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Mammutbaum-Projekt "Burgsalach"
Cryptomeria:
Hallo Remi,
toller Zuwachs. Es wird . Noch 5 Jahre, dann hast du schon richtige Bäume.
2 Bestätigungen: Die blauen sind Botrytis - resistenter. Kann ich bestätigen.
Und die " Kalte Sophie " hält nicht , was man ihr nachsagt. Ich vermute, hier wird beim Verkauf ordentlich vermischt und da man keinen Unterschied feststellen kann, wird vieles als" Kalte Sophie "verkauft. Hier muss man selbst selektieren. Möglicherweise ähnlich bei den vielen " Martins "
Weiterhin viel Erfolg
Wolfgang
sequotax:
Ein kleiner Beitrag zum allgegenwärtigen Thema "Botrytis":
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Wie schon erwähnt, hatte ich diesen Sommer große Ausfälle unter meinen Sämlingen, aber auch die einjährigen BMs hat es z.T. ja ordentlich erwischt... :'(
Nun vertrete ich bekanntermaßen die Strategie, so wenig wie möglich einzugreifen, um die resistenteren Exemplare zu identifizieren.
(Allerdings erholen sich nach meinen Erfahrungen auch fast alle anderen wieder von dem Befall !)
Einige von euch neigen ja dazu, sofort mit Fungiziden einzugreifen, befallene Ästchen sofort zu entfernen und zu verbrennen...
Auch gibt es in diesem Forum die Empfehlung, befallene Bäumchen sofort von den gesunden zu isolieren (was natürlich bei jeder Infektionskrankheit auch sinnvoll ist !).
Aber Achtung: Ich habe beim Pikieren teilweise auch zwei (klein geratene) Sämlinge zusammen in einen Topf gepflanzt - und jetzt zu meinem großen Erstaunen gesehen, dass gleich bei zwei Päarchen (Abkömmlinge des Walenstädter Giganten) jeweils einer komplett eingegangen ist, während der unmittelbar neben ihm wachsende fast unversehrt geblieben ist !!! :P
Na, was sagt ihr dazu ? ? ?
Schicksalhafte Grüße vom Remi
derTim:
Hallo Remi,
genau das gleiche ist mir auch mit einem Topf passiert.
Allerdings hatte ich leider nur den einen Topf mit 2 BM. :(
Mir ist aufgefallen das bei mir nur die Bäumchen, die damals von den Raupen angefressen wurden mit Botrytis verseucht sind ???
M.f.G. Tim
Cryptomeria:
Hallo Remi,
das ist doch wie überall. Wenn es eine Grippewelle gibt, sind auch nicht alle krank. Selbstverständlich spielt die genetische Disposition, aber auch die Vitaltät jedes Individuums eine große Rolle.
Aber die Ansteckungsgefahr ist natürlich größer, wenn du alle Pilzsporen verbreiten lässt.
Natürlich kannst du sagen, ich lasse alles wie es ist, das ist natürliche Selektion. Wenn jemand nur einen Mammut im Garten hat, wird er diesen anders behandeln, weil sonst vielleicht der Totalverlust seines einzigen Baumes droht. Hat man viele, kann man alles viel gelassener angehen.
Viele Grüße
Wolfgang
sequotax:
Ja klar Wolfgang,
das sehe ich selbstverständlich genauso !
Ich kann halt nur jedem MB-Züchter raten, statt nur einige wenige eine satte Portion Samen auszubringen, um später eine Auswahl treffen zu können ("...die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen...") ! :)
Arg anfällige Bäume künstlich am Leben zu erhalten, finde ich kontraproduktiv und unserer Sache nicht zweckdienlich...
(Wenige gute Mammuts sind besser als viele schlechte !)
Ein Plädoyer für 'Z-Bäume' (steht in der Forstwirtschaft für 'Zukunfts-Bäume')
vom Remi
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