in Wüstenrot mit seinen neun alten Bergmammutbäumen ist ja hinreichend bekannt. Aber auf der entgegengesetzten Seite von Wüstenrot ist noch ein weiterer Wilhelma-BM versteckt, der bisher noch auf eine Dokumentation warten musste. Das Register enthielt aber ein Foto der Krone; Lutz war also schon dort gewesen.
Diese ID 579 steht gerade mal 250 Meter von der Bundesstraße Hall–Heilbronn entfernt und dennoch bin ich dort einige Male ahnungslos vorbeigefahren. Nachdem uns Lutz einen Hinweis auf den ungefähren Standort gegeben hat, wollten wir ihn in der vergangenen Woche einmal besuchen.
Die B 39 folgt hier in etwa dem nördlichen Rand des Schwäbischen Waldes; gleich hinter den wenigen Häusern von Bernbach geht es also schon deutlich ins Tal hinab bis zum Forststützpunkt Stollenhof, der auf Google deutlich als Lichtung zu erkennen ist.
Hier irgendwo dort sollte der Baum stehen, doch er war nicht zu sehen. Der Stützpunkt hatte längst Feierabend und die Reinigungsfachkraft wusste von keinem Mammutbaum.
Wir waren schon drauf und dran uns mit der Vergeblichkeit unseres Besuchs abzufinden, als ich mitten im Wald 50 Meter unterhalb des Weges einen Stamm sehe, sogar mit einem Schild davor.
Hier also der Baum zweimal von Süden und einmal von Osten.
…
xandru:
…
Hier kommt das besagte Schild und ein Details des Stammes. Dann sind wir zum Stützpunkt zurück gegangen und haben dann doch noch das obere Ende des Stammes gesehen – oder was davon noch übrig ist.
…
xandru:
…
Und hier nochmals ein paar Details dieses recht mitgenommenen Baumes.
Geblitzdingste Grüße ;)
Wolfgang
xandru:
Hallo,
Ich glaube, ich habe hier unsere Messdaten noch gar nicht geschrieben.
Nach der Waldmesslehre sind wir in Brusthöhe einmal auf 1,86 gekommen und einmal auf 1,95. Das war wohl nicht so sauber gemessen; also habe ich mal 1,90 Meter eingetragen.
Vom mutmaßlichen Pflanzpunkt 1,30 nach oben haben wir hingegen einmal 2,13 gemessen und einmal 2,19 Meter Durchmesser.
Für eine Höhenschätzung sollte die Spitze einigermaßen gut sichtbar sein. Mitten im sommerlichen Laubwald ist es jedoch fast unmöglich, den höchsten Punkt dieses recht lädierten Exemplars auszumachen; ganz zu schweigen von der nicht nachvollziehbaren Verzerrung nach oben. Wahrscheinlich sind es zwischen 35 und 40 Metern.
Geschätzte Grüße,
Wolfgang
Mick Rodella:
Hallo Wolfgang,
toller, interessanter Baum! Schön, dass ihr den noch finden konntet. Bei der Stammstärke der Begleitbäume könnte es gut sein, dass er lange sehr ausgesetzt stand > kawumm.
Schön zu sehen, wie der Neuaustrieb das Totholz umschließt. Ob der den einseitigen Aufbau auf Dauer halten kann?
LG Micha
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