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Pinus mugo

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Tuff:
Die Bergkiefern in unserem Garten (im Bild unten am oberen Rand - ich habe leider noch kein gescheites Foto) sind etwa 40 Jahre alt und bis zu 4m hoch. Es handelt sich um Pinus mugo ssp 'mugo', die östliche Latsche. Es gibt noch eine westliche, eher aufrechte Form: ssp uncinata. Die Unterscheidung ist, so weit ich weiß, nicht einfach.

Anfangs wachsen die Latschenkiefern 'liegend', irgendwann beginnen sie sich aufzurichten. So entsteht die typische gebogene Form älterer Bäume, die im Gebirge eine Anpassung an die Schneemassen darstellt. Die Latsche wächst dort in Horsten, die Stämme und Äste liegen in alle Richtungen, sind aber hangabwärts besonders widerstandsfähig gegen Schneeschub und Lawinen.
 
Ich habe festgestellt daß Vogelbeeren (Sorbus aucuparia) eine optimale Mischung darstellen, sie können dort gerade hochwachsen wo die Latsche noch gebogen ist, und die roten Beeren bzw. das Herbstlaub geben einen wunderschönen Farbkontrast. Sie passen auch ökologisch zueinander, beide sind extrem anspruchslos was den Boden angeht (aber besser leicht sauer).
Aus den Latschenkiefern wird das bekannte sehr wertvolles Öl gewonnen, die Vogelbeeren enthalten besonders viel Vitamin C (man kann sie in geringer Zahl auch einfach roh essen), beide sind also ein wertvoller Beitrag zur Gartenapotheke.

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